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The Bloody Beetroots im Interview

The Bloody Beetroots im Interview

The Bloody Beetroots ist der Inbegriff von rockiger, funkiger Electro-Musik. Fette Synthesizer, knackige Drums und verzerrter Gesang. Hinter dem italienischen Musikprojekt steckt mit Sir Bob Cornelius Rifo ein echtes Mastermind mit eigenem Bühnen-Ego. Live on Stage sieht man nur flackernde, beißend weiße Strobos, schwarze Kleidung und Spiderman-artige Venom-Masken. Vor seinem Auftritt auf dem Balaton Sound Festival in Ungarn haben wir den Produzenten The Bloody Beetroots, der bereits mit Beatles-Legende Paul McCartney einen Track veröffentlicht hat, gesprochen.


Interview: The Bloody Beetroots


Dance-Charts:
Hi Bob, wie war 2017 bisher?

The Bloody Beetroots: Sehr anstrengend, ich war für mehrere Monate in Los Angeles um mein neues Album fertig zu Machen. Das kommt vermutlich am Ende des Sommers raus, also keine Garantie dafür, aber hoffentlich! Ich habe außerdem eine Neue Single mit der australischen Band Jet draußen, „My Name Is Thunder“. Noch bis Ende August toure ich in Europa und danach geht es dann in die Vereinigten Staaten von Amerika und nach Kanada. Das wird alles sehr spannend.

Dance-Charts: Du hast also einige Pläne für die Zukunft, kannst du die einmal ein wenig spezifizieren?

The Bloody Beetroots: Neue Musik, natürlich! Es wird einige Überraschungen mit einer Menge von Rock & Roll-Sängern geben. Die Bloody-Beetroots-Musik wird in die Rock-Richtung gehen, es wird alles vermischt werden, natürlich mit dem Elektronischen! Jede Menge Touring. Wir werden versuchen in Städten vorbeizuschauen, die wir noch nie beuscht haben. Das ist es so ziemlich für dieses Jahr.

Dance-Charts: Was gefällt dir besser, Live oder DJ-Set?

The Bloody Beetroots: Ich liebe es, mit meiner Band zu spielen. Zuallererst bin ich ein Musiker und mit einer Live-Band unterwegs zu sein ist etwas komplett Anderes, für einen Musiker viel besser.

Dance-Charts: Du bist jetzt schon seit geraumer Zeit auf Tour, wie viele Masken hast du gebraucht über die Jahre?

The Bloody Beetroots: Oh jede Menge! Und die habe ich alle verloren. Heute habe ich drei Masken dabei, vermutlich brauche ich nur zwei, aber die werden immer so schnell schmutzig. Außerdem mag ich es mich zu verändern und permanent neu zu entwickeln.

Dance-Charts: Lass uns über andere Künstler sprechen. Wen findest du sehr cool, zu wem schaust du auf?

The Bloody Beetroots: Oh ich muss sagen die Zusammenarbeit mit Jet jetzt war klasse. Ich war lange Zeit ein Fan von denen und dann eine Kollaboration zu starten, ist cool. Ich war natürlich auch ein Fan von Paul McCartney und mit ihm habe ich auch zusammengearbeitet. Ich bin sehr dankbar für die letzten zehn Jahre, da habe ich mit unzähligen großartigen Musiker zusammenarbeiten dürfen. Auf dem neuen Album werden auch einige Überraschungen dabei sein, da müsst ihr nur noch ein paar Monate drauf warten.


Dance-Charts:
Welchen Tipp würdest du jungen Produzenten geben, die gerade anfangen?

The Bloody Beetroots: Die Persönlichkeit ist das Wichtigste! Gerade fehlt es an so viel Persönlichkeit in der Szene, du musst erst einmal du selbst sein und dann kannst du anfangen Musik zu machen.

Dance-Charts: Was sind deine Erfahrungen mit Deutschland, wie war Rock am Ring?

The Bloody Beetroots: Das war unglaublich! Rock am Ring ist eine der besten Erfahrungen die ich in Deutschland machen durte. Die Besucher sind toll, der Vibe ist einzigartig, wenn du Rock am Ring spielst, dann weißt du einfach, dass das groß werden wird!

Dance-Charts: Hast du über die Jahre, die du am Touren bist, irgendwelche Veränderungen erlebt?

The Bloody Beetroots: Die Musik hat sich sehr verändert, die Leute erwarten natürlich immer etwas Verrücktes, aber heute würde ich das Verrückte anders suchen als noch vor ein paar Jahren. Für mich heißt das jede Menge Kraft in die Show zu packen, aber den Leuten auch die Chance zu geben, die Musik zu hören, ich finde das geht gerade etwas unter. The Bloody Beetroots ist das Beste aus beiden Welten, ich gebe den Menschen sowohl Schwarz als auch Weiß!

Dance-Charts: Drei kurze Fragen noch. The Prodigy oder The Beatles?

The Bloody Beetroots: The Prodigy

Dance-Charts: Konzert oder Festival?

The Bloody Beetroots: Konzert

Dance-Charts: USA oder Deutschland?

The Bloody Beetroots: Also da ich Rock am Ring gespielt habe sage ich Deutschland!

Am 3. August ist The Bloody Beetroots mit seiner Live-Tournee in Berlin im Columbia-Theater zu Gast, dies ist seine vorerst einzige Show in Deutschland in 2017.


 

Über den Autor
Vitus Benson

Von den vielen Dingen, die mich im Leben begeistern, nimmt die elektronische Musik wohl die meiste Zeit in Anspruch. Angefangen mit kommerziellen Hands-Up-Scheiben bin ich mittlerweile einer, der gern perfekte Kompositionen hört und sich wenig um Genregrenzen schert. Hier bei Dance-Charts.de schreibe ich über tolle Releases und brandaktuelle Themen der Szene.

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