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DONNERSTAG, 17. August 2017

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28
Jul
2017

Deep-House à la Oliver Heldens

Aevion - The Journey (Oliver Heldens Edit)

Aevion - The Journey (Oliver Heldens Edit)"Aevion" von The Journey im Oliver Heldens Edit

Es scheint so, als hätte Oliver Heldens sich an seinen etwas undergroundigen Sound mittlerweile gewöhnt zu haben. Das neueste Release von ihm ist ein Edit zu Aevions Produktion “The Journey“. Bisher hätte man solche Veröffentlichungen von Oliver Heldens eigentlich eher unter seinem Alias HI-LO gesehen. Hier wurde der Edit jedoch unter "Oliver Heldens" veröffentlicht. Aevions “The Journey“ wurde am 24. Juli über sein Label Spinnin‘ Imprint Heldeep Records released und ist aktuell auf so gut wie allen bekannten Plattformen verfügbar.


Pumpender Deep-House

Oliver Heldens wird von vielen Leute aus verschiedenen Perspektiven gesehen. Die einen mögen seinen etwas anderen Deep-House-Sound sehr gerne und die anderen meinen, er wiederhole sich einfach ständig und er würde nichts Neues bringen. Wie so oft unterscheiden sich verschiedene Eindrücke. Besonders viel Innovation gibt es in seinem Edit zu “The Journey“ tatsächlich nicht. Die Nummer klingt ähnlich zu vielen anderen Produktionen von ihm und wer hier etwas Innovation erwartet, sollte sich woanders umsehen. Aber es handelt sich bei dieser Veröffentlichung eben nur um einen Edit und keine komplett eigene Produktion. Deswegen sollte man diesen gleichen Sound von Oliver Heldens zumindest hier auch nicht allzu harsch sehen. Gestartet wird in “The Journey“ mit bekannten Oliver-Heldens-Elementen.


Während diese bekannten Elemente wie Kickdrums und Hi-Hats sowie der bereits von ihm oft gehörte Bass spielen, läuft im Hintergrund noch eine Art Fläche, die das Thema der Nummer ankündigt. Diese zieht sich durch den nächsten Part. Es gibt in “The Journey“ keine Vocals. Die würden bei einer derartigen Produktion nur stören und von der Melodie der Nummer ablenken. Das Build-Up zieht sich langsam hoch, bis es dann kurz vor dem Mainpart gefiltert wird. Der Mainpart selbst funktioniert im HI-LO-Stil. Während Kickdrum und Bass recht unaufgeregt spielen, liegt auf dem Bass noch ein Brass-Element.

Das lässt direkt den für HI-LO typischen Vibe aufkommen. Im nächsten Part fallen die Brass-Elemente weg, womit nur noch die pumpenden Elemente, die vorher im Hintergrund waren, verbleiben. Der zweite Break sowie der zweite Mainpart sind identisch zu der ersten Version.

Fazit: Aevions “The Journey“ im Oliver Heldens Edit ist insgesamt eine ziemlich solide Veröffentlichung. Wer den Sound von Oliver Heldens bisher mochte, wird auch diese Nummer gut finden. Lediglich an etwas Innovation fehlt es diesem Release.



http://vg08.met.vgwort.de/na/2cb02db99360421ab3eb85c2062cac47

 



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