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Thursday, 29. June 2017

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08
Apr
2017

Auflegen lernen

DJ-Kurs Teil 3: Gain & Mixer EQ [VIDEO] ­čÄž

DJ-Kurs Teil 3: Gain & Mixer EQDJ-Kurs Teil 3: Gain & Mixer EQ mit Sinan Kurtulus.

Herzlich willkommen zum 3. Teil unseren DJ-Kurses (hier geht es zum 1. Teil und 2. Teil). Heute geht um den Gain Regler am Mixer. Was macht er? Wozu ist der da? Des Weiteren besch├Ąftigen wir uns mit den EQs am Mixer w├Ąhrend man einen ├ťbergang macht. 


Gleiche Lautheit mit dem Trim-Regler

Im Video der Top 10 DJ Fehler habe ich darauf schon hingewiesen. Tracks die ihr mischt, sollten die gleiche gef├╝hlte Lautheit besitzen. Dies zu bewerkstelligen ist schwieriger als man denkt. Eine automatische Lautheit-Anpassung wie man sie von Youtube und Spotify her kennt ist bis jetzt nicht standardm├Ą├čig ├╝berall verf├╝gbar. Die Auto-Gain Funktion ist h├Ąufig KEINE Hilfe, da sie nur den maximalen Peak misst und nicht die tats├Ąchlich empfundene Lautheit. D.h. ihr m├╝sst mit Hilfe eures Geh├Ârs, darauf achten, dass die Songs untereinander keine zu gro├čen Lautst├Ąrke-Unterschiede besitzen.

Das gemeine ist, die LED Anzeige am Mischpult ist dabei nicht zu gebrauchen. Diese zeigt auch nur den Spitzenwert der Waveform an und sagt nichts dar├╝ber aus, wie laut ein Song nun wirklich empfunden wird. Um hier die Songs richtig einzupegeln hilft ein A/B Vergleich unterm Kopfh├Ârer. Dazu dreht ihr den CUE / Master Knopf komplett auf CUE und schaltet jetzt abwechselnd zwischen Track A und Track B hin und her. Mit Hilfe des Trim Reglers am Mischpult m├╝sst ihr nun daf├╝r sorgen, dass beide Songs sich gleichlaut anh├Âren. Je nach Mastering der Songs, k├Ânnen laut LED Anzeige sehr unterschiedliche Werte dabei rauskommen. Vertraut hier ruhig eurem Geh├Âr.

 


Weicher ├ťbergang mit Hilfe des Equalizers

Nachdem unsere 2 Tracks nun die exakt gleiche Geschwindigkeit haben k├Ânnen wir beliebig zwischen ihnen hin und her faden. Doch ganz so einfach ist es nicht. W├Ąhrend des ├ťbergangs spielen 2 Songs gleichzeitig. D.h. wir haben 2 mal Bass, 2 mal Mitten und 2 mal H├Âhen. Der Bass-Bereich eines Songs hat in der Regel die h├Âchsten Amplituden in der Waveform. 2 Tracks gleichzeitig abgespielt k├Ânnen sich nun ├╝berlagern und der Bassbereich erreicht einen viel zu hohen Wert.

Dies kann zu unsch├Ân klingenden Verzerrungen f├╝hren. Hinzukommt, dass der Bassbereich in der Regel das Fundament eines Songs ausmacht. Zwei Fundamente gleichzeitig? Das kann nicht funktionieren. Aus diesem Grund gibt es die Equalizer-Funktion beim Mischpult. W├Ąhrend Track A nun noch komplett zu h├Âren ist, cutten wir den Bassanteil von Track B weitestgehend raus. Nun haben wir das Bassfundament weg-gefiltert und Track B l├Ąsst sich wesentlich besser allm├Ąhlich in Track A mischen.

 

 

Nun haben wir zwei M├Âglichkeiten. Eine M├Âglichkeit: W├Ąhrend wir den Bassbereich aus Track B langsam reindrehen, fangen wir an den Bassbereich aus Track A langsam heraus zu drehen.
Oder wir machen das ganze abrupt am Anfang eines Taktes.

Wie man sich denken kann ist die pl├Âtzliche Variante deutlicher wahrnehmbar. Hierdurch sind wir in der Lage einen Akzent zu setzen und dem Publikum deutlich zu machen. ÔÇťHier beginnt ein neuer AbschnittÔÇŁ. Das langsame Faden des Bassbereichs ist wesentlich subtiler. Hier sollte darauf geachtet werden, dass die vermischten Bassbereiche halbwegs zueinander passen.

Nat├╝rlich Vermischen sich auch die Mitten und H├Âhen w├Ąhrend des ├ťbergangs. Dies ist aber nicht ganz so dramatisch wie im Bassbereich. Nichts desto trotz sollte man stark darauf achten, dass die Gesamtamplitude des Mixes w├Ąhrend des ├ťbergangs nicht h├Âher ist als im Rest des Mixes. Hier gilt es ein feines Gesp├╝r zu entwickeln und mit Hilfe des Mischpult-Equalizers und den Fadern einen m├Âglichst smoothen ├ťbergang zu zaubern.

 

 



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