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20
Mär
2015

Ungewohnte Töne von Afrojack

Mr. Probz - Nothing Really Matters (Afrojack Remix)

Nur zwei kleine Einträge über „Nothing Really Matters“ sind auf Afrojacks Facebook-Seite zu finden. Wieso sich der DJ mit der Promo diesmal eher zurückgehalten hat ist fraglich, hat die Single doch so einiges auf dem Kasten. Lest in den folgenden Zeilen, warum auch diese Afrojack-Veröffentlichung gemischte Reaktionen hervorrufen wird.

 

Afrojack

Nick van de Wall – wie Afrojack mit bürgerlichem Namen heißt – ist einer der Künstler, welcher ein sehr gemischtes Feedback der Öffentlichkeit erfährt. Viele sind einfach nur begeistert von seinen Electro- und Progressive Produktionen und eskalieren jedes Mal aufs Neue. Andere wiederum finden seine Musik einfach nur billig und nichtssagend. Dennoch muss man festhalten, das Afrojack einer der EDM-Künstler ist, der auch im Mainstream sehr bekannt (derzeit 8,1 Millionen Likes auf Facebook) und erfolgreich ist.  

 

Mr. Probz

Solch einen Erfolg hätte sich der niederländische Rapper wohl in seinen kühnsten Träumen nicht vorstellen können. Vor zwei Jahren kannten Ihn wohl nur holländische Hip/Hop Anhänger. Doch jetzt ist er weltweit bekannt und beliebt. Dank seiner Single „Waves“ - die Robin Schulz remixte - erlebte der kommerzielle Deep-House seinen Durchbruch. Seine markante Stimme bleibt einfach im Ohr. In Kombination mit sanften Deep-House klängen ergibt sich eine perfekte Symbiose. Dieser Meinung war auch Hardwell der Ihn für „Birds Fly“ ins Studio holte.

 

Deep House von Afrojack?

Wer die ersten Sekunden des Tracks hört wird überrascht sein. Uns erwarten hier nämlich  keine aggressiven Synths oder ein energetischer Drop sondern sanfte Klavierklänge. Diese ziehen sich durch den gesamten Track und verbreiten eine angenehme Atmosphäre. Der Drop ist typisch für kommerziellen Deep-House, bleibt aber dennoch im Gedächtnis. Mr. Probz Stimme wurde perfekt ins Arrangement integriert und bildet das Herzstück des Titels.

 

Mr. Probz - Nothing Really Matters (Afrojack Remix)

Fazit: Afrojack überrascht mit seiner Edit zu „Nothing Really Matters“. Wer eine Festival-Granate erwartet wird enttäuscht. Auch einen Innovationspreis wird der Titel nicht gewinnen.  Dennoch können sich Fans des kommerziellen Deep-House freuen. Die Mischung aus Deep House und Pop passt richtig gut und Mr. Probz liefert wie gewohnt hervorragende Lyrics.

 

 



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