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Musikalischer Jahresrückblick

Don Diablo: Das waren seine Tracks 2016

Don Diablo: Das waren seine Tracks 2016Don Diablo

Er zählt mittlerweile zu den besten Future-House-DJs weltweit und kann sicherlich auch schon Oliver Heldens die Hand reichen. Die Rede ist von Don Diablo. Wie erfolgreich das Jahr 2016 für ihn war, zeigt schon ein Blick auf das DJ-Mag-Ranking. In jenem stieg der Niederländer um 15 Plätze auf Platz 15 auf. Unter seinen Produktionen befindet sich neben besonderen Musikvideos auch das Shuffle-Anthem des Jahres. Wir haben euch all seine Tracks aus diesem Jahr in diesem Artikel noch einmal aufgelistet.


Birdy - Keeping Your Head Up (Don Diablo Remix) (Februar)

Don Diablo begann das Jahr 2016 mit einem Remix, der bis heute noch des Öfteren von diversen Radiosendern gespielt wird. Der Remix zu Birdys „Keeping Your Head Up“ wurde am 12. Februar veröffentlicht und diente auch der deutschen Casting-Show DSDS zu Werbezwecken. Don Diablo verschaffte dem Track durch seinen Remix den entscheidenden Pep, welcher dem eher schläfrigen original fehlte. Dies geschieht durch die generelle Beschleunigung sowie die Vocal-Cuts und den Piano-Sound im Hintergrund. Fest steht, es war eine sehr gute Entscheidung diese Nummer zu remixen, denn der Erfolg kann sich durchaus sehen lassen, nicht nur die Fans der Szene, sondern auch neutrale Musikbegeisterte nahmen den Remix positiv wahr.


Don Diablo - Tonight (Februar)

Am 26. Februar erschien die erste Single des Niederländers in 2016. Er trägt den Titel „Tonight“ und zeichnet sich besonders durch sein Musikvideo aus. Während der Song selbst er durchschnittlich ist, da schlichtweg das gewisse etwas fehlt, ist die Visualisierung ein echter Hingucker. Don selbst befindet sich in einer Stadt voller Zombies und jagt jene zusammen mit einer zweiten, verschleierten Person. Dabei fahren sie mit einem dementsprechend präparierten Auto, welches das Logo des Hexagons Label trägt. Insgesamt eine solide Nummer, die man sich jedoch aufgrund des Videos nicht entgehen lassen sollte.


L'Tric feat. Miles Graham - 1994 (Don Diablo Edit) (März)

Auch dem Track „1994“ gab Don Diablo seinen Touch, als am 7. März die Don Diablo Edition erschien. Das Original von L’Tric und Miles Graham unterscheidet sich jedoch wirklich nur um einen gewissen Touch von dieser Version. Beide Versionen lassen sich angenehm anhören, hauen einen jedoch  nicht vom Hocker. Zum Autofahren oder zum Entspannen ist die Produktion dennoch geeignet, auf Partys und Festivals ist das ganze jedoch kritischer zu sehen. Alles in allem eine durchschnittliche Leistung, weder besonders schlecht noch besonders gut.


Corderoy - Close My Eyes (Don Diablo Edit) (April)

Am 8. April folgte die nächste Don Diablo Edition, dieses Mal hauchte Don Diablo dem Song „Close My Eyes“ von Corderoy seinen Sound ein. Es entstand jedoch erneut eher eine ruhige Nummer als ein echter Stimmungsmacher. Empfehlen lässt sich der Track zum Hören, wenn man runterkommen und entspannen will. Wieder eine solide Produktion, welche sich im Mittelmaß aufhält.

 

Don Diablo feat. Dave Thomas Jr.  - Silence (April)

Auch Ende April endete die Strecke der ruhigen, langsamen Tracks noch nicht. Für „Silence“, welches am 29. April veröffentlicht wurde, zog der Niederländer den britischen Produzenten Dave Thomas Jr. hinzu. Das Ergebnis war, wie schon angedeutet, ein ruhiger, harmonischer Song, welcher sich jedoch von den Produktionen zuvor unterscheidet. Die Nummer wirkt weniger eintönig und spezieller als beispielsweise „1994“. Besonders die Vocals können auf ganzer Linie überzeugen und decken sich perfekt mit dem Sound. Auch das Musikvideo ist ganz ansehnlich gestaltet und einen Blick wert. Zusammengefasst lässt sich „Silence“ als gelungene Produktion mit positiven Auswirkungen auf den Hörer bezüglich der Laune bezeichnen.


Don Diablo feat. DYU - Drifter (Mai)

Knapp einen Monat später, am 30. Mai, erschien die nächste Single von Don Diablo namens “Drifter“. Für die “Drifter“ holte sich der Produzent die US-amerikanische Rapperin Dominique Young Unique (alias DYU) ins Boot. Der Track wird durch ein paar Anspielungen auf den Leadsound eingeleitet. Schnell stoßen die Vocals der Rapperin hinzu. Die Rap-Parts sind relativ temporeich und funktionieren gut in Verbindung mit dem Future-House-Instrumental. Der Drop ist wieder einmal weniger zum Abgehen geeignet. Die Nummer ist erneut eher ruhig gehalten. Die Rapp-Parts der US-Amerikanerin bringen ein bisschen Tempo ins Spiel und machen den Song interessant. Das zugehörige Musikvideo ist auffällig und man sollte es dringend gesehen haben. Insgesamt ist “Drifter“ in Ordnung, aber es fehlt nach wie vor der alte, kraftvolle Don-Diablo-Sound.


Bastille - Good Grief (Don Diablo Remix) (Juli)

Mit seinem Remix zu „Good Grief“ fand Don Diablo am 12. Juli endlich wieder in die alte Spur zurück. Während Bastille im Original mehr auf Harmonie bauten als auf Tempo und so einen Radio-Hit schafften, verpasste der niederländische DJ dem Track mehr Tempo und die nötigen Future-House-Sounds. Auf diese Weise wurde die Nummer mehr zum Stimmungsmacher und verbreitet noch intensiver gute Laune während des Hörens. Ein echter Volltreffer vom Niederländer, der dem Ganzen seinen Stempel aufgedrückt hat und definitiv einer der Gründe, sein Jahr als sehr erfolgreich zu bezeichnen!


Don Diablo & Steve Aoki x Lush & Simon ft. BullySongs - What We Started (Juli)

Es folgte am 22. Juli der perfekte Anschluss mit „What We Started“, welches aus einer Kollaboration mit Steve Aoki, Lush & Simon und BullySongs entstand. Die lange Namenliste der Interpreten hält, was sie verspricht. Die Nummer ist sehr harmonisch und die Vocals von BullySongs überzeugen auf ganzer Linie. Der Track regt sehr zum Mitsingen und Mitmachen im Sinne von Klatschen und Winken an, das beweisen auch zahlreiche Festivals auf denen Don Diablo ihn gemeinsam mit Steve Aoki spielte. Auch das Musikvideo ist äußerst sehenswert. Es werden beeindruckende Landschaften präsentiert, durch welche die DJs als Kind hindurchlaufen. Alles in allem eine sehr starke Nummer, die die breite Masse anspricht und für uns zu den Tracks des Jahres gehört!


Don Diablo - Cutting Shapes (Oktober)

Kommen wir zum absoluten Shuffle-Anthem 2016, was auch der Name des Tracks „Cutting Shapes“ schon verrät. Am 14. Oktober erschien die Single, die auf den niederländischen Radiosendern rauf und runter gespielt wird. Ein sehr gesprochener und einfacher Text in Kombination mit dem typischen Future-House-Sound sorgen dafür, dass das Singen für den Hörer ein Muss wird. Auch das Stillstehen fällt schwer und es lässt sich wirklich perfekt zum Track shuffeln. Aus diesem Grund sollte die Produktion auch auf Festivals nicht fehlen. Wenn ihr sehen wollt wie es geht, schaut euch unbedingt das offizielle Musikvideo an. Auch „Cutting Shapes“ zählt sicherlich mit zu den Tracks des Jahres und wird im Netz auch schon von vielen dazugezählt, häufig sogar an oberster Spitze. Absolute Klasse!


Ryan Blyth x Duane Harden - Back To You (Don Diablo Edit) (Oktober)

Im Rahmen des Amsterdam Dance Events veröffentlichte Don Diablo auf seinem Label Hexagon einen ADE-Sampler. Neben Tracks von bekannteren Newcomern wie Sagan, Jonas Aden oder Bali Bandits, befand sich auch der Song “Back To You“ vom englischen Produzenten Ryan Blyth und der Sängerin Duane Harden. Das Besondere an der Nummer ist, dass Don Diablo beteiligt und der Titel mit „Don Diablo Edit“ gekennzeichnet war. Die “Back To You“ ist eine klassische Future-House-Nummer, die an die 80er-Jahre-Discozeiten erinnert. Die Vocals wirken sehr monoton und das Instrumental ist eher Standard. In welcher Art Don Diablo hier mitgewirkt hat ist fraglich, denn den Don-Diablo-Sound hört man hier nicht heraus. Ein sehr ungewöhnlicher Sound für die Verhältnisse des Niederländers.


Rihanna - Love On The Brain (Don Diablo Remix) (Oktober)

Zwei Tage später erschien bereits die nächste Produktion von Don Diablo. Nach dem Remix zur “Keeping Your Head Up“ folgt der nächste Remix zum Song eines Weltstars, doch dieses Mal noch ein paar Stufen höher. Der Niederländer hatte die Ehre den neuen Song “Love On The Brain“ von Rihanna zu remixen. Während die Vocals im Original sehr langsam daher kommen, haben sie im Remix ein hohes Tempo drauf. Generell gefällt der Remix deutlich besser. Die Vocals klingen deutlich kraftvoller und machen in Verbindung mit dem Instrumental richtig Spaß. Der Drop wurde dann sehr untypisch gestaltet. Er besteht aus vielen kleinen Vocal-Cuts und ist von einem Piano-Sound hinterlegt. Das Ganze klingt äußerst innovativ und hört man in der Art auch zum ersten Mal. Das ist mal etwas ganz anderes vom Hexagon-Labelboss!


DJ Snake feat. Justin Bieber - Let Me Love You (Don Diablo Remix) (Dezember)

Auch mit seinem letzten offiziellen Remix wagt sich der Niederländer an einen sehr erfolgreichen Track, welcher mit DJ Snake und Justin Bieber von zwei echten Größen im Musikgeschäft produziert wurde. Der Remix ist jedoch nicht nur einer von vielen, sondern wirklich originell. Don Diablo hat seinen Stil einwandfrei auf die Hit-Single „Let Me Love You“ übertragen und quasi einen Future-House-Hit aus dem Hut gezaubert. Die Vocals funktionieren wirklich gut in Verbindung mit den Piano-Sounds und der Drop macht mit der Melodie aus dem Original in einem neuen Future-House-Stil gute Laune. Ein wirklich würdiges Ende für ein starkes Jahr des „Mannes mit der Totenkopfmaske“.

 

Fazit: Zusammenfassend kann man sagen, dass Don Diablo auf ein durchweg erfolgreiches und tolles Jahr 2016 zurückblicken kann. Der Niederländer durchlebte im vergangenen Jahr Höhen und Tiefen. Dabei orientierte sich der 36-Jährige nicht nur im klassischen Future House und seinem üblichen Sounddesign, sondern versuchte sich auch das ein oder andere Mal in neuen Bereichen. Die Highlights dieses Jahr waren wahrscheinlich “Cutting Shapes“, “What We Started“ und der Remix zur “Good Grief“. Neben guter Musik bot er uns einen großartigen Auftritt auf dem Tomorrowland. Ein hervorragendes Jahr vom Meister des Future House!

 

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Über den Autor
Henry Einck

Ich bin Henry Einck und der jüngste Autor in unserer Redaktion. Ich wohne im Münsterland und gehe auf ein Gymnasium. Nach steigendem Interesse an der elektronischen Musik bewarb ich mich als Autor bei Dance-Charts.de. Seit Mai 2015 bin ich in der Redaktion aktiv. Von schlichten Musikrezensionen über Biografien bis hin zu Boulevard-News, schreibe ich über alles, was mit EDM in Verbindung steht. Dance-Charts.de ermöglicht mir durch Interviews näheren Kontakt zu den DJs und erfüllt mir dadurch einen Traum. Ich bin froh, Teil dieses Teams zu sein und sowohl musikalische als auch journalistische Erfahrungen zu machen, die mich in vielen Sachen weiterbringen. Durch Dance-Charts.de ist elektronische Musik zu einer Leidenschaft geworden, die mich mein Leben lang begleiten wird.

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