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Die Musik zum Quentin Tarantino Film

The Hateful Eight » [Soundtrack]

Am 26. Januar 2016 startete der achte Film von Quentin Tarantino in den deutschen Kinos. Der Film „The Hateful Eight“ ist durch seine besondere Filmart von 70mm schon vor Veröffentlichung aufgefallen. Dass der Soundtrack von Ennio Morricone persönlich geschrieben wurde, ist sicherlich auch ein Grund, weswegen man sich diesen Film im Kino anschauen sollte. Mehr zu dem Film, Ennio Morricone und seinem Soundtrack erfahrt ihr im folgenden Artikel.


The Hateful Eight

„The Hateful Eight“ ist der achte Film von Quentin Tarantino. Ich habe den Film vor einigen Tagen gesehen und kann nur sagen: Einfach genial! Wer Quentin Tarentino mag, der wird diesen Film auch lieben. Es ist ein Film von einem Filmeliebhaber und das sieht man in jeder Sekunde. Eine gut geschriebene Story dazu und ein Cast, welcher auf ganzer Linie überzeugt, machen zwar nicht alleine einen guten Film aus, tragen aber immens dazu bei. Der Film ist wie ein Theaterstück inszeniert zusammen mit jeder Menge Blut und Gewalt à la Tarantino. Es gibt nur zwei Schauplätze, welche eine Kutsche und ein Haus sind. Dazu passt die Musik von Ennio Morricone einfach perfekt, denn wie bei üblichen Theaterstücken trägt die Musik einen großen Teil zur Stimmung und Atmosphäre bei. Die Musik ist essentiell wichtig für den Film.


Ennio Morricone

Ennio Morricone ist bereits 87 Jahre alt und trotzdem produziert er einen neuen Soundtrack für Quentin Tarentinos Film „The Hateful Eight“. Ennio Morricone hat unter anderem den Soundtrack für die Western-Klassiker „Zwei gloreichen Halunken“ oder „Die Unbestechlichen“ gemacht und ist für insgesamt sechs Oscars für die beste Filmmusik nominiert worden. Mit „The Hateful Eight“ wurde er zum sechsten Mal für die Oscars nominiert und ich räume ihm gute Chancen auf den Gewinn ein. Insgesamt wurde er für zahlreiche Auszeichnungen nominiert und gewann davon auch einige. Ennio Morricone wollte zunächst nicht mit Tarantino zusammenarbeiten, ließ sich aber davon überzeugen, für „The Hateful Eight“ den Soundtrack zu machen. Wenn man folgendes Zitat von Ennio Morricone liest, weiß man auch, warum er einwilligte. Tarantino hat einen Film geschaffen, zu dem Ennio Morricones Musik perfekt passt.

 

Filmmusik braucht Raum, um sich entfalten zu können. Der Film muss der Musik Zeit geben, um sich zu entwickeln. – Ennio Morricone


Soundtrack „The Hateful Eight“

Der Soundtrack von „The Hateful Eight“ besteht aus 28 Stücken. Dabei kommen immer wieder die gleichen Themen vor und diese sind einfach genial und bleiben sofort im Kopf. Sie erzeugen eine überragende Stimmung und machen den Film ein Stück weit epischer, als er sowieso schon ist. Die ersten beiden Titelthemen erzeugen bei mir Gänsehaut und sind das Beste, was die Filmmusik in den letzten Jahren hervorgebracht hat. Man bekommt eine geniale Mischung aus epischen Sound und klassischer Westernmusik geboten. Der 87-jährige Ennio Morricone hat den Nerv des Films mit seiner Musik getroffen und trägt ebenso dazu bei, dass er sich wie ein Theaterstück anschauen lässt. Es ist ein wahres Erlebnis, diese Musik verbunden mit einem Tarantino-Film erleben zu können.

The Hateful Eight

 

Fazit: Wer  „The Hateful Eight“ noch nicht im Kino gesehen hat, sollte das schnell nachholen. Denn einen so großartigen Soundtrack für so einen guten Film erlebt man nur ganz selten in den Kinos. Noch einmal Ennio Morricones Musik auf der Leinwand bewundern zu können, sollte für jeden Anlass genug sein, eine Kinokarte zu kaufen. Ich habe mir direkt den Soundtrack auf CD gekauft und bin immer noch hin und weg davon. Dass Ennio Morricone einen Oscar verdient, ist für mich naheliegend.

 

 

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Über den Autor
Simon Kreß

Ich bin Simon Kreß, studiere Soziale Arbeit und bin seit 2015 ein Teil der Dance-Charts Redaktion. Neben meinem Studium ist die Musik immer ein zentraler Bestandteil in meinem Leben. Seit 2009 produziere ich eigene Musik und verkaufe meine Musik unter dem Pseudonym „Nepreno“. Für mich sind Genregrenzen nicht wichtig, denn ich höre Musik, die mir gefällt. Mich fasziniert ein gutes Sounddesign und ein guter Mix und gutes Mastering, denn ich bin ein Gegner des Loudness-War. Ansonsten würde ich meinen eigenen Musikgeschmack als sehr ausgefallen bezeichnen.  Meiner Meinung nach transportiert Musik Emotionen und ist eine Sprache, die jeder versteht.

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