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Musikalischer Jahresrückblick

Axwell Λ Ingrosso: Das waren ihre Tracks 2016

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Axwell Λ IngrossoAxwell Λ Ingrosso

Nun kommen wir auch zum Jahresrückblick vom schwedischen Produzenten-Duo Axwell Λ Ingrosso. Die ehemaligen Mitglieder der Swedish House Mafia haben sich in diesem Jahr nicht nur auf ihr Hauptprojekt fokussiert, sondern haben auch den ein oder anderen Track als Solo-Artist veröffentlicht. Neben der Musik, die in diesem Jahr erschien, machten die Beiden durch zwei großartige Sets auf dem Ultra Music Festival und dem Tomorrowland aufmerksam. Im November gab eine Managerin des Duos bekannt, dass die Jungs im Frühjahr 2017 ihr Debütalbum als Axwell Λ Ingrosso veröffentlichen werden. Für mehr Informationen zu diesem Thema klickt euch in unseren Artikel. Doch nun kommen wir zum Jahresrückblick des Duos 2016…


Axwell - Barricade (März)

Nachdem Sebastian Ingrosso Anfang des Jahres ankündigte ohne Axwell einen Track zu veröffentlichen, erschien am 4. März, sogar noch vor dem Release von Ingrossos Single, eine Solo-Single von Axwell. Es war das Intro vom Ultra Music Festival, das mit drei verschiedenen Drops daher kommt. Der Track trägt den Titel “Barricade“ und wurde sehr interessant gestaltet. Mit der Tatsache, dass der Track drei verschiedene Drops beinhaltet, grenzt er sich von anderen 08/15-Produktionen im EDM-Bereich ab. Neben den drei verschiedenen Drops macht der Track sich durch einen Tapestop zum Ende der Produktion bemerkbar. Aus dem zweiten „a“ von „Barricade“ entwickelt sich zunächst ein lang gezogener Ton und dann ein Tapestop, der wiederum in eine Kickdrum überleitet. Diese leitet dann auch schon den letzten Build-Up zum dritten und letzten Drop ein. Der ganze Track ist äußerst innovativ und hörenswert. Unbedingt (nochmal) reinhören!


Ingrosso, LIOHN, Salvatore - FLAGS! (März)

Wie bereits erwähnt hat auch Sebastian Ingrosso nach einigen Jahren mal wieder eine Single veröffentlicht. Für seinen ersten Track als Ingrosso seit 2013 hat sich der Schwede die Newcomer LIOHN und Salvatore Ganacci von seinem Label Refune Records an die Seite geholt. Der Track wurde in einem trappigen Rhythmus gestaltet, der im Drop mit Future Bass kombiniert wird. Eine interessante Mischung, die man so nicht alle Tage hört. Der Track wurde verständlicher Weise zu einem Club-Hit, denn der Drop und die Melodie sind sehr clubtauglich. Der Gesang ist wie geschaffen für das Tomorrowland, bei dem der Track auch extrem gefeiert wurde. Eine verzogene Stimme singt „Push up your flags in the air“ und das belgische Festival ist für die vielen verschiedenen Flaggen aus allen möglichen Ländern bekannt. Ingrosso hat gezeigt, dass er es auch noch ohne Axwell drauf hat.


Michael Feiner - Mantra (Axwell Cut) (April)

Einen Monat später veröffentlichte Axwell die nächste Produktion ohne Ingrosso im Titel. Dieses Mal, aber keine Solo-Single, sondern ein sogenanntes „Cut“, anders gesagt eine Edit, zum Track “Mantra“ von seinem schwedischen Kollegen Michael Feiner. Der Track erschien dann am 22. April auf Armada Music und wurde zu einem echten Hit im Jahr 2016. Nach “Barricade“ haut Axwell schon das nächste innovative Release heraus. Dieses Mal zwar nicht mit drei verschiedenen Drops und einem Tapestop, sondern mit ungewöhnlichen Panflöten-Sounds. Die Melodie des Tracks klingt sehr originell und der Sound aus Panflöten macht richtig Freude. Der Drop ist eine coole Mischung aus Panflöte und einer satten Bassline. Der Track schaffte es dann ins Aftermovie des Tomorrowlands, auf die offizielle Tomorrowland Compilation und die “Kontor Festival Sounds - The Opening Season 2016“. Eine richtig feine Nummer mit Gute-Laune-Garantie.


Axwell /\ Ingrosso - Dream Bigger (Mai)

Während schon Gerüchte rumgingen, dass es beim gemeinsamen Projekt von Axwell und Ingrosso kriselt, wurde sie am 6. Mai aufgelöst, denn an dem Tag erschien ihre gemeinsame Single “Dream Bigger“, die schon seit Monaten erwartet wurde. Im Januar erschien der Track bereits als Instrumental-Version, doch für die Charts musste eine Vocal-Version her. Die Vocals kamen dann letztendlich von Pharell Williams, der bereits vor Jahren für die Swedish House Mafia “One“ gesungen hatte. Im Titel stand der Name von Pharell Williams zwar nicht, doch man hört es deutlich heraus. Der Track klingt richtig fett und einzigartig. Der Leadsound geht richtig nach vorne und harmoniert gut mit den Vocals vom Sänger. Sowohl die Vocals als auch die Melodie werden zum Ohrwurm. Auch wenn die Nummer kommerziell gesehen floppte bleibt “Dream Bigger“ eine tolle Nummer, auch in der Vocal-Version.

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Über den Autor
Henry Einck

Ich bin Henry Einck und der jüngste Autor in unserer Redaktion. Ich wohne im Münsterland und gehe auf ein Gymnasium. Nach steigendem Interesse an der elektronischen Musik bewarb ich mich als Autor bei Dance-Charts.de. Seit Mai 2015 bin ich in der Redaktion aktiv. Von schlichten Musikrezensionen über Biografien bis hin zu Boulevard-News, schreibe ich über alles, was mit EDM in Verbindung steht. Dance-Charts.de ermöglicht mir durch Interviews näheren Kontakt zu den DJs und erfüllt mir dadurch einen Traum. Ich bin froh, Teil dieses Teams zu sein und sowohl musikalische als auch journalistische Erfahrungen zu machen, die mich in vielen Sachen weiterbringen. Durch Dance-Charts.de ist elektronische Musik zu einer Leidenschaft geworden, die mich mein Leben lang begleiten wird.

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