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Wednesday, 07. December 2016

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17
Nov
2015

Kultur

Zwei Dance-Musik Museen in Deutschland

Ja, die Überschrift ist ein leichter Zungenbrecher. Dennoch. Bis 2017 sollen zwei Museen eröffnen, die sich ganz dem Thema der Dance-Musik widmen. Das eine Museum soll in Frankfurt entstehen und Im Frühling 2017 seine Türen öffnen. Das zweite Museum soll temporär zum 25. jährigem Jubiläum des Tresors in Berlin öffnen. Der Name dieses Projektes lautet: MOMEM - Museum of Modern Electronic Music. Aber eigentlich wird es kein Museum im klassischen Sinne...

 

MOMEM

Das MOMEM soll "ein Ort im Hier und Jetzt sein". Dabei sollen viele Aspekte der elektronischen Musik zur Geltung kommen: Klang, Mode, Instrumente, Apps, Klubkultur, Räumlichkeiten, mediale Surroundings und Interaktionen. Dabei wird stets die Verknüpfung zur elektronischen Musik gesucht. Der Besucher kann eine Reise von den Anfängern elektronischer Musik bis in die Zukunft unternehmen. Gerade bei den Anfängen ist Frankfurt ein geeigneter Ort. Die Stadt bildet den Mittelpunkt, die Keimzelle elektronischer Musik in Deutschland. Momenten befindet sich das Projekt noch in der Fundraising-Phase. Investoren werden zur Zeit aktiviert.

Alex Azar, Mitgründer von MOMEN sagt:

Wir werden die Entwicklung der elektronischen Musik seit den späten 70er Jahren präsentieren, mit allen ihren Genres und Subgenres, den Orten, wo es passierte, und an denen jeder Stil und Sound entwickelt wurde. Wir wollen nicht einfach nur ein Retrospektive-Ort sein.

Dimitri Hegemann, Gründer des legendären Tresor Techno-Clubs in Berlin und dem dazugehörigen Label plant ebenfalls ein Museum in Berlin, das Ende 2016 öffnen soll. Anlass ist der 25. Geburtstag der Tresors. Bei diesem Museum handelt es sich aber nur um ein zeitlich begrenztes Projekt. Beide Ideen - Frankfurt & Berlin - zeigen wunderbar, welchen Stellenwert die elektronische Musik in der deutschen Kultur vor dem zeitgeschichtlichen Hintergrund hat. Bleibt nur noch die Daumen zu drücken, dass beide Projekte überaus erfolgreich werden.

 

Momem

Quelle: momem.org | djmag.com

 



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