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Umfangreiche Analyse

200.000 DJ Sets statistisch ausgewertet

200.000 DJ Sets statistisch analysiertInteressante Ergebnisse

DJ Snake ist der langweiligste DJ der Welt. Das zumindest behauptet die Seite getkado.com welche 200.000 DJ Sets aus dem Jahr 2016 analysierte. Dabei kamen noch weitere interessante Fakten über die Spielgewohnheiten der DJs dieser Erde heraus. Beispielsweise gibt es nun eine Liste der originellsten DJs der Welt, welche in ihren Sets immer wieder neue und abwechslungsreiche, aber trotzdem beliebte Musik spielen. Außerdem sind noch viele weitere Listen zu bestaunen.


Die originellsten DJs der Welt

Natürlich haben diese Kategorie DJs gewonnen, welche nicht Mainstream sind. An 1 ist Hernan Cattaneo und an 2 Dave Clark. Beide sind vielleicht nicht wirklich sehr bekannt, jedoch können sie beide Facebookseiten mit über 250.000 Likes vorweisen. An 3 steht Noisia, welcher definitiv einer der ganz großen DJs ist. Dieses Jahr hat er es leider nicht in die DJ Mag Top 100 schaffen können, aber vielen ist er ein Begriff. Seine Facebookseite hat über 500.000 Likes und auch er scheint seine Sets sehr kreativ zu gestalten.


Die langweiligsten DJs der Welt

Immer wieder die selben Tracks spielen offenbar DJ Snake, Yellow Claw und Galantis. Der jeweils am meisten überspielte Track des jeweiligen DJs oder Acts ist auf der Seite auch gelistet. Die von der Plattform ausgerechneten sogenannten O-Faktoren sind im Gegensatz zu den originellsten DJs so arg unterschiedlich, dass die Jungs offenbar echt ständig die selben Tracks rauf und runter dudeln. Hernan Cattaneo ist bei einem O-Factor von 820 und DJ Snake bei sage und schreibe lediglich 0.07. Yellow Claw schafft es auch nicht über 1 und Galantis ist gerade mal ganz knapp über 1.


Die meistgespielten Künstler in 2016

Die Statistik gibt auch Auskunft darüber, welche Künstler am meisten in 2016 gespielt wurde. Ganz vorne mit dabei sind natürlich The Chainsmokers, Calvin Harris, DJ Snake, Rihanna, Major Lazer, David Guetta, Galantis, Alan Walker und Drake. Aber auch Künstler die nicht so stark in den Charts dieses Jahr dominiert haben, sind dabei, wie z.B. Armin Van Buuren.


Die meistgespielten Remixer in 2016

Es ist Wahnsinn, mit wie viel Abstand Claptone der am meisten gespielte Remixer in 2016 ist. Es folgen Don Diablo, Tiesto, Purple Disco Machine und viele weitere. Ganz interessant zu beobachten ist vielleicht noch, dass Robin Schulz' Remixe beliebter zu sein scheinen, als seine Originale.


Die meistgespielten Tracks und Remixe in 2016

Die am meisten von DJs gespielten Tracks in diesem Jahr sind überraschenderweise keine House-Tracks. An eins ist "One Dance", gefolgt von "Closer" und "Let Me Love You". Das ist ein ganz klares zeichen in Sachen Trends. Offenbar geht der Trend ganz eindeutig in Richtung Downtempo Tracks. House scheint nicht mehr so beliebt zu sein wie einst. Die meistgespielten Remixe sind der Seeb Remix von Mike Posners "I Took A Pill In Ibiza", Groove Armada mit "Superstylin' (Riva Starr Edit)" und der Julian Jeweil Remix von Dubfire & Oliver Huntemanns "Fuego".


Die meistgespielte Transition in 2016

Am liebsten legten die DJs die Kombination der Tracks "Chocolate Puma – Listen To The Talk" und "Firebeatz & Schella – Dat Disco Swindle" auf. Die Tracks passen aber auch einfach sehr gut zusammen und sind sogar in der selben Tonart, da ist dies nicht überraschend. DJs achten offenbar tatsächlich auch auf harmonisches mixen. Benny Benassi, Hardwell, Dimitri Vegas & Like Mike, sowie die Pandaboyz legten genau diese Transition aufs Parkett. Vielleicht schauen sie ja auch ein wenig voneinander ab?


Die meistgespielte Genres in 2016

In dieser Statistik kann man erkennen, dass DJs in diesem Jahr vielfältiger aufgelegt haben, als noch in 2015. Stark nachgelassen hat vor allem Progressive House, Electro House und Trance – jeweils zu Gunsten der anderen Genres. Dies bestätigt auch den Trend weg von hohem Tempo, hin zum Downtempo.


Traktor vs Serato

In dieser letzten Statistik ist zu sehen, dass Serato vor allem bei Trap, Funk, R&B und Hip Hop DJs beliebt ist, während House DJs eher zu Traktor greifen. Allgemein ist aber auch hier das Spektrum sehr gemischt.

 

Fazit: Bei der Plattform kann sich jeder anmelden und auch die eigenen Sets einer solchen Kontrolle unterziehen. Dabei können sicher interessante Schlussfolgerungen gezogen werden. Wie originell sind deine Sets – oder bist du am Ende genau so langweilig wie DJ Snake? Sehr interessant ist die Plattform auch, um Trends für die Zukunft auszumachen. Welche Musik wird in 2017 erfolgreich sein? Das Gefühl, sowie auch die Statistik dieser Plattform sagt, dass die Produktionen immer langsamer werden, immer weniger House-Musik gespielt wird und immer mehr Future Bass/Pop, Trap, Hip Hop und R&B.

Quelle: getkado.com

 

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Nicolas Heine

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