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10
Jul
2017

Remix-Package zu "Malibu"

Miley Cyrus - Malibu [Remixes]

Miley Cyrus - Malibu [Remixes]Zur "Malibu" von Miley Cyrus gibt es zahlreiche Remixe.

Dieses Jahr hat Miley Cyrus nach längerer Pause die Single „Malibu“ veröffentlicht. Das letzte Album „Bangerz“ liegt schon vier Jahre zurück. „Malibu“ ist die erste Auskopplung aus dem kommenden neuen Album von ihr. Einige Remixe werden zu dieser Single beigesteuert. Mit Dillon Francis, Gigamesh, Tiesto, Alan Walker und Lost Frequencies wurden fähige Produzenten ins Boot geholt, um den Song nochmal neu zu interpretieren.


Malibu (Alan Walker Remix)

Die zarten, melodischen Pianoklänge in Zusammenspiel mit den überwiegenden Synth machen das Ganze groß. Durch den Einsatz von feinen Kicks wird das Build-Up eingeleitet. Im Drop entlädt sich eine unglaublich euphorische Melodie kombiniert mit einigen E-Gitarren-Sounds. Vor allem die Snares bilden im Mainpart einen starken Akzent. Alan Walker trägt mit seinem “Malibu"-Remix eine wunderschöne Trap- und Future-Bass-Version bei.

 


Malibu (Dillon Francis Remix)

Dillon Francis Remix klingt durch die zarten E-Gitarren-Töne, die reinen Claps und die leicht reflektierenden Drums ziemlich nach Tropical und Deep House. Die Lautstärke steigt zwar merklich im Build-Up an, dennoch bleibt dieser Eindruck bestehen. Im Drop spürt man dann jedoch deutlich, dass es keine chillige Nummer ist. Stattdessen herrscht Uplifting-Future-Bass über den Mainpart mit Einflüssen aus dem House-Genre. Dillon Francis liefert mit seinem Remix eine ganz solide Nummer ab, jedoch nicht sehr mitreißend.

 


Malibu (Gigamesh Remix)

Meeresrauschen und Möwen sowie gepitchte, nach Handy klingende Töne setzen zu Anfang ein. Im Hintergrund zieht ein Synth durch den Song. Dieser wird im Build-Up aus dem Hintergrund herausgezogen und klare Fingersnaps werden hinzugefügt. Der Drop baut Spannung auf; aber im Nachhinein kommt nichts Bedeutsames mehr. Denn wir werden mit einer simplen sich wiederholenden Melodie und ein paar belanglosen Drums abgespeist. Der Remix bricht nicht aus, dabei ist doch von Anfang an Potenzial da. Leider eine ziemlich enttäuschende Soft-Trap-Nummer von Gigamesh.


Malibu (Lost Frequencies Remix)

Auch Lost Frequencies hat einen Remix zu „Malibu“ angefertigt. Den Anfang bilden gehaltene Piano-Klänge, dazu sind die Vocals von Miley leicht gepitcht. Der Noise-Effekt baut den Übergang zu den typischen Deep-House-Drums auf. Nach Verwendung der schnell gecutteten Snares, kommen füllige Claps hinzu, die von Flöten-Klängen abgelöst werden. Der einsetzende E-Bass führt zum Build-Up. Schließlich entfalten sich im Drop die typisch in samt gehüllten Drums und Claps, wie wir sie auch von Robin Schulz kennen. Lost Frequencies hat mit seinem Remix etwas Wundervolles aus dem Song herausgeholt. Feinster Deep House mit einer tranceartigen Wirkung macht den Remix zu etwas Besonderem.

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Malibu (Tiesto Remix)

Zum Schluss gibt es natürlich auch noch einen Tiesto Remix. Man kann über den Mann sagen, was man will; muss man ihm doch zugute halten, dass seine Tracks immer höchste Qualität genießen. Der Remix entspricht dem bekannten Tiesto-Deep-House-Schema, wie wir es von „On My Way“ kennen. Die gleichen Gitarren-Akkorde mit den verzögerten Claps, die im Verlauf von einer E-Gitarre untermauert werden. Zum Build-Up hin werden die Claps in den Vordergrund geschoben und vereinen sich mit den Fingersnaps. Der Drop wird durch einen Noise-Effekt freigesetzt. Es folgen Drums, Kicks und der Sound der Gitarre, die perfekt aufeinander abgestimmt sind. Tiesto hat mit seinem Remix eine klangvolle, flockige Pop-Deep-House-Version abgegeben. Durch den Sound erkennen wir allemal, dass es sich um eine Tiesto-Produktion handelt.

 

Fazit: Die Remixe von Gigamesh, Dillon Francis, Tiesto, Alan Walker und Lost Frequencies decken unterschiedliche Interpretationen von „Malibu“ ab. Am enttäuschendsten ist der Remix von Gigamesh – der vor allem als Remixer von Rihanna bekannt ist. Der Dillon Francis Remix ist da schon besser, aber auch nicht „the yellow from the egg“. Der Alan Walker Remix gefällt hier wohl am besten. Aber auch die Remixe von Lost Frequencies – der etwas völlig Neuartiges produziert hat – und Tiesto sind nicht von schlechten Eltern.

 



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