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Future House und Bigroom

Tom & Jame - In The Air

Tom & Jame - In The Air"In The Air" von Tom & Jame

Tom & Jame kehren heim! Nach einem Jahr auf verschiedensten Labels kommt nun wieder ein Release auf Hardwells Label Revealed Recordings. Dort gehörten sie eigentlich zu den Stammgästen, wechselten dann jedoch überraschend über Fonk Recordings und weitere Stationen zu Spinnin‘ Records. Ob ihr Comeback gelungen ist und warum dieser Track für Bigroom-Fans, die sich nach etwas neuem umschauen, interessant sein könnte, erfahrt ihr hier.


Die „Revealed-Pause“ und Bedeutung von Labels

Label verkörpern in den meisten Fällen bestimmte Genres im EDM-Business. So releaset Hexagon viel Future House, Cell Recordings eher die heftigeren Festival-Sounds und Barong Family meistens Trap. Oft bedienen sich große Plattenfirmen so genannter Sub-Labels. Damit können bekannteren Künstlern Flächen geboten werden, um Talente zu sichten, aber eben auch bestimmte Genres bedient werden. Manchmal wird sogar beides kombiniert, wie im Falle von AFTR:HRS, das unter Tiestos Namen läuft, jedoch eigentlich zu Spinnin‘ gehört.
Bei Tom & Jame ist davon auszugehen, dass sie eine neue Plattform für ihren etwas weicheren Sound gesucht haben. Weg von harten Bigroom-Krachern wie „Find You“ und hin zu Future Bounce/ House mit „Step Up“, ihrem letzten Release gemeinsam mit Mike Williams.

Die kreative Mischung bei „In The Air“

Wer den Build-up ihrer neuesten Nummer hört, dem wird vielleicht „Clap“ mit Dannic, Hardwells Tomorrowland-Intro 2015, in den Kopf kommen. Wieder hören wir für das Duo typisch verzerrte, simple Vocals, welche zu der Crowd-Animation schlechthin auffordern – „Put your hands up in the air!“.

Bis jetzt weist alles auf einen Bigroom-Drop hin, der zwar dann auch folgt, aber mit einer Future House-Kick! Dieser Mix sorgt für eine funkige Atmosphäre, wie man sie sonst vom Future Bounce kennt. Nach der ersten Periode (acht Takte) wird der Shout wiederholt und dann kurz mit einer Art Roll-Effekt versehen. Beim ersten Hören dachte ich, es handle sich eventuell um einen Fehler der bei Spotify hinterlegten Datei, da es sich sehr ungewohnt anhört. Etwas später fiel es mir gar nicht mehr auf.

Der Break erinnert stark an das Konzept von Axwell & Ingrossos Scheibe „How Do You Feel Right Now“, ebenso das ganze Sound-Design an sich. Dabei handelt es sich jedoch wahrscheinlich um einen reinen Zufall.

Fazit: „In The Air“ könnte als perfekter Übergang zwischen Future House und Bigroom in einem Set dienen. Man hat sich beider Seiten gut bedient und eine schöne Synergie geschaffen. Nach „Ready“ ist diese schon die zweite „Mischung“ aus dem Hause Tom & Jame. Gerne mehr!


 

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