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Thursday, 29. June 2017

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23
Apr
2017

Nach “WTF (What The F*ck)” nun “OMG (Oh My God)”

Sak Noel - OMG

Sak Noel - OMG"OMG" von Sak Noel

Na, wem kommt der Name Sak Noel noch bekannt vor? Im Jahr 2011 lieferte der spanische Produzent mit “Loca People“, besser bekannt als “What The F*ck“, einen riesigen Überraschungshit in den Single-Charts. Der Song war in sämtlichen Clubs ein Dauerbrenner. Ein einfacher, grooviger Beat, ein paar banale, weibliche Vocals und ein lässiger, tanzbarer Drop, machten den Track zu einem der größten Hits aus Spanien aller Zeiten. Danach wurde es aber auch schon still um den Namen Sak Noel. Nun meldet sich der Spanier mit einem ähnlichen Titel auf dem EDM-Label Nummer 1 Spinnin‘ Records zurück. Statt „What The F*ck“ heißt es nun „Oh My God“. Wir möchten euch eine kleine Review zum Song, der am 24. April erscheint, bereitstellen.


OMG – Tanzbare Beats mit mitreißender Melodie

Der Spanier ist ein gutes Beispiel für einen One-Hit-Wonder. In den Charts kam nach der “Loca People“ nichts mehr und auch in den Clubs hat man danach wenig vom 30-Jährigen gehört. Die Follow-Up-Single “Paso (The Nini Anthem)“ schaffte es gerade einmal auf Platz 66 und erreichte nur wenige Clubs. Letzten Sommer versuchte er zusammen mit Sean Paul und Salvi einen Sommerhit zu landen. Die Idee von “Trumpets“ war auch gar nicht schlecht und generell hatte der Song etwas Mitreißendes, doch bei den Mainstream-Hörer konnte man nicht punkten. Nun meldet er sich mit seiner Debütsingle auf Spinnin‘ deutlich weniger mainstreamorientiert zurück.


Die neue Produktion von Sak Noel geht in eine ähnliche Richtung wie die “Loca People“ aus dem Jahr 2011. Wieder arbeitet Sak Noel bei seinem neuen Track mit einfachen, einprägenden Worten. Die einzigen Vocals des Songs sind nämlich „Oh My God“. Damals enthielten seine Songs noch weiblichen Gesang, doch darauf verzichtet er dieses Mal. Das Instrumental ist deutlich treibender und kreativer als 2010. Der Drop trägt den Signatur-Sound von Major Lazer. Der Sound klingt durch die Vocalchops ein bisschen indisch angehaucht, aber auch viel Melbourne Bounce und wenig Trap fließen mit ein. Die “OMG“ gehört vom Sound auf die Tanzfläche und in die Clubs, doch das Tempo macht den Song nicht gerade tanzbar.

Fazit: Die “OMG“ ist vom Prinzip her ähnlich wie die “Loca People“, doch bringt auch markante Unterschiede mit. Ähnlich sind natürlich der Titel, der Aufbau des Songs und die Melodie im Drop, doch das Sounddesign und das Tempo sind komplett anders. Das Tempo wurde deutlich erhöht und das Sounddesign verändert. Der Drop klingt durch die Vocalchops interessant, doch das Tempo wurde viel zu hoch festgelegt, sodass das Ganze mehr nach Melbourne Bounce und somit nicht mehr aktuell klingt. Vielleicht sammelt der Song noch ein paar Club-Plays, doch in den Single-Charts wird mit Sicherheit nichts gehen.



 



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