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MONTAG, 25. September 2017

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15
Aug
2017

Vorerst gerettet

SoundCloud erhält 170 Millionen Dollar als Investment

SoundCloud erhält 170 Millionen Dollar InvestmentSoundCloud erhält 170 Millionen Dollar Investment

Im Laufe des letzten Monats gingen die Spekulationen um SoundCloud über den bevorstehenden möglichen Kollaps überall herum. Nachdem von Music Business Worldwide ein Bericht veröffentlicht wurde, der beschreibt, dass zwei Investoren insgesamt 170 Millionen Dollar investieren wollen, schien die Plattform vorerst gerettet zu sein. Doch kurz danach erschienen bereits Berichte aus anderen Quellen, die besagten, dass bei SoundCloud doch nicht alles so rosig läuft, wie es vermutet wurde. Nun gab das Portal jedoch offiziell bekannt, dass sie die 170 Millionen Dollar bekommen hätten. Die Raine Group, eine New Yorker Boutique-Bank und die Singapurer Investmentgesellschaft Temasek haben Soundcloud (vorerst) gerettet. Außerdem tritt der bisherige CEO Alex Ljung zurück und macht den Weg frei für den früheren Vimeo-CEO Kerry Trainor.


Plattform vorerst gerettet, Änderungen werden kommen

Kurz nach der Bekanntgabe dieses Investments veröffentlichte das amerikanische Musikmagazin Billboard ein Interview mit dem neuen CEO Kerry Trainor. Dieser erklärte auch direkt, was genau seine Pläne für SoundCloud seien. In der aktuellen Form würde SoundCloud wieder in dieselbe Richtung wie vorher steuern. Außerdem kündigte er an, er wolle die Grundprinzipien der Plattform definitiv beibehalten.


“SoundCloud ist die größte offene Audio-Plattform der Welt. Millionen von Produzenten wählen dieses Tool um ihre Arbeit mit der Welt zu teilen. Das wird der Fokus und das Zentrum dieser Firma bleiben.“

Die Features von SoundCloud Unlimited wolle er ebenfalls stark verbessern und ausarbeiten, um so diesen Service noch attraktiver für Produzenten zu machen. Zu den Premium-Versionen von SoundCloud für normale Nutzer wurde hingegen nichts gesagt.
 

Fazit: Das neue Investment und der neue CEO lassen Hoffnung für SoundCloud aufkommen. Gleichzeitig bleibt aber auch eine gewisse Skepsis, ob die Plattform es nun schaffen wird, die Balance zwischen Monetarisierung und einer guten Nutzererfahrung herzustellen.

 



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