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Shaun Frank & KSHMR - Heaven (feat. Delaney Jane) [The Remixes]

Mit „Heaven“ hatten Shaun Frank und KSHMR einen großen Szene Hit. Die Nummer stach durch ein tolles Vocal und einen groovigen Drop hervor. Nun erschien via Spinnin Records die Remix EP von der Single mit der Sängerin Delaney Jane. Mit Remixen von Dr. Fesch, KSHMR himself, Addal und The Him wurden unterschiedliche Genres abgedeckt und das Namedropping hält sich in Grenzen. Welcher Remix am besten für die Clubs oder den alltäglichen Hörgenuss geeignet ist, klären wir im folgenden Artikel.

Shaun Frank & KSHMR – Heaven (feat. Delaney Jane) [The Remixes]


Dr. Fesch Remix

Der Dr. Fesch Remix ist ein sehr experimenteller Remix, der eher in das Trap Genre einzuordnen ist. Der Drop spielt dennoch eine genreuntypische Melodie im ersten Drop. Der zweite Drop ist, wie von Trap gewohnt, sehr reduziert, dennoch gut gelungen. Wer auf etwas spezielleren Sound steht, wird mit dem Dr. Fesch Remix seine Freude haben.


KSHMR Remix

Der KSHMR Remix zu „Heaven“ ist in das Progressive House Genre zuzuordnen. Mit einem schönen Gitarren-Synthie im Drop und einem angenehmen Break, der auch mit Breakbeat gespielt wird und die guten Vocals von Delaney Jane unterstreicht, ist der KSHMR Remix für die Clubs nicht verkehrt, kommt allerdings nicht ans Original heran.


Addal Remix

Der Addal Remix ist in dem Deep House Gewand a la Robin Schulz gehalten. Es ist definitiv der schlechteste Remix auf der EP, da er kaum Wiedererkennungswert hat und sich wie ein 0815 Remix anhört, der auch so schon vor Jahren hätte erscheinen können. Diesen Remix hätte man sich sparen können, denn selbst die Stimmung ist nicht gelungen, was bei Deep House fatal ist.


The Him Remix

Von The Him kam in letzter Zeit viel Gutes und Innovatives heraus. Der Remix zu „Heaven“ fängt sehr ruhig an und unterstreicht so die guten Vocals. Im Drop finden wir einen Sound, der im weitesten Sinne an Major Lazer erinnert und sehr gut zu dem Gesamtprodukt passt. Der Remix hat eine tolle Stimmung und Potential die Clubs zu rocken.

 

Fazit: Die EP ist mit vier Remixen gut gelungen. Hier dürfte für jeden etwas dabei sein. Für mich stechen der Dr. Fesch Remix und der The Him Remix deutlich hervor und berreichern das Release. 

 

Über den Autor
Simon Kreß

Ich bin Simon Kreß, studiere Soziale Arbeit und bin seit 2015 ein Teil der Dance-Charts Redaktion. Neben meinem Studium ist die Musik immer ein zentraler Bestandteil in meinem Leben. Seit 2009 produziere ich eigene Musik und verkaufe meine Musik unter dem Pseudonym „Nepreno“. Für mich sind Genregrenzen nicht wichtig, denn ich höre Musik, die mir gefällt. Mich fasziniert ein gutes Sounddesign und ein guter Mix und gutes Mastering, denn ich bin ein Gegner des Loudness-War. Ansonsten würde ich meinen eigenen Musikgeschmack als sehr ausgefallen bezeichnen.  Meiner Meinung nach transportiert Musik Emotionen und ist eine Sprache, die jeder versteht.

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