Dance Charts 2017

Das Portal für Musik-News, Charts und DJ-Promotion

USER-AREA LOGIN

 

Zum 40-jährigen Jubiläum 2023

Camouflage - Portrait einer deutschen Synthie-Pop-Band

(Geschätzte Lesezeit: 7 - 14 Minuten)

Camouflage - Portrait einer deutschen Synthie-Pop-BandCamouflage - Portrait einer deutschen Synthie-Pop-Band | Bild: Adobe Stock / August / 474014172

Die Hits „Love Is a Shield“ und „The Great Commandment“ haben sie berühmt gemacht. 2023 feiern sie ihr 40-jähriges Bestehen. Gemeint ist die deutsche Band „Camouflage“. So kurz vor dem großen Jubiläum wollen wir mit euch eine kleine Zeitreise machen und uns die Geschichte der Gruppe anschauen - inklusive ihrer Highlights, Tiefpunkte und Zukunftspläne.


Wer oder was ist Camouflage?

Wenn wir den Begriff „Camouflage“ hören, denken die meisten von uns an das klassische Tarnmuster. Dieses schmückt heutzutage schließlich längst nicht mehr nur die militärische Kleidung verschiedener Armeen, sondern auch Alltagskleidung in all ihren Variationen. Sei es in klassischer Form oder in modernen Abwandlungen mit bunten Farben: Das Muster ist zu einem regelrechten Modetrend herangewachsen - einem Trend, der bereits in den 1970ern seine Ursprünge hat. Vielleicht war er daher auch eine wichtige Inspiration für die gleichnamige Band, um ihren Namen zu wählen. Diejenigen unter uns, die in den 80er- und 90-Jahren groß geworden sind, werden bei Camouflage nämlich auch oder stattdessen an eine der bekanntesten deutschen Bands denken.

Ebenfalls in den 70ern entwickelte sich schließlich noch ein weiterer Trend: Synthie-Pop. Erstmals wurde klassische Popmusik mit elektronischen Komponenten gemischt. Eine Stilrichtung, welche die kommenden Jahrzehnte prägen sollte, wie beispielsweise der Hype um Depeche Mode in den 80ern beweist. Diese Mischung aus akustischen Instrumenten und elektronischen Elementen war damals eine Revolution in der Musikbranche und ein wichtiger Einfluss für die modernen Musikrichtungen von Elektropop bis Techno. Eine Ära also, die den Musikgeschmack heutiger Generationen nachhaltig geprägt hat - und gewiss auch noch jene unserer Kinder und Kindeskinder unbewusst beeinflussen wird.

Bild 2Bild: Adobe Stock / Gelpi / 127198524

Mittlerweile ist Synthie-Pop in seiner ursprünglichen Form zwar eher selten zu finden, dennoch haben sich einige Ikonen dieser Zeit bis heute erfolgreich gehalten. Erneut ist Depeche Mode dafür eines der besten Beispiele. Sie sind und waren aber nicht die einzigen Vertreter dieser Musikrichtung. Auch Camouflage sorgte nämlich seit Bandgründung im Jahr 1983 immer wieder für Schlagzeilen, sowohl innerhalb von Deutschland als auch international, und gehört längst noch nicht der Vergangenheit an. Auf die Frage, wer oder was Camouflage eigentlich ist, gibt es also viele Antworten. Die gleichnamige Band ist eine davon und durchaus einen genaueren Blick wert.


1983: das Gründungsjahr

Bietigheim-Bissingen Bietigheim-Bissingen | Bild: Adobe Stock / Henry Schmitt / 493078246

Hand aufs Herz: Von Bietigheim-Bissingen haben bisher nur die Wenigsten unter uns gehört. Es handelt sich um eine kleine Stadt mit rund 43.000 Einwohnern, die ziemlich genau zwischen Stuttgart und Heilbronn liegt. Dort, im Landkreis Ludwigsburg, verbrachte Marcus Meyn seine Kindheit, bevor er zum Sänger von Camouflage und damit zu einem gefeierten Star wurde. Er selbst beschreibt das Leben in Bietigheim-Bissingen als sehr beschaulich. Es war geprägt von kleinstädtischem Flair und dem Einfluss der amerikanischen Armee, die zu jenen Zeiten noch dort stationiert war - und wodurch das Camouflage-Muster quasi fest zum Alltag gehörte. Sie beeinflusste aber auch die Musik, die dort beispielsweise in Discotheken oder Kneipen gespielt wurde. Denn die „Szene“ in Bietigheim-Bissingen war damals größer, als wir sie in einer Kleinstadt vielleicht vermuten würden. Neben ortsansässigen kamen daher auch viele internationale Künstler wie Bands oder DJs in die Region, um vor dem musikbegeisterten Publikum live zu spielen. Darunter befand sich natürlich auch Marcus Meyn, sobald er alt genug war.

 Es waren diese internationalen Einflüsse, die ihn musikalisch prägten und die sicherlich auch dafür verantwortlich waren, dass die Musik seiner Band später als fortschrittlich gefeiert wurde - denn sie war anders als alles, was Deutschland bis dato kannte. Irgendwann war es Marcus Meyn also nicht mehr genug, die Musik nur zu hören. Er bekam Lust, selbst zu musizieren und ebenso seine Freunde Oli, Heiko sowie Martin. Schnell sprang Marcus daher auf den Zug auf, als sie ihm ihre Idee eröffneten, eine Band zu gründen. 17 Jahre war er zu diesem Zeitpunkt alt. Um seinen musikalischen Vorbildern nachzueifern, kaufte er sich einen Synthesizer, während Oli einen Schlagzeugcomputer mit in die Band brachte. Dennoch: Eigentlich hatte Marcus Meyn zu diesem Zeitpunkt keinerlei Erfahrung mit Musik, außer jene als Zuschauer und Zuhörer bei seinen Ikonen, darunter Depeche Mode, Human League, Heaven 17, Spandau Ballet, Simple Minds und natürlich Kraftwerk.

Anders sah das bei seinen Bandkollegen aus: Martin beherrschte das Klavier, Oli war Schlagzeuger und Heiko konnte Gitarre spielen. Was die neuen Instrumente wie den Synthesizer anging, wurden sie hingegen zu Autodidakten. Nach den Sommerferien, in denen sie gearbeitet haben, um sich die elektronische Ausrüstung leisten zu können, kamen die Mitglieder von Camouflage erstmalig im September 1983 zusammen. Das Ziel: mit der neuen Ausrüstung experimentieren und erste eigene Songs schreiben. Schon im Januar des Folgejahres hatten sie ihren ersten Auftritt auf Martins 18. Geburtstag . Damals führten sie aber noch einen anderen Bandnamen: Licenced Technology. Er sollte „technoid“ klingen, erklärte Meyn später. So richtig überzeugt waren sie von diesem Namen jedoch nicht und als Heiko mit einem anderen Vorschlag kam, war die Entscheidung schnell gefallen: Die Band sollte fortan Camouflage heißen.

Doch der neue Name konnte die junge Band nicht davor bewahren, sich bei ihrem zweiten Konzert in der Halle eines Gymnasiums erst einmal ordentlich zu blamieren. Abbringen ließen sich die Jungs durch diesen Rückschlag von ihren großen Plänen aber nicht. Lediglich Martin entschied sich kurze Zeit später, die Band zu verlassen, während sich die verbliebenen Mitglieder in einen regelrechten Arbeitsrausch versetzten. Jeden Tag trafen sie sich zum Musizieren, schrieben innerhalb kurzer Zeit rund 60 eigene Songs. Langsam bildete sich ihr Stil heraus und dieser ähnelte sehr jenem von Depeche Mode. Bis heute wird Camouflage daher auch als „deutsche Depeche Mode“ bezeichnet. Ein Vergleich, von dem die Gruppe irgendwann genervt war. Sie wünschten sich schließlich eine eigene Identität, schlichtweg die Anerkennung als Musiker, die einen elektronischen Sound machen - und genau diese sollten sie später vor allem im Ausland finden.  Doch der Vergleich brachte im weiteren Verlauf auch Vorteile mit sich: „Wir haben Verkäufe von Depeche Mode angekurbelt und andersrum. Es war eine erstaunliche Symbiose, die da entstanden ist“, erzählte der Sänger in einem Interview. Bis es so weit war, musste Camouflage aber noch einige Hürden nehmen. Die erste davon war die Aufnahme eigener Songs, weshalb sie im Jahr 1985 zwei Demokassetten im Keller einspielten.


Ende der 1980er: mit zwei Hits zum Erfolg

Bild 4Bild: Adobe Stock / DWP / 125306427

Womit sie zu diesem Zeitpunkt wohl nicht gerechnet hatten, war, dass diese zwei Songs schon kurze Zeit später zu internationalen Hits werden würden. Auf „The Great Commandment“ lautete einer davon und eroberte vor allem den amerikanischen Kontinent im Sturm - und das, obwohl er ganz unscheinbar im Physikunterricht entstand. Dass es dazu kam, verdankte Camouflage einem Freund der Band, der die Demokassetten beim Wettbewerb eines Radiosenders einrichte, wo sie prompt den ersten Platz ergatterten. Das führte dazu, dass das Label Westside auf die Jungs aus Bietigheim-Bissingen aufmerksam wurde und sie zu professionellen Aufnahme ins Studio holte. So kam im Jahr 1987 schließlich „The Great Commandment“ als Debütsingle von Camouflage unter einem Plattenvertrag mit Metronome Records auf den Markt. In Deutschland schaffte es der Song zumindest auf den 14. Platz. In Amerika erreichte er sogar den Platz an der Spitze der Billboard Dance Music/Club Play Singles. Damit war ein neuer Stern am Musikhimmel geboren.

Was folgte, waren zahlreiche Auftritte auf Bühnen und im Fernsehen, allerdings fast ausschließlich in Deutschland, obwohl das Debütalbum „Voices and Images“ in 27 Ländern veröffentlicht wurde und die Band in den USA ihre größten Erfolge feierte. Bis heute war Camouflage niemals in den USA auf Tournee. Ihrer Karriere sollte dies keinen Abbruch tun. Im Gegenteil: Nur zwei Jahre nach dem ersten kam auch das zweite Album heraus, nämlich im Jahr 1989 unter dem Namen „Methods of Silence“. Die erste Singleauskopplung „Love is a Shield“ wurde zum nächsten Welthit der Band und sogar für den Vorentscheid zum Eurovision Song Contest produzierten die Musiker einen Song. Es schien, als würde die Erfolgsgeschichte niemals enden und prompt begann Camouflage mit der Produktion des zweiten Studioalbums. Jedoch machten sich zu diesem Zeitpunkt innerhalb der Band auch bereits erste Spannungen bemerkbar…


1990: vom Trio zum Duo und weitere Veränderungen

…und diese führten noch im Jahr 1989 zu einem herben Rückschlag: Oli verließ die Band und so war Camouflage im Zuge ihrer noch jungen Karriere zu einem Duo zusammengeschrumpft. Marcus und Heiko ließen sich davon aber nicht verunsichern und entschieden sich für eine musikalische Umorientierung. Aus heutiger Sicht beschreibt der Leadsänger diese Entscheidung als fatal, denn tatsächlich blieben daraufhin weitere musikalisch Erfolge aus. Das, was Camouflage so berühmt und beliebt gemacht hatte, nämlich der typische Synthie-Pop-Sound, wich einem ruhigen und akustischeren Stil. Er führte jedoch nicht zum gewünschten, weiteren Aufstieg, sondern leitete im Gegenteil sogar den Abstieg der Band ein. Plötzlich gab es kaum noch Live-Auftritte und auch die langersehnte Tour durch Amerika fand niemals statt. Ein Stück weit waren die jungen Männer durch ihre vorherigen Erfolge zu „verwöhnt“, weiß Marcus Meyn heute, wodurch sie sich einige Chancen entgehen ließen. Ein Stück weit traf die neue Musik aber auch einfach nicht mehr den Nerv der Zeit. Camouflage erhielt keinen Plattenvertrag mehr, das Geld wurde immer weniger und schließlich verlagerte sich auch der Fokus der verbliebenen Bandmitglieder auf andere Dinge.

An diesem Punkt entschied sich Marcus Meyn zu heiraten. Er wurde Vater und suchte sich einen „normalen“ Job. Musikalische Erfolge feierte er daraufhin als Angestellter, der Songs wie „Anna“ von Freundeskreis zum Hit machte. Nach diesem kurzen Durchhänger entschieden sich Marcus und Heiko, im Jahr 1999 dennoch, der eigenen Musik nochmal eine Chance zu geben. Auch mit Oli konnten sie ihre Differenzen beilegen und Camouflage war als Trio zurück. „Thief“ hieß der erste Song für den Neuanfang und er ergatterte sogar einen Plattenvertrag. Er brachte der Band ihren Erfolg zurück und ebenso das nächste Album „Sensor“, das allerdings eine lange Produktionszeit von vier Jahren hatte. Neben ihren normalen Jobs standen die drei Männer dann plötzlich wieder vor tausenden Fans auf der Bühne - und diesmal wussten sie den Erfolg umso mehr zu schätzen. Leider sollte aber auch diese Erfolgsgeschichte nicht ohne Rückschläge bleiben.

Es sind private Veränderungen wie eine Scheidung und ein Jobwechsel, die Marcus Meyn schließlich von Stuttgart nach Berlin bringen, wo er mit neuer Familie und neuem Job bei Sony sein Glück findet. Doch durch Umstrukturierungsmaßnahmen musste er sich kurze Zeit später beruflich neu orientieren und das führte ihn in eine gänzlich andere Branche: den Breitbandausbau, wodurch er fortan viel auf Reisen war. Trotzdem schaffte er es, gemeinsam mit seinen Bandkollegen das nächste Studioalbum fertigzustellen: Relocated. Es wurde im Jahr 2006 veröffentlicht und konnte an vorherige Erfolge anknüpfen. Wieder verstrichen daraufhin zahlreiche Jahre ohne eine neue Single aus der Feder von Camouflage. Zeitmangel sei dafür verantwortlich gewesen, erklärt Marcus Meyn, ebenso Unstimmigkeiten zwischen den Bandmitgliedern aufgrund ihrer verschiedenen Geschmäcker. Ein Grund zum Streiten ist das für die Männer mittlerweile aber nicht mehr, denn für sie ist Camouflage zu einem spaßigen Nebenprojekt geworden - und nicht mehr wie einst ihr zentraler Lebensinhalt. Was also nicht einstimmig und auf ganzer Linie überzeugt, wird nicht veröffentlicht. Lange Zeit war somit fraglich, ob sich die Musiker überhaupt noch einmal in der Öffentlichkeit zurückmelden würden.


2015: „Greyscale“ und das Projekt M.I.N.E
.

Doch das taten sie, und zwar im Jahr 2015. Das mittlerweile achte Studioalbum von Camouflage wurde unter dem Namen „Greyscale“ veröffentlicht; erste Singleauskopplung war „Shine“. Erneut erreichte die Band damit den 14. Platz der deutschen Charts, womit „Greyscale“ zu den erfolgreichsten Alben der Bandgeschichte gehört. Seitdem ist es wieder ruhig geworden, jedoch widmete sich Sänger Marcus Meyn zwischenzeitlich einem anderen Projekt: M.I.N.E. Dafür schloss er sich mit den Musikern Volker Hinkel sowie Jochen Schmalbach zusammen und experimentierte mit neuen Stilrichtungen: Dark Elektronic, Electro-Wave, Gothik, Mainstream-Pop. Im Jahr 2017 war die Platte bereit für die Veröffentlichung und die erste Single „Things We’ve Done“ kam auf den Markt. Auch sie waren so erfolgreich, dass Meyn mit M.I.N.E. - die Ähnlichkeit der Namen ist kein Zufall - zahlreiche Auftritte auf Festivals sowie Konzerten spielte. Diesmal ging er zudem nicht nur in Deutschland auf Tournee, sondern er trat auch in Argentinien, Chile, Tschechien, Polen, Russland, Israel und der Slowakei auf. Zudem konnte er private Erfolge feiern, denn er wurde zum Geschäftsführer eines Fernmeldebauunternehmens für Glasfasertechnik.


Ausblick auf die Zukunft der Band

Bild 5Bild: Adobe Stock / 120bpm / 199333763

Im Laufe der Zeit wurde Camouflage also immer wieder für „tot“ erklärt und doch war die Band stets für eine Überraschung gut. Viele Fans fragen sich daher nun, ob sie in Zukunft erneut von ihrem liebsten Trio oder von Nebenprojekten wie M.I.N.E. hören werden? Tatsächlich will die Band anlässlich ihres Jubiläums im Jahr 2023 wieder Konzerte spielen. Auch ist im Februar des Jubiläumsjahres eine große Veranstaltung angedacht; genauere Planungen stehen noch aus, doch die Stadt Dresden könnte dabei nicht nur aufgrund ihrer Schönheit im Mittelpunkt stehen. Denn die Fangemeinde von Camouflage ist dort besonders groß und vergangene Konzerte waren stets ausverkauft. Zudem ist Dresden nicht allzu weit von Berlin entfernt, der aktuellen Wahlheimat zweier Bandmitglieder. Ob es eine ähnliche Veranstaltung in Bietigheim-Bissingen geben wird, dem Ort, an dem alles angefangen hat, ist fraglich. Schließlich lockt Camouflage nach wie vor die Massen an und ob ein solches Event in der Kleinstadt durchgeführt werden kann, muss noch geprüft werden. Endgültig verworfen ist diese Idee laut Meyn zumindest noch nicht…

Selbiges gilt für die Frage, ob Camouflage ein neues Album plant. In Produktion sei derzeit keines, so die Aussage der Bandmitglieder. Doch wie in der Vergangenheit steht diese Optionen jederzeit offen und so kann es durchaus auch in Zukunft zu neuen, erfreulichen Überraschungen für die Fans kommen - und zwar dann, wenn die Männer wieder ihre musikalische Leidenschaft packt. Denn genau das sind sie heutzutage: Musiker aus Leidenschaft, die weder von der Musik finanziell abhängig sind noch nach weltweitem Ruhm suchen. Dass sie keine international gefeierten Popstars mehr sind, mache ihnen jedenfalls nichts aus. Schließlich haben sie gute Jobs, Rückhalt durch ihre Familien und die Freiheit, ihre musikalisches Schaffen selbst zu bestimmen.

Marcus Meyn ist im Jahr 2020 mit seiner Familie nach Stuttgart zurückgekehrt, damit seine Frau ein Jobangebot annehmen konnte. Dort hätten sie ihre Traumwohnung gefunden und seien rundum glücklich, schildert er immer wieder in Interviews. Der Rummel fehle ihm jedenfalls nicht, aber „wenn es jetzt mit der Musik irgendwann wieder losgeht, ist es perfekt“, so Meyn. Bis dahin blickt er gerne auf die Highlights seiner musikalischen Karriere zurück. Dazu gehören zum Beispiel die drei Tourneen durch Südamerika, wo das Trio stets vor tausenden Fans gespielt hat. Vor allem aber sei es die enthusiastische Stimmung, welche diese Auftritte so denkwürdig gemacht hat, sind sich die Bandmitglieder einig. In Paraguay war Camouflage sogar die erste deutsche Pop-Band überhaupt, die jemals einen Auftritt spielte. Die Musiker jedenfalls hoffen, dass dies nicht ihre letzte Tour durch Südamerika oder im Allgemeinen war. Wir dürfen uns daher mit großer Wahrscheinlichkeit darauf freuen, dass die deutsche Synthie-Pop-Band früher oder später wieder von sich hören lässt - im wahrsten Sinne des Wortes.

 

Schreibe hier deinen Kommentar...
Abbrechen
Loading comment... The comment will be refreshed after 00:00.

Sei der Erste, der hier einen Kommentar schreibt.

Über den Autor
S. Wernke-Schmiesing

Während meines Studiums gründeten wir 2008 die Dance-Charts. Als reine Musik-Promotion-Agentur gestartet, entwickelte sich die Plattform zu einem der größten Blogs und News-Portale für Dance-Musik in Deutschland. Als Chefredakteur heißt es täglich News recherchieren und Entscheidungen treffen. Neben der Tätigkeit für die Agentur bin ich regelmäßig als DJ in Clubs und Großraumdiskotheken unterwegs.

Instagram | E-Mail

Featured Track

DANCE-CHARTS Top 100 auf Spotify

 

Mobile Version