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Monday, 05. December 2016

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02
Mai
2015

Orientalischer Bigroom-Sound

Jetfire feat. Authentix - Yalem

Am 3. April wurde er erstmals in der 211. Ausgabe von Hardwells PodcastHardwell on Air“ vorgestellt, wenige Wochen später, am 27. April, erschien Yalem, die neueste Release von Jetfire, auf W&Ws Label Mainstage Music.

 

Jetfire

Jetfire ist der Name eines israelischen Produzenten-Quartetts, das bereits in der Vergangenheit mit spannenden Releases wie „Brazil“ gemeinsam mit den befreundeten Happy Enemies oder „Guest List“ zusammen mit Alvaro für Furore in der EDM-Szene gesorgt hat. Ihr orientalischer Sound bringt ein wenig Abwechslung in die sonst eher an europäischen Harmonieschemata orientierten Veröffentlichungen anderer Künstler.

 

Yalem

Gibt es einen Stereotyp für Jetfire-Releases, dann ist es wohl „Yalem“. Abgesehen von „Guest List“ folgte der Mainpart der meisten Songs des Quartetts einem sambaähnlichen Rhythmus und endet in einem energiegeladenen Bigroom-Drop, so auch „Yalem“. Nach dem Intro beginnt eine Vocal-Sequenz, die wohl von Authentix aufgenommen wurde. Unterlegt von einer gebrochen klingenden Melodie aus übermäßigen Tonschritten – in der klassischen europäischen Harmonielehre nur selten verwendet, in orientalischen Musikstilen hingegen Standard – steigert sich der Song bis zu einem klassischen Bigroom-Drop. Während der Buildup wegen seiner Instrumentierung und Authentix' Vocals eher südafrikanisch klingt – wie auch das Cover-Artwork verspricht – weist der Drop dank der gebrochenen Harmonik und des typischen-Jetfire-Synthesizers eher einen vorderorientalischen Klang auf.

Jetfire feat. Authentix - Yalem

 

Fazit: Auch wenn kaum Innovation da ist und der Drop nun einmal typisch Bigroom ist: Interessant klingt's allemal. „Yalem“ ist eine Bereicherung für jedes DJ-Set. Der Track wartet mit viel Power auf und ist daher ideal geeignet für die Peaktime.

 

 



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