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02
Jun
2014

Tom Staar & Kaz James - Matterhorn

Tom Staar & Kaz James - Matterhorn

Der Brite Tom Staar und australische Newcomer Kaz James trafen sich vermutlich in ihrer beider Wohnort London. Die Stadt ist eine der Regionen mit der wohl breitgefächertsten Underground und House-Szene. Ihre erste Kollaboration „Matterhorn“, lies sich wahrscheinlich davon inspirieren und erscheint am 16. Juni auf Tom Staars eigenen Label Staar Traxx.

 

Upfront & Classic

Staar ist wohl einer der größten Produzenten der elektronischen Musikszene die es weltweit aktuell gibt, so ist er zum Beispiel der musikalische Kopf hinter Projekten wie Hot Since 82, Kryder oder auch Mark Knight. Sein Talent steckt in groovigen Klängen und wahnsinns Percussion, die progressive House Nummer „Matterhorn“ stellt da keinen unterschied. Der etwas härtere progressive Style von Kaz James verschmilzt wunderbar mit den treibenden Klängen Tom Staars, insgesamt kommt ein von älteren Trancehymnen angehauchter Song heraus. Bereits das Pad im Build Up mit einer relativ simplen Melodie bleibt im Kopf, im Build Up kommt es dann zu einem schönen Spannungsaufbau, ohne dass zu viel Lautstärke kreiert wird. Die Energie steigt rasant bevor sie dann im Drop auf einmal losgelassen wird und das erneut auftretende Pad einen zur vollkommenen Ekstase führt.

 

Soundbuild = Top

Eine milde Kick harmoniert wunderbar mit höhenlastigen Hats, perfekt abgemischt drängen sich diese jedoch nicht in den Vordergrund. Auch die Synthesizer sind, wenn auch einfach, sehr gut ausgearbeitet, wie eigentlich immer bei Produktionen aus dem Hause Staar ist der Mix vollkommen Clean. Mit Lautstärkeautomation und einem positiv einwirkendem Vocalssample im Background kommen die beiden Produzenten ohne große Bassschübe oder Lautstärkeextrema aus, zum richtigen Zeitpunkt eingesetzt führt der Titel trotzdem zur Eskalation. Dennoch bleibt „Matterhorn“ kein Track für jedes Set, er kann wunderbar für Transitions zwischen Trance und House genutzt werden und jackt gut, in frische progressive Sets passt er wohl auch. Insgesamt ist das Klangbild aber nichts soo neues, als das es eine Pflicht wäre ihn zu spielen.

 

Fazit: Wir dürfen gespannt sein, was aus den Köpfen der beiden hochtalentierten Produzenten noch hervorkommt, „Matterhorn“ ist perfekt produziert und besitzt dennoch eher wenig Hitpotenzial. Es ist eher ein Setfiller für Djs, auf dem Dancefloor wird es seine Kraft aber sicher voll entfalten.

 

 



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