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Gestört aber Geil - #Zwei » [Tracklist & Album Review]

Gestört aber Geil Zwei Tracklist Album ReviewGestört aber Geil - #Zwei - das Album

Am 21. Juli 2017 hat das aus Thüringen stammende DJ- und Produzenten-Duo Gestört aber Geil sein inzwischen zweites Album „Zwei“ veröffentlicht. Gestört aber Geil gehören seit „Unter meiner Haut“ (2013) zu den Pionieren des Deep-House-Genres mit deutschem Text. Das Album enthält neben den bereits vorveröffentlichten Singles „Millionen Farben“, „Daddy Says“, „Wohin Willst Du“ und „Tsunami“ weitere 14 Titel plus Album-Mix. Es steht zum Stream bei Spotify und Apple Music oder zum Download bei Amazon und iTunes bereit.


Tracklist: Gestört aber Geil - #Zwei

01. Repeat (feat. Benne)
02. Be My Now
03. Millionen Farben (feat. Voyce)
04. Daddy Say's feat. Tom Gregory
05. Wohin willst du (feat. LEA)
06. Lieblingsarchitekt
07. Tsunami (feat. Laurenz)
08. Wave Back Home
09. GaG & Hirschwell – Für einen Augenblick
10. Leuchtturm (feat. Chris Cronauer)
11. Haus voller Scherben
12. GaG & Marcapasoso – Sinner
13. Du machst mich fertig (feat. Vincent Malin)
14. Cinderella Story
15. Phänomenal
16. Stumm (feat. Max + Johann)
17. Sekundenkleber (feat. Voyce)
18. Tunnelvision (feat. Richard Judge)
19. Album DJ Mix


Review

Mit der Mischung aus deutschen und englischen Songs geht es auch durch das zweite Album der Erfurter. Deep-House und auch Trap sind hierbei die vorherrschenden Genres. Liebe, Schmerz, Sorge, Sehnsucht und Freiheit sind die Themen, die „#Zwei“ ausmachen. Da wir euch nicht alle Songs im Einzelnen vorstellen können, haben wir uns überlegt unsere Top 4 aus dem Album zusammenzustellen; ausgenommen von „Wohin Willst Du“ und „Millionen Farben“, über die wir bereits berichtet haben.

"Repeat (ft. Benne)" –  handelt von einer vergangenen Liebe und der Sehnsucht, diese wieder zu erleben. Die Vocals von Benne überzeugen auf ganzer Linie. Die eingängige Melodie und die feinen Claps sowie Snares machen das Ganze zu einer wunderschönen und gelungenen Deep-House-Produktion. Der Songtext trifft uns genau im Herzen und zaubert einem diese Gefühle der Liebe, des Schmerzes und der Sehnsucht herbei. In unserem Kopf läuft ein Video ab, in dessen Mittelpunkt wir uns selbst sehen und zurückerinnern. Wir sehen uns die Fotos und Videos an, die aus dieser Zeit stammen. Wir machen uns selbst etwas vor, wobei wir doch eigentlich wissen, dass wir uns nichts mehr wünschen als zurück in diese "Zeit unserer Lebens" zurückzukehren. Wir reißen die Bilder von der Wand, weil wir vergessen wollen und uns fragen, was falsch gelaufen ist. Aber wir erinnern uns auch wie glücklich wir waren, wie wir zusammen im Regen tanzten, wie wir lachten und wie wir Hand in Hand in die Sterne schauten. Wie unendlich die Nacht für uns und wie stark die Liebe war. Die Sehnsucht treibt uns zurück zu den Plätzen, die immer unsere waren; die wir mit so vielen schönen Momenten verbinden und die wir immer in Ehren halten werden.


"Lieblingsarchitekt"
– handelt von der Liebe zu einer Person, die für immer für einen da ist. Das könnte die Mutter, der Vater, ein/e gute/r Freund/in oder sogar der/die Partner/in sein. Jeder Mensch kommt mal an einen Punkt, an dem er nicht weiterkommt und eine nahestehende Person als rettende Stütze zur Seite steht. Aus dem Nichts zeigt die geliebte Person einen Weg auf, der immer größer und fester wird. Sie verdrängt das Schlechte und fungiert als Licht in der Dunkelheit während der Hilflosigkeit. Mit ihr an der Seite kann nichts schief gehen, sie zeigt auf, welche Möglichkeiten es gibt und ihre Freude daran kann auch dich begeistern. Sie ist die Person, die du am liebsten hast, weil sie dir immer hilft. Sie macht die Welt besser, lässt dich die Zweifel beiseite schieben und macht dich stärker. Diese Person macht für dich aus wenig sehr viel. Piano-Klänge, leichtes Gitarrengeklimper und eine umwerfend mitreißende Stimme machen den Song aus. Zum Mainpart hin setzen Saxophontöne, Bass, Claps, Fingersnaps und schillernde Drums ein. Echte Urlaubsstimmung und die Eingängigkeit machen den Song zu einem potenziellen Sommerhit.

"Phänomenal" – handelt von Befangenheit und dem Mut, diese hinter sich zu lassen, um die Freiheit zu erklimmen. Jeder kennt das Gefühl, gefangen zu sein und nicht voran zu kommen, den trostlosen Alltag nicht hinter sich lassen zu können. So sind wir zu Hause und merken, wie viel Zeit wir sinnlos vergehen lassen. Gleichzeitig sehen wir jedoch, was uns das Leben und die Welt zu bieten hat. Warum gehen wir nicht raus, um was zu erleben? Warum lassen wir nicht alles liegen? Lass uns die Nacht zu unserer machen, lass uns frei sein wie nie zu vor, heute können wir alles schaffen. Denn zusammen sind wir einfach unbesiegbar und stark. Zusammen sind wir gut. Eine Hommage an das Leben trifft sanfte Gitarrenklänge und tanzbare Beats mit herrlicher Sonnenuntergangsstimmung. Die rauen aber starken Vocal-Parts des leider unbekannten Sängers passen perfekt dazu und runden die Deep-House-Tanz-Nummer gekonnt ab.


"Tsunami (ft. Laurenz)"
– handelt von der Hilfe eines Freundes, der die Sorgen verschwinden lässt. Wir stehen am Abgrund und wissen nicht weiter. Doch da ist ein Freund an unserer Seite, der uns oben hält. Wir sehen keinen Ausweg und suchen nach Hilfe. In aufbrausenden Zeiten ist er der rettende Anker. Wir sollen seine Hilfe annehmen und ihm unsere Probleme offenbaren. Wir stehen alleine dar und sehen schon unser Ende, doch solange wir diesen eine Freund haben, ist es nicht vorbei und die Probleme werden verschwinden. Sanfte Klavier-Töne und leichte Drums machen den Anfang. Die raumfüllende Stimme von Laurenz macht die Single von Anfang an groß und baut Spannung auf. Im Mainpart sind die Drums stärker und im Einklang mit der spiegelnden euphorischen Melodie.

Fazit: Mit dem Follow-Up-Album „#Zwei“ stehen die Jungs von Gestört aber Geil ihrem Debütalbum in Nichts nach. Die beiden Erfurter setzen auch diesmal auf die Zusammensetzung des Albums aus englischen und deutschen Titeln. Pop und Deep-House und sogar Trap (Be My Now) mit dem gewohnten Charme des aus Thüringen kommenden DJ- und Produzenten-Duos ist natürlich auch hier wieder vorhanden und macht das Album charakteristisch aus. Elektronische Musik bedeutet nicht nur Tanzen, sondern auch Gefühle zuzulassen. Gestört aber Geil haben mit diesem Album Gefühle aufgegriffen, die jedem bekannt sind; sei es Liebe, Sehnsucht, Freiheit oder gar Sorge. Alle Songs verbreiten emotionale Botschaften und erschaffen im Kopf ein eigenes kleines Kopfkino, dessen Mittelpunkt wir selbst sind. Man ist in der Lage, sich mit den erzählenden Geschichten zu identifizieren. Der ein oder andere wird sich besonders bei „Repeat“ an alte Zeiten mit einer vergangenen Liebe zurücksehnen. Das Album ist insgesamt sehr gut gelungen. Es gibt noch so viele Songs mehr, die wir euch nicht vorgestellt haben, aber dennoch großartig sind. Ein echtes Meisterwerk und eine absolute Kaufempfehlung, die ihr nicht bereuen werdet. Auch mit dem Nachfolger des Debütalbums „Gestört aber Geil“ geht es wieder in gewohnter Manier durch das Deep-House-Genre.


 

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