Dance-Charts

Das Portal für Musik-News, Charts und DJ-Promotion

Thursday, 25. May 2017

USER-AREA LOGIN

Anzeige

17
Mai
2017

Gerüchte um Verkauf machen die Runde

Wird Spinnin' Records an ein Major-Label verkauft?

Wird Spinnin' Records an ein Major-Label verkauft?Spinnin' Records vor einem Verkauf an ein Major?

Spinnin‘ Records ist, ohne Frage, das größte und bekannteste Label in der Welt der elektronischen Musik. Das niederländische Label, welches im Jahr 1999 von Eelko van Kooten und Roger de Graaf gegründet wurde, wird seit vielen Jahren als das bekannteste Independent-Label im Bereich der elektronischen Musik angesehen. Nun will das Online-Magazin Music Business Worldwide von Quellen erfahren haben, dass sowohl Sony Music als auch Warner Music Interesse am Kauf von Spinnin‘ Records zeigen würden. Die genannte Quelle lag bereits in der Vergangenheit mit ihren Aussagen nicht falsch, weswegen man diesem Gerücht durchaus eine Menge Glauben schenken kann. Der Preis soll derzeit wohl bei 100 Millionen Dollar liegen.


Kein Einzelfall

Major-Labels zeigen ein großes Interesse daran, ihren Profit so stark wie möglich zu maximieren (siehe Warners Release von “How it is (wap bap)“). Die meisten kleineren Labels zeigen zumindest teilweise Interesse an Musik und veröffentlichen oft Tracks, die sich wahrscheinlich nicht gut verkaufen werden, aber trotzdem etwas Besonderes haben. Major-Labels, die kleinere Labels aufkaufen, sind tatsächlich nichts Neues. Letztes Jahr kaufte Sony das bekannte britische Dance-Label Ministry of Sound.


Es bleibt jedoch noch abzuwarten, wie sich ein möglicher Kauf auf die Veröffentlichungen von Spinnin‘ Records auswirken würde. Ob man eine Verschlechterung der Qualität der Releases beobachten kann, ist nicht sicher. Vielleicht hat Sony oder Warner nur Interesse an der enormen Reichweite von Spinnin‘ und lässt das Label genauso arbeiten wie zuvor auch. Auch interessant wird die Auswirkung auf die unzähligen Imprints von Spinnin‘ Records sein. Da stecken teilweise große Namen wie Tiesto dahinter, bei denen unklar ist, wie es nach einer möglichen Übernahme weitergeht.

 



Mobile Version
0
Shares