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Radiohead-Sänger über Spotify: "Neue Künstler verdienen mit diesem Modell einen Scheiß"

Der englische Musiker und Sänger Thom Yorke der Band Radiohead kritisiert Musik-Streamingdienste - allen voran Spotify. Das Album seines neuen Projektes "Atoms For Peace" ließ er aus den aktuellen Streamingdiensten entfernen. Allerdings können noch Songs seiner Band Radiohead weiterhin auf den Portalen gehört werden.

Der 44-Jährige Brite und sein Produzent Nigel Godrich , die aktuell mit "Atoms For Peace" europaweit Live-Auftritte absolvieren, kritisieren vor allem den Streamingdienst Spotify: "Neue Künstler verdienen mit diesem Modell einen Scheiß", schrieb Godrich via Twitter. Yorke ergänzte: "Neue Musiker, die ihr auf Spotify entdeckt, werden nicht bezahlt".

Da ist es nur Konsequent, dass sie das aktuelle Album von "Atoms For Peace" aus Spotify entfernen lassen haben. Auch das Solo-Album von Thom Yorke "The Eraser" und Titel von der Band "Ultraista", welche Godrichs angehört, wurden bereits entfernt. Die Frage bleibt nun, ob weitere Stars ihrem Beispiel folgen, und Streamingdienste boykottieren werden. Spotify ist momentan eines der am schnellsten wachsenden Streamingdienste überhaupt. Mit "Ampya" hat jüngst die ProSiebenSat.1 Media AG einen eigenen Dienst gestartet.

Radiohead-Sänger über Spotify: "Künstler verdienen mit dem Modell einen Scheiß"

 

Über den Autor
S. Wernke-Schmiesing

Während meines Studiums gründeten wir 2008 die Dance-Charts. Als reine Musik-Promotion-Agentur gestartet, entwickelte sich die Plattform zu einem der größten Blogs und News-Portale für Dance-Musik in Deutschland. Als Chefredakteur heißt es täglich News recherchieren und Entscheidungen treffen. Neben der Tätigkeit für die Agentur bin ich regelmäßig als DJ in Clubs und Großraumdiskotheken unterwegs.

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Der Trendchart wird in Echtzeit berechnet. Das bedeutet, wenn ein User sein Chart-Tippformular ausgefüllt und abgeschickt hat, gehen die Punkte des jeweiligen Songs direkt in die Berechnung ein und werden auf dieser Seite angezeigt. Dies geschieht nur, sofern der Chart-Tippen einen Titel aus der Datenbank auswählt. Ändert der User den Datenbankvorschlag händisch ab, oder füllt er das Formular ohne die Datenbank-Vorgabe aus, so bedarf es erst eine Freischaltung des Administrators, damit die entsprechenden Punkte in den Trend-Chart einfließen. So kann es eine Differenz zu dem Trendchart und den finalen Top 100 bzw. Genre-Charts geben, die wöchentlich am Freitagvormittag veröffentlicht werden. 

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