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Tuesday, 06. December 2016

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21
Mär
2016

W&W, Tiësto, Julian Calor und Darius & Finlay

Alan Walker - Faded (Remixes Teil 1)

Wer kennt diese Nummer nicht? Die “Faded“ von Alan Walker läuft zur Zeit in sämtlichen Radios rauf und runter und stürmt die weltweiten Single-Charts. Schon jetzt zählt die “Faded“ zu einem der größten Hits des Jahres 2016. Nach einem kurzen Weg an die Spitze steht die Dance-Pop-Nummer schon seit sechs Wochen an der Spitze der deutschen Verkaufscharts und ein Ende ist nicht in Sicht. Die gefühlvollen Vocals von Iselin Solheim in Kombination mit einem langsamen 90-bpm-Beat kommen grandios an. Doch das trifft wahrscheinlich nicht auf alle zu. Die wirklichen EDM-Fans sehen den Song möglicherweise als zu langsam an und fordern mehr Power. Für diese Leute haben wir die vier populärsten Remixe des Hits herausgesucht. Viel Spaß!

Alan Walker – Faded (Remixe)


W&W Remix

Zunächst haben wir für euch einen inoffiziellen Remix des niederländischen DJ-Duos W&W für euch parat. Dieser kam vor kurzem ans Licht und spaltet die Meinungen der Hörer. Der Remix wird durch die leisen Piano-Sounds des Originals eingeleitet. Diese werden jedoch von einem Beat überspielt. Nach einem kurzen Vorspiel stoßen die Vocals hinzu. Diese wurden hörbar temporeicher gestaltet, klingen aber dennoch schön. Im ersten Vocalpart wurde auf einen Beat verzichtet. Im zweiten wurde der Beat des originalen Songs beschleunigt. Schnell folgt ein temporeicher Drop. Der Part wurde mit einem Tropical-House-Sound im Stile von Progressive House gestaltet. Doch es stellt sich heraus, dass der Part nur die Überleitung zum Drop ist, sodass der Buildup folgt. Der wirkliche Drop klingt sehr bigroomlastig und ist für Festivals geeignet. Für Freunde der guten Festival Musik geht der W&W Remix in Ordnung, doch die Atmosphäre des Originals bleibt außen vor.


Tiësto Deep House Remix

Der nächste Remix kommt da schon deutlich ruhiger daher. Wie es der Titel schon sagt, handelt es sich bei Tiëstos Remix um einen Deep-House-Mix. Dieser feierte in der letztwöchigen Episode der “ClubLife“ Premiere und wird in unserer kleinen Preview mit niederländischem Gerede vorgestellt. Danach hört man schon zu Anfang die schönen Vocals des Songs. Das Tempo der Vocals wurde nicht verändert, doch auf die Piano-Sounds und der 90bpm-Beat des Originals wurde verzichtet. Ein Build-Up existiert bei Tiëstos Remix eigentlich nicht und der Drop ist sehr langweilig. Alles in allem ist der Remix unspektakulär produziert, jedoch zu langweilig. Da gefällt das Original schon deutlich besser!


Julian Calor Remix

Den dritten Remix in unserer Auswahl lud der niederländische Produzent Julian Calor vor drei Wochen auf seiner SoundCloud-Seite hoch. Es ist ein Free Download und sorgte ebenfalls für Aufsehen. Die Einleitung dieses Remixes wurde durch eine schwach aufgenommen klingende Audio überbrückt. Sofort stoßen die Vocals dazu. Der Gesang wurde sinnvoll mit dem Klavier des Originals und neuen Geigen-Sounds kombiniert. Das steigert die Atmosphäre noch einmal. Dadurch klingen die Vocals mehr als nur episch. Das Build-Up wurde in diesem Remix ziemlich groß ausgeschmückt und klingt echt fett. Nach einem kurzen Cut folgt der Drop. Dieser ist definitiv etwas für die Freunde der härteren EDM-Musik. Ein gelungener Lovetrap-Drop, jedoch nichts Neues. Als Free Download kann man den Julian Calor Remix ohne Bedenken mitnehmen.


Darius & Finlay Remix

Für den vierten und letzten Remix unserer Auswahl haben wir den Remix von dem Duo Darius & Finlay gewählt. Dieser ist schon seit Januar 2016 verfügbar und erhielt insgesamt gute Resonanzen. Der Remix wird durch ein ruhiges und originalgetreues Pianospiel eingeleitet. Auch die folgenden Vocals klingen sehr nah am Original. Sie wurden nur leicht beschleunigt und auch der 90-bpm-Beat des Originals kommt mit einem nur schwer hörbaren anderen Sound um die Ecke. Bis zum Drop klingt alles sehr nach dem Original, doch das ändert sich schlagartig. Der Drop lässt sich ins Progressive House einordnen und ist temporeich produziert. Die Vocals während des Drops stören zwar ein bisschen, doch ansonsten gefällt auch dieser Remix gut. 

 

Fazit: Die Liebhaber der originalen “Faded“ sollten lieber beim Original bleiben, doch für die Anderen ist hier auf alle Fälle etwas dabei. Der W&W Remix für die Bigroom- und Festival-Fans. Der Tiësto Remix für die Freunde des gepflegten Deep House. Der Julian Calor Remix für etwas härtere EDM-Fans und nicht zu vergessen der Darius & Finlay Remix für die Partyfreunde oder Progressive-House-Liebhaber. Nichtsdestoweniger beweisen auch die vier Remixe die Qualität des Originals, die nur schwer zu übertreffen ist.

 



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