Dance Charts 2017

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Gute Musik und schöne Frauen

Die Top 10 der heißesten DJanes

(Geschätzte Lesezeit: 4 - 8 Minuten)

Female Djane

Das der Beruf des DJs weitestgehend Männerdomäne ist, sollte klar sein. Ohne jetzt despektierlich zu werden, aber Frauen und Technik sind meist zwei unterschiedliche Paar Schuhe - also Stilettos und Air Max. Spaß beiseite: Die hier aufgeführten jungen Damen glänzen sowohl vor als auch hinter den Turntables und jede einzelne hier aufgeführte DJane hat sich ihren Platz in unserem Ranking mehr als verdient. Uns ist klar, dass begeisterte Leserinnen der „Emma“ oder ähnlicher feministischer „Fachblätter“ sofort auf die Barrikaden gehen werden, an dieser Stelle bitten wir jedoch darum, uns doch bitte von elektronischen Briefbomben in Form ausschweifender Kommentare über die Wahrnehmung der Frau als Objekt oder ähnlicher literarischer Ergüsse zu verschonen und das nachstehende Ranking mit einem Augenzwinkern zu genießen.

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Top 10 DJanesPlatz 10: Tigerlily - Blau und schlau?

Mit extrovertierten Frisuren kann man es übertreiben, mit ungewöhnlichen Haarfarben auch. Tigerlily ist wohl diejenige, die am meisten aus unserem Ranking heraussticht. Mit ihren blauen Haaren macht die australische Kanarienvögelin sogar Katy Perrys zeitweiligen Ausrutschern ins Pinke mächtig Konkurrenz. Aber wie alle in unserem Ranking kann Tigerlily mehr als nur auffallen: Jüngst wurde die Harry-Potter-affine DJane aus dem schönen Sidney, die sich selbst als halb DJ, halb Meerjungfrau bezeichnet, als bester weiblicher DJ Australiens ausgezeichnet, was angesichts der Konkurrentinnen (NERVO, weiter oben im Ranking) einen großen Erfolg darstellt. Tigerlily ist im Bereich des Bigroom und Electro House unterwegs und steht bei Australiens größtem Plattenlabel für elektronische Musik, Onelove, unter Vertrag. Aufgrund der doch sehr schrillen Frisur und des Nasenpiercings (ansonsten wäre sie vielleicht noch weiter oben): Unser Platz 10

Tigerlily



Platz 9: Krewella - Männerlos und dennoch „Alive“?

Das chicagoer DJane-Duo Krewella dürfte inzwischen jedem EDM-Fan bekannt sein. Gestartet im Jahr 2007 als Trio mit dem inzwischen aufgrund seines Alkoholprobelms herausgeworfenen Kris Trindl produzierten Krewella zunächst Dubstep, releasten aber bis 2011 keine Songs. Am bekanntesten dürfte ihre Single „Alive“ bei Columbia Records sein, die es bis in die Top 50 der US-Billboard-Charts schaffte. Vorteilhaft für ihre Musikproduktionen ist, dass sie neben ihren Fähigkeiten als Produzentinnen auch singen können. Ihr erstes Studioalbum „Get Wet“ erschien im September 2013 und schaffte es kurzzeitig, Platz 8 der US-Albumcharts zu erobern. Als DJanes sind sie Dauergäste auf den Stages großer Festivals wie dem Ultra Music Festival in Miami oder dem Electric Daisy Carnival Las Vegas, auf dessen Mainstage sie nun im dritten aufeinanderfolgenden Jahr auftreten. Die Tatoos stören das Gesamtbild etwas, daher leider nur unser Platz 9.



Platz 8: Rebecca & Fiona - Bäumchen, wechsle dich?

Ebenfalls ein wahres Frisurenwunder ist das DJane-Duo „Rebecca & Fiona“. Würden die beiden ein Sammelkartenalbum mit ihren jeweiligen Haarfarben aufmachen... es könnte mit Sicherheit Pannini Comics' Reihe zu den Fußball-WMs und EMs Konkurrenz machen. Von Pink über Silbern bis Rot-Brünett gab es alles schon. Seit 2007 machen die schwedischen Freundinnen die Stockholmer Nachtclubs mit ihrem Progressive-House-lastigen Musikstil unsicher. Ihre Debütsingle „Lumninary Ones“ erschien 2010 auf dem Label Pope Records; inzwischen steht das Duo bei Ultra Music unter Vertrag. Als bester Electro-/Dance-Act gewannen sie im Jahr 2011 einen schwedischen Grammy und wurden mehrfach für ihre Fähigeiten als DJanes ausgezeichnet. Beide sehen fraglos super aus, durch ihre Frisurwechsel ist das allerdings gelegentlichen Schwankungen unterworfen, deshalb: Unser Platz 8

Rebecca & Fiona



Platz 7: Colleen Shannon - Ex-Playmate auf Clubtour?

Regelmäßigen „Lesern“ des „Playboy“ unter unseren Lesern (ja, gebt's wenigstens zu!) dürfte dieser Name kein unbekannter sein: DJ Colleen Shannon. Das „Playmate of the Month“ im Januar 2004 kann auch auflegen, wie die Wahl-Californierin (geboren in Alaska) seit vielen Jahren eindrucksvoll unter Beweis stellt. Inzwischen arbeitet die DJane und Produzentin an ihrem dritten Studioalbum, das in diesem Jahr via Sony Music erscheinen wird. Mit über 600 internationalen Liveshows in ihrer bisherigen Karriere gilt sie als Vielfliegerin. Und: Der Schein trügt. Trotz aller Kritik besitzt sie tatsächlich auch eine musikalische Ausbildung. Sie selbst bezeichnet sich als „The World's Sexsiest DJ“, wir finden, dass es zumindest für unseren Platz 7 reicht.

Colleen Shannon



Platz 6: Korsakoff - Vermarktungsgenie aus Oranje

Eigentlich verwunderlich, aber tatsächlich haben wir in unserem Ranking nur diese eine Niederländerin -  zum Vergleich: DJ Mag kommt in den Top 5 seiner Top 100 DJs auf immerhin 4 Bewohner der Oranje, und das sind noch längst nicht alle Niederländer im Ranking. DJ Korsakoff ist möglicherweise der Paradiesvogel schlechthin in unserem Ranking und gilt in der Szene als absolutes Vermarktungstalent. Als Vertreterin der heutzutage eher im Underground zu findenden Musikrichtung des Hardcore-Techno erlangte sie zu Beginn des Jahrtausends, als die Szene sich noch in voller Blüte befand, einige Bekanntheit. Dutzende erfolgreiche Releases untermauern ihr großes Selbstvermarktungspotential. Die gebürtige Ankerslooterin (wo immer das liegen mag?), die auch für zahlreiche Modemagazine posieren durfte, ist unser Platz 6.

Korsakoff



Platz 5: Anna Lunoe - Future House aus Down Under

Die Australierin Anna Lunoe war schon auf großen Musikfestivals wie Coachella, Future Music oder dem legendären Ultra Music Festival in Miami zu Gast und darf zu den ganz großen DJanes in der Szene gezählt werden. Sie produziert mit Vorliebe das derzeit angesage Genre des Future House und steht bei Fool's Gold, einem Imprint von Ultra Music, unter Vertrag. Derzeit tourt sie gemeinsam mit Diplos und Skrillex' Projekt „Jack Ü“ durch die Lande. Neben ihren Fähigkeiten als DJane, Sängerin und Produzentin sieht sie zudem noch ziemlich gut aus; das Gesamtbild stimmt, zum ganz großen Wurf in unserem Ranking reicht es aber nicht ganz - unser Platz 5.

Anna Lunoe



Platz 4: NERVO - Melbourne ohne Bounce?

Was wäre dieses Ranking ohne die NERVO-Twins? Die nächsten australischen DJanes, die unser Ranking gehörig aufmischen sind die Zwillinge Miriam und Olivia Nervo aus dem schönen Melbourne. Entgegen ihrer Abstammung produzieren sie keine Bounce-Musik wie Will Sparks oder Timmy Trumpet, sondern waren zunächst nur als Sängerinnen oder Songwriter für Progressive-House-Produzenten wie Nicky Romero oder Ivan Gough tätig. Vor einigen Jahren beschlossen sie, auch selbst Musik zu produzieren, wobei sie sich weitestgehend mit Progressive House befassten. Ihr Sound ist eher melodisch und von ihren eigenen Vocals geprägt. Seit 2013 treten sie auch als DJanes auf und waren schon auf diversen Musikfestivals wie Creamfields, Coachella, Tomorrowland Brazil oder dem Ultra Music Festival vertreten. Mit Platz 16 in der letztjährigen Wahl des DJ Mag sind sie die höchstplatzierten DJanes aller Zeiten. Die wasserstoffblonden Zwillinge schaffen es in unserem Ranking auf Rang vier - Edelmetall knapp verfehlt.

NERVO



Platz 3: Eva Shaw - Electro House aus Kanada

Wir stoßen in die oberen Tabellenregionen vor. Den Bronze-Rang belegt in unserem Ranking die kanadische DJane und Produzentin Eva Shaw. Die gebürtige Kanadierin mit niederländischen und lateinamerikanischen Wurzeln steht bei Showteks Label Skink sowie weiteren Imprints von Spinnin' Records unter Vertrag und veröffentlichte im Dezember des vergangenen Jahres die Single „Space Jungle“ - wie manch einer sagen würde ein „fettes Brett“ von einem Track. Sie machte sich rasch einen Namen in der New Yorker Nachtclub-Szene und tourt um die Welt, auf dem Weg von einem Festival zum nächsten. Derzeit promoted sie einen ID-Track, der auf dem Ultra Music Festival seine Premiere feierte und einschlug wie eine Bombe. Dieselbe Beschreibung trifft auch auf sie selbst zu - unser Platz 3.

Eva Shaw



Platz 2: Nora En Pure - Musik wie ein schweizer Uhrwerk?

Für die Top-Platzierung hätte es fast gereicht, aber fast ist eben leider nicht ganz. Die gebürtige Züricherin Nora En Pure produziert hauptsächlich Indie Dance und Deep House. Sie tourt fleißig um die Welt, von den USA bis Rumänien ist derzeit alles auf ihrer Liste. Als Teil der Helvetic Nerds genießt sie eine besondere Promotion, wozu ihr chilliger Sound sein Übriges tut. Viel gibt es leider nicht von ihr zu sagen, aber zumindest zu sehen! Unser Silber-Rang, Platz 2.

Nora En Pure



Platz 1: Juicy M - Watch Out For Her!

* trommelwirbel * Uuuund unsere bestaussehende DJane ist... Juicy M! Die ukrainisch-stämmige DJane trat erstmals mit ihrem Bootleg zu Major Lazers Welthit „Watch Out For This“ in Erscheinung. Sie sieht nicht nur extrem gut aus, sondern kann auch wirklich etwas hinter den CDJs. Ihre zahlreichen Videos „Juicy M & 4 CDJs“ auf Youtube erreichen stets mehrere Millionen Klicks und zeigen ihre außergewöhnlichen Fähigkeiten im Live-Mixing - 20 Songs in gut acht Minuten zu verbraten darf man schon als beachtlich bezeichnen. Auch ihre Produktionen im Bereich des Bigroom- und Progressive House können sich wirklich sehen lassen. Ständig ausgebucht hat Juicy M schon überall zwischen Argentinien und Zypern aufgelegt, ein Gig auf einem großen Musikfestival fehlt ihr hingegen leider - davon träumt Juicy M seit ihrer Kindheit. Unser unangefochtener Platz 1.

Juicy M


Fehlt euch eine DJane in unserem Ranking oder haltet ihr eine andere Reihenfolge für sinnvoller? Schreibt es uns in die Kommentare, wir freuen uns auf euer Feedback!

Bildquellen:
http://resources3.news.com.au/images/2014/05/30/1226937/626063-193a65ce-e6d9-11e3-a93b-3d4546371b68.jpg
http://www.billboard.com/files/styles/promo_650/public/media/krewella-lollapalooza-2014-billboard-650.jpg
http://www.kenched.com/wp-content/uploads/2012/10/Rebecca-And-Fiona.jpg
http://www.synthtopia.com/wp-content/uploads/2007/06/dj-colleen-shannon.jpg
https://images.sk-static.com/images/media/profile_images/artists/96705/col6
http://blueprint.electrostub.com/event.cfm?id=111334
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    Lea · Vor 1 Jahren
    Lieber Maximilian,

    als ich dein "Ranking" gelesen habe, habe ich mich doch nach der Relevanz dieses Themas gefragt. Wieso ist es von Bedeutung, wie ein*e DJ* aussieht, und wieso braucht es dafür gar ein Ranking? (Wenn nicht zum Generieren von Klicks, das hier nach dem mittlerweile überholten Prinzip "Sex sells" stattfindet.)

    Meiner Meinung nach steht im Kontext der elektronischen Musik eben diese im Vordergrund, und keinesfalls die Artists als Personen. Mich als Musikliebhaberin interessiert es überhaupt nicht, ob die Person hinter dem DJ*-Pult einen Penis, eine Vulva, nichts oder beides hat, ob und welche Piercings sie hat und welche Kleidung sie trägt. Das einzige, was wichtig ist, ist die Musik.

    Dein Text weckt in mir den Anschein, bei dir gehe es bei elektronischer Musik, zumindest wenn sie von weiblich gelesenen Personen aufgelegt wird, ausschließlich um die Brüste und Haare dieser Menschen. Und wenn sie dann sogar noch für dich akzeptable Musik machen - perfekt. So werden sie zur Projektionsfläche für deine Fantasien und du kannst an ihnen aufgeilen - so scheint es mir zumindest. Oder hättest du Lust, mal ein Ranking über die "10 heißesten Male-DJ*s" zu machen? Irgendwie bezweifle ich das.

    Ganz abgesehen davon, ist die Art, wie du über die Künstlerinnen schreibst, extrem respektlos. Nur, weil Tattoos, Piercings und gefärbte Haare deinem persönlichen Schönheitsideal (offenbar weiß, schlank und langhaarig) nicht entsprechen, heißt das noch längst nicht, dass du deine Meinung über ihr Aussehen ins Internet pusten musst. Danach hat keine von ihnen gefragt - wie kannst du dir anmaßen, darüber zu urteilen?

    Meine Bitte für die Zukunft: Lass das mit dem Musikjournalismus sein und schreib besser für den Playboy oder ähnliches. Diese Medien scheinen dein Frauen*-Bild eher zu teilen, als ich es mir vom Großteil der Elektronischen-Musik-Szene erhoffe.



    Lea (Übrigens auch DJ und Musikjournalistin)
Über den Autor
Maximilian Wild

Ich bin Jurastudent und bereite mich derzeit auf mein Staatsexamen vor. Meine Interessenschwerpunkte liegen im Bereich des geistigen Eigentums, das sich mit meinem ausgeprägten Interesse für Musik trifft. Für Dance-Charts.de verfasse ich hauptsächlich Nachrichten, Kommentare und Kolumnen, die sich mit aktuellen Entwicklungen der Szene befassen. Ich favorisiere kein Genre besonders, sodass sich in meinen Playlisten bunte Mischungen aus Tech House, Hardstyle und EDM finden. Mein absoluter Lieblingsact ist allerdings das deutsche House-Duo Claptone.

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