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Monday, 05. December 2016

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30
Mai
2016

“Cloud Nine“ geht in den USA durch die Decke

Kygo Album “Cloud Nine“ auf Platz 1 der Billboard Charts

Kygo Album “Cloud Nine“ auf Platz 1 der Billboard Charts

Ein riesiger Erfolg in Europa ist nicht gleichbedeutend mit einem riesigen Erfolg in den Vereinigten Staaten! Ein mustergültiges Beispiel für diese These war bislang der norwegische Produzent Kyrre Gørvell-Dahll, alias Kygo, das Sinnbild des Tropical-House-Genres. Seine Songs “Firestone“ und “Stole The Show“ gingen in ganz Europa durch die Decke und hielten sich wochenlang in den Top-10 der europäischen Single-Charts. In den USA hingegen schafft es “Firestone“ gerade einmal auf Platz 92 und “Stole The Show“ nicht einmal den Einstieg in die Billboard Hot 100. Auch eine Platzierung in den Top-10 der Billboard Dance/Electronic Charts war nicht drin. Scheinbar ist der Trend des Tropical House in den Vereinigten Staaten nicht angekommen. Zumindest dachte man das bis vor ein paar Tagen. Was war passiert?


Tropical House kommt scheinbar auch in den USA an

Zwei knappe Monate ist es her, als Kygo seine Fans durch Verschiebung des Erscheinungsdatums seines Albums “Cloud Nine“ enttäuschte. Am 13. Mai war es dann endlich soweit. Die Vorfreude der Tropical-House-Liebhaber hatte ein Ende und das Album von Kygo erreichte endlich die weltweiten Märkte. In Europa lief es wie erwartet sehr gut und das Album ging auch hier in Deutschland häufig über die Kassen. Doch was in den USA geschah, damit hätten wohl die größten Optimisten nicht gerechnet. Das Album “Cloud Nine“ stieg eine Woche nach Veröffentlichung auf Platz 1 der US-amerikanischen Billboard Dance/Electronic Album Charts.

Eine Sensation, denn so etwas hat noch kein Norweger zuvor geschafft. Innerhalb von einer Woche kauften ganze 17.000 Amerikaner das Album und setzten es so nicht nur in die Dance/Electronic Album Charts, sondern auch auf Platz 11 der Album Top 100. Kygos Album verkaufte sich in der ersten Woche eines Dance-Albums so häufig wie schon seit Disclosures Album nicht mehr. Aber nicht nur das, auch die Singles einzeln kommen extrem gut an. “Raging“ auf Platz 16, “Carry Me“ auf Platz 18, “Oasis“ auf Platz 19 und “Happy Birthday“ auf Platz 23 der Hot Dance/Electronic Charts in den USA. Respekt, Herr Gørvell-Dahll!

 

 



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