Dance-Charts.de News https://www.dance-charts.de/ de-de info@dance-charts.de (Sebastian Wernke-Schmiesing) Mon, 22 Jan 2018 04:58:41 +0100 JSitemap Pro Musikvideo » Alex Zind feat. Darnell TheArtist - Girl You Know it's True 2.0 https://www.dance-charts.de/201801219623/musikvideo-alex-zind-feat-darnell-theartist-girl-you-know-it-s-true-2-0 https://www.dance-charts.de/201801219623/musikvideo-alex-zind-feat-darnell-theartist-girl-you-know-it-s-true-2-0 Alex Zind Girl You Know It´s True 2.0"Girl You Know It´s True 2.0" von Alex Zind feat. Darnell TheArtist.

Seit einigen Wochen haben wir die "Girl You Know It´s True 2.0" bei uns in der DJ-Promotion. In den DANCE-CHARTS TOP 100 konnte sich der Titel daraufhin sehr gut platzieren. Nun gibt es ein offizielles Musikvideo zur Single. Grund genug für uns euch den Track noch einmal ans Herz zu legen. Die Coverversion des Milli Vanilli Hits aus dem Jahr 1988 verbindet Elemente des Originals mit modernem Dance-Pop-Sound.


Girl You Know it's True 2.0

Im Sommer 1988 veröffentlichten Milli Vanilli ihren Song "Girl You Know It's True". Der Track avancierte schnell zum großen Hit: Platz 1 in Spanien, Österreich und  Deutschland, Platz 3 in England, Platz 2 in in den USA. Die weitere Geschichte von Milli Vanilli ist bekannt; der Acts flog als Fake auf. Fab Morvan und Rob Pilatus haben nie die Songs selber gesungen. Alles ein riesen Schwindel seitens Frank Farians. Dass die Milli Vanilli Produktionen dennoch massive Ohrwürmer sind, kann man jedoch nicht abstreiten. Heute existieren zahlreiche Coverversionen der Band. "Girl You Know it's True 2.0" von Alex Zind feat. Darnell TheArtist ist die Aktuellste.

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Bei "Girl You Know it's True 2.0" bleibt der Flair des Original aus den 80er in weiten Teilen erhalten. Pop bleibt das Fundament auf dem der Track aufgebaut ist. Der Beat ist jetzt straight 4 to the floor und schneller in seinem Tempo. Gitarren garnieren das Arrangement und die Stimme vom US-amerikanischen Sänger Darnell TheArtist führt durch den Song. Das macht er so gut, dass man meinen könnte, er hätte schon Ende der 80er das Original gesungen. Einzig die Female-Vocals finden in den Neuauflage von Alex Zind nicht statt. Sie vermisst man allerdings auch nicht. Im gesamten eine hervorragend gut gemachte Produktion, die Alex Zind hier abliefert.

Fazit: Der Commercial-House Track ist eine gelungene Coverversion des Milli Vanilli-Hits aus dem Jahr 1988. Mit einem coolen Musikvideo im Gepäck ist der Track aktuell dabei die Playlisten der DJs zu erobern. Wer eine tanzbares und cooles Remakes des Originals sucht, wird hier definitiv fündig.


http://www.youtube.com/watch?v=dmovE_Cqnss

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Musikvideos Sun, 21 Jan 2018 18:00:22 +0100
Hardwell & Friends EP Vol. 3 https://www.dance-charts.de/201801219622/hardwell-friends-ep-vol-3 https://www.dance-charts.de/201801219622/hardwell-friends-ep-vol-3 Hardwell & Friends EP Vol. 3Hardwell & Friends EP Vol. 3.

Nachdem die beiden ersten EPs jedem Fan den vergangenen Sommer versüßten, legt Hardwell nun mit einem dritten Volumen nach. Der EP gebührt er die 350. Hardwell-On-Air-Folge, in der er die Tracklist vorstellt. Sein Messenger gab bereits einen kleinen Vorgeschmack, indem er den Followern das offizielle Artwork präsentierte, wobei jedoch die Gastmusiker allesamt verdunkelt waren. Die Spannung stieg bis die Features bekanntgegeben wurden. Mit dabei sind unter anderem Timmy Trumpet, Jewelz & Sparks und Quintino.

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Hardwell & Timmy Tumpet – The Underground

Den Auftakt der EP stellt gleichzeitig die wohl überraschendste Kollaboration der EP dar. Hier machte er sich mit niemand geringeren, als dem australischen Mann mit der Trompete, Timmy Trumpet, ans Werk. Hardwell überrascht durch “The Underground“ mit einer überzeugenden Produktion aus dem Bereich des Psy Trance, eine Seite, die wir von ihm noch nicht kennen. Doch auch seine Charakterzüge kommen hier nicht zu kurz. Der Break basiert auf einem fast retroartigen Sound-Design, das sehr packend wirkt und eine sehr dynamische Atmosphäre aufbaut.

http://www.youtube.com/watch?v=oJxkdF6MYzU


Hardwell & Sick Individuals – Get Low

Es folgt Hardwells erste Kollaboration mit den Jungs von Sick Individuals. Bereits seitdem das Duo auf Revealed Recordings unterwegs ist, wurde eine Zusammenarbeit gewünscht. Beim Ultra Europe war es dann soweit und Hardwell holte die beiden auf die Bühne. “Get Low“ lautet der Titel und verkörpert tatsächlich weder High-Energy-Sounds von Sick Individuals, noch den gewohnten aggressiven Bigroom-Style. Der Fokus liegt auf einer treibenden Dance-Hall-Grundlage mit einer Prise Moombahton, bis der Drop nahezu überraschend doch noch Festival-Klänge einfließen lässt.

http://www.youtube.com/watch?v=eoIgi_C89Wg


Hardwell & Jewelz & Sparks – Safari

“Safari“ stellt eine ebenfalls sehr gefragte Kollaboration dar. Diese erfolgte mit dem deutschen DJ-Duo Jewelz & Sparks, die erstmals bei Hardwells Re-Release-Version des Tracks “Crank“ gemeinsam mit ihm im Titel standen. Der Song basiert durch und durch auf einem Jewelz-&-Sparks-Muster, doch insbesondere im Break scheint Hardwell kreative Hand angelegt zu haben. Dort rücken viele Sounds in den Vordergrund, die man eigentlich aus dem Bereich des Jungle-Terrors kennt und bilden eine sehr außergewöhnliche Harmonie. Der Track fällt aus der Reihe, punktet aber mit Wiedererkenngswert.

http://www.youtube.com/watch?v=MhaX32eTCLY


Hardwell & Quintino – Woest

Nach “Scorpion“, “Baldadig“ und einem Remix zu “Mi Gente“ schienen Hardwell und Quintino die gemeinsamen Ideen wohl noch längst nicht ausgegangen zu sein. Mit “Woest“ legen sie auf Hardwells EP mit einer zweiten offiziellen Kollaboration nach. Doch nicht ist hier wie bei ihrem Remix ein “Baldadig“-Sound-Design zu hören, sondern eine Nummer mit starken Dirty-Dutch-Elementen und vielen experimentellen Aspekten im Drop. “Woest“ ist ein klarer Fall von Geschmackssache, aber ein großartiger Track für den Höhepunkt eines Sets.

http://www.youtube.com/watch?v=ZL5RV2QHGxE


Hardwell & Dr. Phunk – Take Us Down (Feeding Our Hunger)

Wie schon bei der zweiten Ausgabe wird auch diese EP von einer Hardstyle-Kollaboration mit der Hardwell-Entdeckung Dr. Phunk ausgeleitet. Während “Here Once Aigain“ noch puren Hardstyle widerspiegelte, basiert “Take Us Down (Feeding Our Hunger)“ auf altbekannten Bigroom-Synths. Das Design erinnert dabei leicht an alte Ummet-Ozcan-Produktionen, kann sich jedoch durch seine einzigartigen Vocals beweisen. Diese steuert die niederländische Singer-Songwriterin Jantine Annika Heij bei. Im Break ertönen dann mit einer saftigen Hardstyle-Melodie auch klare Dr.-Phunk-Charakterzüge, die jedoch nicht bis zum Drop fortwähren. Hier setzt sich wieder Hardwell mit seinen Bigroom-Sounds durch.

http://www.youtube.com/watch?v=9gXImwlp8T0

Fazit: Anders als bei den Vorgänger-EPs setzt Hardwell beim dritten Part überwiegend auf aggressivere Sounds. Weder einer auf Vocals ausgelegter Scheibe, noch einer seichten Progressive-House-Nummer ließ er hier Raum. Doch durch experimentelle Aspekte und Einflüsse aus anderen Musikstilen verlieh er der EP dennoch Abwechslung und Langeweile kommt hier bei weitem nicht auf.

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Neue Songs Sun, 21 Jan 2018 15:00:06 +0100
Stupid Goldfish feat. Emelie Cyréus - No Better Love (The Remixes) https://www.dance-charts.de/201801219621/stupid-goldfish-feat-emelie-cyreus-no-better-love-the-remixes https://www.dance-charts.de/201801219621/stupid-goldfish-feat-emelie-cyreus-no-better-love-the-remixes Stupid Goldfish feat. Emelie Cyréus - No Better Love (The Remixes)"No Better Love (The Remixes)" von Stupid Goldfish feat. Emelie Cyréus.

Stupid Goldfish veröffentlichen zu ihrem kleinen Hit No Better Love“ ft. Emelie Cyréus auf Warner Music nun ein sehr starkes und hochwertiges Remixpack, das dem Ausgangsrelease noch einmal zusätzlich ordentlich Schwung geben dürfte.


No Better Love

Stupid Goldfish hatte schon mit "Cannonballs" einen kleinen Erfolg vorzuweisen – "No Better Love" wird das sicher noch toppen. Als Hauptthema haben sich die beiden Deutschen DJs – und Produzenten das Trompetenthema des Songs "Jein" von Fettes Brot ausgesucht. Dazu singt Emelie Cyréus einen komplett neuen Text in englischer Sprache. Der Original Mix bleibt recht langsam und Radio- sowie Streaming-tauglich. Im Remixpack gibt es nun auch Mixe mit mehr Energie und mehr Mut zu clubbigem Sound.

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The Remixes

Besonders stark und ein Leckerbissen für House-Fans ist der LIZOT Remix. LIZOT liefert einen sehr gut ausproduzierten und energievollen Future-House-Remix mit ordentlich Druck ab, welcher ganz sicher in den Großraumdiskotheken des Landes sehr gut funktionieren wird. Das Trompetenthema kommt in der Hook wunderbar zur Geltung, indem es von fetten Future-House-Bass-Sounds unterstützt wird.

Neptunica ließen es sich nicht nehmen, das Thema auch in ihrem Style zu interpretieren. Ein Trapical Remix stellt den Song noch einmal in ein komplett neues Licht. Es geht gleich ein paar BPM nach oben. Das wirkt durch den Breakbeat jedoch nicht gehetzt oder zu schnell. In der Hook erwarten uns eine echt spezielle und einzigartig klingende Vocal-Cut-Melodie sowie ein sehr stark verzerrter, heftiger 808-Bassteppich, wie er in der Trapmusik üblich ist.

Auch Stupid Goldfish selbst gesellten sich noch einmal ins Studio und schraubten einen Tech-Housigen Club Mix des Songs, der ordentlich pumpend in der Hook daherkommt mit verzerrten Vocalcuts von Emelie Cyréus.

Fazit: Mit LIZOT und Neptunica haben Stupid Goldfish zwei starke Acts zum Remixen ihres Songs beauftragt. Auch der eigene neue Club-Mix ist sehr gelungen. Wem der Original Mix etwas zu seicht oder langsam war, jedoch das Thema prinzipiell mochte, der wird mit den Remixen zu "No Better Love" seinen Spaß haben. Die neuen Interpretationen des Songs sorgen dafür, dass das Thema noch einmal deutlich an Club – und Festivaltauglichkeit gewinnt.

 

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Neue Songs Sun, 21 Jan 2018 12:22:37 +0100
Martin Garrix hilft den Eltern eines 16-jährigen verstorbenen Produzenten mit einer emotionalen Nachricht https://www.dance-charts.de/201801219620/martin-garrix-hilft-den-eltern-eines-16-jaehrigen-verstorbenen-produzenten-mit-einer-emotionalen-nachricht https://www.dance-charts.de/201801219620/martin-garrix-hilft-den-eltern-eines-16-jaehrigen-verstorbenen-produzenten-mit-einer-emotionalen-nachricht Martin Garrix hilft den Eltern eines 16-jährigen verstorbenen Produzenten mit einer emotionalen NachrichtMartin Garrix.

Der niederländische Produzent Martin Garrix wird immer als sehr sympathisch und authentisch beschrieben, obwohl er mit gerade einmal 21 Jahren als bekanntester DJ der Welt gilt. Viele Superstars, die bereits im Jugendlichen-Alter im Mittelpunkt der Öffentlichkeit stehen, heben schnell ab, geraten auf die falsche Bahn und wirken nach außen unsympathisch. Doch beim Nummer-eins-Produzenten ereignete sich dieses Schicksal nicht. Der Niederländer ist sehr beliebt, pflegt immer noch engen Kontakt zu seinen Kindheitsfreunden und agiert meistens sehr fan-nah. Vor einigen Wochen bewies der 21-Jährige erneut, was für ein sympathischer junger Mann er ist. Das tragische Schicksal des 16-jährigen Produzenten Jonas Nesse ging Martin Garrix sehr nah, sodass er sich dazu entschied mit einer emotionalen Nachricht den Eltern des Jungen sein Beileid auszusprechen.


Die tragische Geschichte des 16-jährigen Produzenten Jonas Nesse

Der niederländische Nachwuchsproduzent Jonas Nesse hatte den Traum von einer großen Karriere als EDM-Superstar. Mit 16 Jahren hatte der Junge schon eine Menge Erfahrung im Produktionsbereich gesammelt und produzierte Tracks, die qualitativ immer mehr zu bieten hatten. Sein großes Idol war von Anfang an Martin Garrix. Nesse wollte einen ähnlichen Werdegang hinlegen und hoffte auf den großen Hit. Mit 16 Jahren hatte er bereits ein eigenes Spotify-Profil, eine Facebook-Fanpage und einen SoundCloud-Account. Doch dann endete das Leben des Nachwuchsproduzenten mit einem Riesenschock für die Eltern des Jugendlichen. Der 16-Jährige verstarb am 01. Januar 2018 (laut niederländischen Quellen durch einen Unfall).

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Ein paar Monate zuvor hatte Jonas Nesse seinem großen Idol eine Mail geschickt, in der er nach einem Feedback für seinen damaligen Track gefragt hat. Leider hatte Martin Garrix nicht die Zeit gefunden, die Nachricht zu beantworten. Einer seiner besten Freunde namens Owen Norton ist auch Nachwuchsproduzent und hat schon Kontakt mit vielen DJ-Größen (darunter auch mit Garrix) geknüpft. Um den Eltern des verstorbenen Jungens eine Freude zu machen, schrieb der Produzent den Nummer-eins-DJ an und machte ihn auf das Schicksal der Familie aufmerksam. Martin Garrix zögerte nicht lange und sprach mit folgendem Statement sein Beileid aus:

„Richte den Eltern bitte Folgendes aus: Danke, dass ihr mir den Song habt zukommen lassen. Ich habe mir den Song angehört und er gefällt mir sehr!! Es tut mir leid zu hören, dass er von uns gegangen ist … mein Beileid … aber ich bin mir sicher, er lächelt immer noch und sorgt dafür, dass die Leute zu seiner Musik tanzen! Passt auf euch auf, Martijn“

Wir halten diese Aktion für bemerkenswert. Es unterstreicht, was für ein herzensguter Mensch der junge Martijn ist. Wir hoffen, dass das Statement die Eltern mittlerweile erreicht hat und jener ihnen ein bisschen bei der Trauerbewältigung hilft. Eine tragische Geschichte, dass so ein talentierter und junger Produzent mit 16 Jahren von uns ging.

R.I.P. JONAS NESSE

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Musik-Business News Sun, 21 Jan 2018 12:13:33 +0100
Rudimental feat. Jess Glynne, Macklemore & Dan Caplen - These Days https://www.dance-charts.de/201801219619/rudimental-feat-jess-glynne-macklemore-dan-caplen-these-days https://www.dance-charts.de/201801219619/rudimental-feat-jess-glynne-macklemore-dan-caplen-these-days Rudimental feat. Jess Glynne, Macklemore & Dan Caplen - These Days"These Days" von Rudimental feat. Jess Glynne, Macklemore & Dan Caplen.

Neues Material für die Single-Charts: Am 19. Januar 2018 hat das vierköpfige Musikprojekt Rudimental seine neue Single “These Days“ veröffentlicht. Die Londoner Musiker waren ursprünglich im Drum-&-Bass-Bereich unterwegs und versuchten, diesen noch stärker mit elektronischen Einflüssen zu verbinden. Mittlerweile haben sich die Jungs dem Dance-Pop zugewandt und sich größtenteils vom Drum & Bass distanziert. In den letzten Jahren konnte man den Namen Rudimental immer öfter im Mainstream-Bereich sichten. In Deutschland hatten sie mit “Free“, “Lay It All On Me“ und “Sun Comes Up“ bisher drei erfolgreiche Songs am Start. Für ihre neue Single haben sie sich große Unterstützung zugesichert. Jess Glynne, Macklemore und Dan Caplen geben das Feature bei dem neuen Charts-Anwärter “These Days“. Die Kombination klingt jedenfalls schon einmal gut, doch kann die Nummer wirklich zünden? Wir haben uns den Song genauer angehört und sprechen eine Prognose aus.


These Days – Drei große Namen in einem Track vereint

Nachdem wir bereits auf den Main-Act Rudimental eingegangen sind, wollen wir euch nun auch kurz die Feature-Artists vorstellen. Der erste Feature-Artist ist Jess Glynne. Die Sängerin ist bekannt für die Vocals des Nummer-eins-Hits “Rather Be“ mit Clean Bandit. Außerdem konnte sie mit “Real Love“, “Hold My Hand“ und “My Love“ große Erfolge feiern. Zum zweiten Feature-Artist Macklemore braucht man eigentlich kaum Worte zu verlieren. Seit seinem Doppelerfolg “Can’t Hold Us“/ “Thrift Shop“ hat man das Gefühl, dass alle Singles des Rappers zu Gold werden. Der Gesang des US-Amerikaners ist in Deutschland sehr beliebt, was auch eine Rolle bei den Erfolgschancen dieses Songs spielen könnte. Der letzte Musiker dieser Reihe ist Dan Caplen. Der britische R&B-Sänger konnte bisher keine Erfolge zeichnen, ist aber mit einem Riesentalent gesegnet.

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Stilistisch kann man “These Days“ in den Bereich Dance-Pop einordnen. Der Großteil des Tracks lässt sich als Pop-Musik beschreiben, wobei besonders die eingängigen Vocals von Jess Glynne dem Song den typischen Ohrwurm-Charakter verleihen. Durch das lockere Instrumental und den angenehmen Drop sind jedoch auch genug Einflüsse der Dance-Musik zu erkennen. Die Rap-Parts von Macklemore leiten den Track ein, spielen aber insgesamt eine untergeordnete Rolle. Dennoch passen sie relativ gut in die Harmonie des Songs hinein. Jess Glynne liefert den Refrain ab und schafft es, eine tolle Atmosphäre zu erschaffen. Die Vocals bleiben im Ohr und passen sich exzellent dem lockeren Instrumental an. Zuletzt haben wir noch Dan Caplan, der mit seiner markanten Stimme überrascht. Auch der R&B-Sänger macht seine Sache gut. Der Drop lässt sich in den Deep-House-Bereich einordnen und spielt mit Vocal-Chops in Verbindung mit verträumten, sommerlichen Klängen.

Fazit: Die neue Single “These Days“ von Rudimental, Jess Glynne, Macklemore und Dan Caplan ist eine großartige Dance-Pop-Nummer für die Single-Charts. Der Song bringt alles mit, was ein potenzieller Chart-Erfolg braucht. Das Wichtigste bei einer solch großen Kollaboration wurde definitiv erfüllt. Wenn so viele Artists an einem Song beteiligt sind, läuft man schnell Gefahr, dass die Gesangsparts einfach nur aneinandergereiht sind und nicht zueinander passen, doch genau das Gegenteil ist hier der Fall. Die Harmonie stimmt bei “These Days“ zu 100 Prozent und genau deshalb könnte die Single einschlagen. Nebenbei macht die Nummer gute Laune und Lust auf den Sommer. Unsere Prognose: Top 20 in Deutschland.


http://www.youtube.com/watch?v=Er1eh1D8p2o

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Neue Songs Sun, 21 Jan 2018 12:05:30 +0100
Bassjackers vs. Crossnaders - Last Fight https://www.dance-charts.de/201801219618/bassjackers-vs-crossnaders-last-fight https://www.dance-charts.de/201801219618/bassjackers-vs-crossnaders-last-fight Bassjackers vs. Crossnaders - Last Fight"Last Fight" von Bassjackers vs. Crossnaders.

Wie immer in der ersten Hälfte eines Jahres beginnen Dimitri Vegas & Like Mike, auf ihrem Label Smash The House die Tracks zu veröffentlichen, die sie größtenteils bei ihrer jährlichen Konzertreihe “Bringing The Madness“ (wir berichteten) im Dezember erstmalig gespielt haben. Eines dieser Exemplare ist “Last Fight“ der Bassjackers in Zusammenarbeit mit Crossnaders, welches wir im Folgenden etwas genauer unter die Lupe nehmen werden.


Genre-Mix

Sowohl die Bassjackers als auch Crossnaders releasen durch die Bank weg, was immer ihnen gerade gefällt. So gab es kommerzielle Erfolge mit “These Heights“ auf Seiten von „Bassjacker-Ralph“ (der Produzent des Duos), aber auch “Extreme“, welche sogar eine Kollaboration neben dem bereits erschienen “Fireflies“ zwischen beiden Duos darstellt. Doch harte Trap-Action wie “One Fifty“ oder Big-Room-Feuerwerk mit “Ready“ ist ebenfalls am Start.

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Last Fight

Wir werden mit fast schon Retro-Synths in einer Geschwindigkeit von 150 BPM in den Track eingeführt – erwartet uns hier etwa Hardstyle? Kurz darauf folgt auch schon der Drop, eingeleitet von kurzen, gepitchten Shouts.

Die Kick im Drop könnte jede Person unter 50 kg innerhalb der ersten zehn Reihen auf einem Festival wegpusten. Es handelt sich hier jedoch nicht um eine Hardstyle-Kick! Der Lead ist zwar nicht wahnsinnig kreativ – und erst recht nicht innovativ -, aber letztendlich erfüllen die Elemente ihren Zweck. Nach einer kurzen Trap-Einlage kehren wir dann in einen interessanten Breakpart zurück, der etwas an den von Dimitri Vegas & Like Mikes gemeinsamer ID mit KSHMR, “OPA!“, erinnert. Unterm Strich wiederholt sich die Nummer nach dem Break, was sie dazu prädestiniert, bereits nach dem ersten Drop via eines Überganges „verlassen“ zu werden.

Fazit: “Bassjackers vs. Crossnaders – Last Fight” ist ein starker Big-Room-Track, der sehr gut als Tool im richtigen Moment genutzt werden kann. Hier hat man es mit einem reinen Eskalations-Titel zu tun, welcher hier und da sogar mit neueren Ideen gespickt ist. Dennoch wird “Last Fight“ wohl recht zügig – spätestens nach dieser Festival-Saison - in der Versenkung verschwinden, da einfach das absolute Alleinstellungsmerkmal fehlt.


http://www.youtube.com/watch?v=yapQvXzk3Zo

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Neue Songs Sun, 21 Jan 2018 11:50:19 +0100
Musikvideo » Dannic vs. Silvio Ecomo - In No Dip https://www.dance-charts.de/201801219617/musikvideo-dannic-vs-silvio-ecomo-in-no-dip https://www.dance-charts.de/201801219617/musikvideo-dannic-vs-silvio-ecomo-in-no-dip Dannic vs. Silvio Ecomo - In No Dip"In No Dip" von Dannic vs. Silvio Ecomo.

Dannic wurde im Zuge des Big-Room-Hypes zu einem der Newcomer der Szene gezählt. Mit Tracks wie “Zenith“, “Solid“ oder auch “Radical“ sicherte er sich einen Platz in den Sets vieler großer DJs. Nicht zuletzt erlangte er Bekanntheit durch seine Kollaboration mit Superstar Hardwell, “Survivors", dessen bester Freund er ist. In den letzten Jahren hat sich Dannics Style jedoch stark verändert. Weg vom Big Room und hin zu einer groovigeren Variante, die aber immer noch Dancefloors füllen kann. Das kommt nicht bei allen Fans gut an, so auch nicht seine neue Nummer “In No Dip“, welche wir euch im Folgenden vorstellen werden.


Dannics Entwicklung

2013 war das Jahr des Big Rooms. Viele Hymnen wie “Animals“ feierten damals ihr Release und sorgten für unvergessliche Abende. Dannic landete zwar nie den ganz großen Hit, aber die Menge an relativ beliebten Scheiben kann auch den Unterschied machen. Zwar kam der Niederländer aus einem etwas groovigeren Etablissement, wie bspw. “Tombo“ bezeugt, doch sein aktueller Wandel scheint dem ein oder anderen nicht so sehr zu gefallen. Er versucht, Big Room mit starken Electro-Einflüssen und einer gewissen „Clubbigkeit“ zu verbinden. Das erste Anzeichen dafür war “Funky Time“, Dannics erstem Release auf dem eigenen Label Fonk Recordings. Mit mehr und mehr solcher Veröffentlichungen schwand allerdings auch die Aufmerksamkeit rund um den 32-Jährigen. Mittlerweile knacken Tracks eher selten bis gar nicht mehr die 500.000 Plays auf Spotify. Ob das mit “In No Dip“ anders laufen soll?

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In No Dip

Die Nummer startet mit einem Vocal, das sofort den Build-Up einleitet. Der Drop ist wohl das Kontroverseste am ganzen Song. Hier wurde lediglich ein Xylophon-ähnlicher Klang auf jeden Schlag gelegt. Synths sind gar nicht wahrzunehmen, was den Drop ziemlich leer erscheinen lässt. Der Break ist sehr durchschnittlich gestaltet, ohne jegliche Besonderheiten aufzuweisen – was aber prinzipiell in Ordnung ist. Der zweite Refrain ist deutlich schwächer als der erste, da sich hier die zuvor fehlenden Synthesizer lediglich mit White-Noise-Effekten die Hand geben, was bei uns nicht für Begeisterung gesorgt hat.

Fazit: “In No Dip“ kann man einerseits als auffälliges DJ-Tool betrachten, oder schlicht als langweiligen Bedroom-DJ-Track wahrnehmen. Der Drop wirkt leer und sehr gewöhnungsbedürftig, eher wie ein Stimmungskiller in einem Festival-Set, da einfach viele Elemente fehlen, die ihn catchy gestalten würden. Allerdings ist nicht zu leugnen, dass sich auf einer großen PA-Anlange im Bass-Bereich viel täte. Das Video zeigt mal etwas Anderes und passt auch zum Sound. Dennoch: Es scheint, als ginge der (subjektive) Abwärtstrend bei Dannic weiter…


http://www.youtube.com/watch?v=HWVyd1Rzxhs

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Musikvideos Sun, 21 Jan 2018 11:43:56 +0100
Yves V vs. Florian Picasso - Here With You https://www.dance-charts.de/201801219616/yves-v-vs-florian-picasso-here-with-you https://www.dance-charts.de/201801219616/yves-v-vs-florian-picasso-here-with-you Yves V vs. Florian Picasso - Here With You"Here With You" vonYves V vs. Florian Picasso.

Dharma Records, KSHMRs Label, veröffentlicht “Here With You“, eine Kollaboration von Florian Picasso und Yves V. Hier erwartet uns eine interessante, melodische Mischung, doch lest selbst. 


Die Produzenten

Yves V ist schon lange im Business vertreten und kann auf eine lange Diskographie zurückblicken. Als Tomorrowland-Veteran präsentiert er uns jedes Jahr, was er in den vergangenen Monaten Feines im Studio gezaubert hat. Das Resultat muss nicht immer bahnbrechend sein, ist aber in den seltensten Fällen wirklich schwach. Zuletzt veröffentlichte er die Psy-Trance-Nummer “Sorry Not Sorry“ (ohne Demi Lovato), die sehr gemischt ankam. Viele kritisierten das „Kindertheater“ im Track, andere sehen darin nichts anderes als Galantis mit mehr BPM.

Mit “Origami“ schaffte Florian Picasso 2015 den ganz großen Durchbruch. Mit seinem Breakbeat-ähnelnden Auslassen mancher Schläge im Takt erschuf er ein Alleinstellungsmerkmal, das in eigentlich jedem seiner Titel zu hören ist. In “Here With You“ soll das nicht anders sein.

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Here With You

KSHMR hat es sich offensichtlich zur Aufgabe macht, nur äußerst hochwertige Veröffentlichungen auf seinem Label Dharma zuzulassen. Mit sehr emotionalen Vocals und sanften, warmen Klängen werden wir in die Welt von “Here With You“ eingeführt. Der wohligen Melodie wurde ein Beat untergelegt, der perfekt abgemischt ist.

Kurz darauf folgt der Drop, der sehr stark nach dem 27-Jährigen Französisch-Vietnamesen klingt. Das übermittelte Bild erzeugt Emotionen irgendwo zwischen traurig, hoffnungsvoll und fröhlich. Wer sich hier jetzt fragt, wo denn Yves Vs Part bleibt, sollte einfach im Breakpart etwas genauer hinhören. Mit Veröffentlichungen wie “Daylight (With You)“ hat der DJ und Produzent bereits bewiesen, dass seine Stärke klar im Schreiben von emotionalen Melodien (verbunden mit Vocals) liegt.

Fazit: “Yves V vs. Florian Picasso – Here With You” gehört zu den bisher schönsten Veröffentlichungen des jungen Jahres 2018. Die Nummer überzeugt auf ganzer Linie. Einziger Kritikpunkt ist die Redundanz, die Florian Picasso zu entwickeln Gefahr läuft – seine Drops klingen allesamt sehr ähnlich und können bei kollektivem Hören (bspw. innerhalb eines Sets) negativ auffallen bzw. langweilen.


http://www.youtube.com/watch?v=zkbWHUtI1NM

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Neue Songs Sun, 21 Jan 2018 01:29:13 +0100
Migos geben VÖ-Termin für das "Culture II" Album bekannt https://www.dance-charts.de/201801219615/migos-geben-voe-termin-fuer-das-culture-ii-album-bekannt https://www.dance-charts.de/201801219615/migos-geben-voe-termin-fuer-das-culture-ii-album-bekannt MigosMigos.

Das US-amerikanische Hip-Hop-Trio Migos aus Atlanta bestehend aus den Rappern Takeoff, Offset und Quavo hat vor fast genau einem Jahr das Album Culture“ veröffentlicht. Dort waren unter anderem DJ Khaled, Gucci Mane, Travis Scott, 2 Chainz und Lil Uzi Vert mit von der Partie.


Culture II

Die Tracks “Bad & Boujee“, “Slippery“ und “Tshirt“ erzielten große Erfolge. Insbesondere “Bad & Boujee“ erfreute sich im Jahr 2017 an großer Beliebtheit und konnte sich in den US-Charts sowie in zahlreichen anderen englischsprachigen Charts platzieren.

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Sowohl die Formation Migos als auch die einzelnen Mitglieder Takeoff, Quavo und Offset konnten 2017 mit vielen weiteren Tracks als Feature-Artists punkten. So wirkten Migos an Katy Perrys Single “Bon Appetit“ und an “Slide“ von Calvin Harris mit. Für Quavo hingegen lief es als Solo-Artist - nicht zuletzt durch den Erfolg von Migos – auch ziemlich gut. Er war bei “I'm The One“ von DJ Khaled, “Know No Better“ von Major Lazer und “Strip That Down“ von Ex-One-Direction-Miglied Liam Payne vertreten.

Via Instagram hat Rapper Migos den Release von “Culture II“ für den 26. Januar 2018 angekündigt. Die Singles “MotorSport“ mit Cardi B & Nicki Minaj und “Stir Fry“ werden dort vorhanden sein. Über weitere Informationen wie Tracklist und Features ist bisher noch nicht mehr bekannt.

 

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Fazit: Die Hip-Hop-Formation Migos bestehend aus den Mitgliedern Offset, Takeoff und Quavo hat im vergangenen Jahr mit ihrem Album “Culture“ gut vorgelegt. Besonders “Bad & Boujee“ mit Lil Uzi Vert konnte großen Erfolg erzielen. Für die Mitglieder war das der Startschuss; es reihte sich Collab an Collab, so wirkten sie u.a. bei “Slide“ von Calvin Harris und “Bon Appetit“ von Katy Perry mit. Mit “Culture II“ - erscheint am 26. Januar 2018 – stehen die Jungs von Migos vor einer Bewährungsprobe; sie müssen beweisen, dass ihr Projekt auch langfristig halten kann. Wir sind gespannt!

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Musik-Business News Sun, 21 Jan 2018 01:24:16 +0100
„Awesome Mix Vol. 2“ kurbelt den Verkauf der totgeglaubten Kassette wieder an https://www.dance-charts.de/201801219614/awesome-mix-vol-2-kurbelt-den-verkauf-der-totgeglaubten-kassette-wieder-an https://www.dance-charts.de/201801219614/awesome-mix-vol-2-kurbelt-den-verkauf-der-totgeglaubten-kassette-wieder-an „Awesome Mix Vol. 2“ kurbelt den Verkauf der totgeglaubten Kassette wieder anAudiokassette.

Meredith Quill hat ihrem Sohn Peter, der später auf Xerxes seine Bestimmung als „Star-Lord“ findet, ein „Mix Tape“ mit dem Titel „Awsome Mix Vol. 1“, auf dem sie ihre Lieblingslieder der Jugend aufgenommen hat, geschenkt. Sekunden vor ihrem Krebstod im Jahre 1988 gibt sie ihrem Sohn ein weiteres Geschenk, das eine zweite Kassette enthält, Star-Lords Bezug zu seiner Familie und der Erde.


Schräges Science-Fiction Superhelden-Zeugs

Stopp! Kommt gerade niemand mit? Wer nicht die Marvel-Comics liest oder zumindest die „Guardians of the Galaxy“-Filme kennt, der ist aufgeschmissen. Das ist eben schräges Science-Fiction-, Superhelden-Zeugs in epischer Reinform. Doch für viele Leser, die nach 2000 geboren sind, gibt es noch ein Verständnisproblem:


Was ist eine Kassette?

Eine Revolution für die Kinder der 1970er- und 1980er-Jahre war die Kassette. Ein Speichermedium für Tonaufnahmen, das selbst bespielt und überspielt werden konnte und durch die kompakten Abmaße (es gab bereits lange zuvor unterschiedliche Bandmaschinen und Tonbänder, die aber unkomfortabel waren) überall mit hingenommen werden konnte – genial! Bis zum Doppelkassettenlaufwerk saß eine Generation von Jugendlichen mit Mikrofon vor der Box aus der die knisternde LP abgespielt wurde oder das Radio lief und nahm Musik in haarsträubender Qualität auf. Man hörte Rascheln, Husten, den Moderator im Radio, der extra in die Songs moderiert hatte, damit man sie nicht vernünftig aufnehmen konnte und natürlich Aufnahmen in mieser Allgemeinqualität.

Das war aber egal, jeder Junge hatte es selbst in der Hand, seiner Angebeteten ein Tape (der englische Name der Kassette) mit seiner Lieblingsmusik zu mixen (na ja, nicht mixen… sondern nach dem Lied wurde die Stopp-Taste gedrückt und beim nächsten Songs mit einem Knacken das nächste Lied begonnen). In jedem Songtitel versteckte der Jüngling geheime Botschaften, um das Herz des Mädchens zu gewinnen. Das ist doch schon fast romantisch. Geblieben ist der Begriff „Mix Tape“ für eine selbst zusammengestellte Compilation oder heute schlicht „Playlist“. Doch selbst DJs nutzten die dumpfen und mittenlastigen Tapes, die durch das Band oft auch noch leierten. Um eine lange Geschichte abzukürzen, kam die CD und siegte gegen LP und Kassette.

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Back to the Roots oder zurück zum Bleistift-Drehen?

Der Siegeszug (als Randerscheinung) der LP als Sammelobjekt und besonders „crispem“ Sound ist schon ein paar Jahre her. Jeder Hip-Hopper, der etwas auf sich hält, bringt wieder LPs raus (meist mit MP3-Download oder CD als Beigabe – wie unehrlich). Doch die Kassette braucht wirklich niemand. In Kinderzimmern dudeln noch immer Bibi Blocksberg und Co. als Dinosaurier der Tonaufnahmen. Doch im Musikgeschäft nimmt das ehemals große Medium einen verschwindend geringen Anteil ein. Forbes hat die aktuellen Zahlen für die USA herausgegeben, die in Europa ähnlich einzustufen sind. Forbes gibt an, dass in den USA weniger als ein halbes Prozent aller Albenverkäufe (Downloads und Streamingdienste sind nicht einmal eingeschlossen) Kassetten sind; und das nach einem sprunghaften Anstieg der Kassettenverkäufe um 35% in den USA im Jahr 2017. Das ist erdrutschartig, ehrlich. Doch letztlich sind es insgesamt dennoch nur 174.000 Kassetten-Tonträger, die in den USA über den Ladentisch gingen.


Guardians of the Galaxy und die Rückbesinnung auf die Kassette

Den ganzen „kleinen Hype“ um die Kassette haben nur die beiden Guradians of the Galaxy Filme und eine dazugehörige TV-Serie ausgelöst. Wer die Soundtracks stilecht hören wollte, der musste den Ghetto-Blaster oder Walkman entstauben und kaufte sich die Original-Soundtrack zu den Filmen auf Kassette. Nach Forbes waren fast ein Viertel (22%) aller Kassettenverkäufe in den USA Titel, die mit Guardians of the Galaxy in Verbindung standen.   

Fazit: Trotz der Verkaufssteigerung um über ein Drittel im Bereich der Kompakt-Kassetten ist dieser kleine Boom eine Begleiterscheinung der „Guardians of the Galaxy“-Filme und nicht als eigenständige Rückbesinnung auf das Medium zu sehen. Wer Musik in guter Qualität hören und nutzen möchte, der wird ohnehin die Kassette nicht ernsthaft wieder zur Hand nehmen, selbst wenn die älteren Musikfreunde einen verklärten nostalgischen Blick auf die „echten Mix Tapes“ haben.

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Musik-Business News Sun, 21 Jan 2018 01:15:17 +0100
Hardwell & Timmy Trumpet - Underground https://www.dance-charts.de/201801209613/hardwell-timmy-trumpet-underground https://www.dance-charts.de/201801209613/hardwell-timmy-trumpet-underground Hardwell & Timmy Trumpet - Underground"Underground" von Hardwell & Timmy Trumpet.

Was ein Brett! Mit einer sehr starken, neuen EP meldet sich Hardwell in diesem Jahr zurück. Unter anderem hat diese eine Kollabration mit Timmy Trumpet für euch am Start. Underground“ heißt die Nummer und ist eine Rakete in Sachen Psy Trance. Die Zusammenarbeit beider Künstler ist eine absolute Premiere. In einigen Sets von Timmy Trumpet wurde Underground“ bereits angekündigt und gespielt. Wer seine persönliche Festival-Saison 2018 schon vorzeitig einläuten möchte, sollte sich die die Scheibe unbedingt anhören. Wir wollen euch die Nummer nun im Detail vorstellen.


Underground

Das Genre Psy Trance scheint auch in diesem Jahr einen wahrhaften Boom zu erleben. Bereits 2017 wurde das Genre auf sämtlichen Festivals rauf und runter gespielt und viele DJs sowie Produzenten haben ihre Sets danach ausgelegt. Timmy Trumpet ist besonders 2017 mit Psy Trance sehr gut gefahren. Auch Hardwell scheint an diesem Genre mittlerweile Gefallen gefunden zu haben. In einigen seiner Sets waren Songs aus diesem Bereich zu hören. Eine Kollaboration zwischen Hardwell und Timmy Trumpet gab es so noch nicht.

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Underground“ ist gespickt mit Einflüssen beider Künstler. Melodisch scheint sich Hardwell hier deutlich mehr eingebracht zu haben, während Timmy Trumpet seiner Kreativität wohl im Mainpart freien Lauf gelassen hat. Im Gesamten ist der Song sehr schnell gehalten, was für das Genre normal ist.

Dass die Nummer auf Festivals 2018 oft zu hören sein wird, ist kein Geheimnis. Es wird spannend sein zu verfolgen, ob nun noch mehr Produzenten auf den Psy-Trance-Zug mit aufspringen werden. Ein absoluter Hinhörer ist hier allemal geboten. Die gesamte EP Hardwell & Friends Vol. 3“ möchten wir euch ebenfalls ans Herz legen, welche Kollaborationen mit Künstlern wie Sick Individuals oder Quintino gespickt ist.

Fazit: Hardwell & Timmy Trumpet - Underground“ ist ein absolutes Brett für die anstehende Festival Saison 2018. Besonders herausragend ist hier die Zusammensetzung beider Künstler, welche ihre Einflüsse im Einklang mit einander verbunden haben. Auch melodisch kann Underground“ sehr überzeugen und besitzt einen großen Wiedererkennungswert.


http://www.youtube.com/watch?v=h1aIouaQGgY

 

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Neue Songs Sat, 20 Jan 2018 17:00:13 +0100
Neu in der DJ-Promo: Martin Nocun - Pump Up The Music https://www.dance-charts.de/201801209612/neu-in-der-dj-promo-martin-nocun-pump-up-the-music https://www.dance-charts.de/201801209612/neu-in-der-dj-promo-martin-nocun-pump-up-the-music Martin Nocun - Pump Up The Music"Pump Up The Music" von Martin Nocun.

After a short break Martin Nocun is back with his 5th single released on XwaveZ label.

„Pump Up The Music“ is his new enormous banger tune ! The single can be classified as a massive festival anthem, with no doubt !

It has all that is needed to power up an entire crowd. Catchy melody lines played by power synths will stay in your head for long and make you dance on the dancefloor.

Check it out !


http://www.youtube.com/watch?v=y4933EZYi4k

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DJ Promotion Sat, 20 Jan 2018 13:32:27 +0100
Dynoro - In My Mind https://www.dance-charts.de/201801209611/dynoro-in-my-mind https://www.dance-charts.de/201801209611/dynoro-in-my-mind Dynoro - In My Mind"In My Mind" von Dynoro.

Ob das ein legales Release ist? Die In My Mind“ wurde neu aufgelegt und ist drauf und dran, ein ganz großer Hit zu werden. DJ und Produzent Dynoro hat sich den Tomorrowland-Klassiker geschnappt und seine ganz eigene Version aus der Nummer gemacht. Die Single klettert von Woche zu Woche in sämtlichen Streamingdiensten und befindet sich auf dem Weg nach ganz oben. Wer genau hinter dem Produzenten steckt, ist bisher leider unbekannt. Eins ist aber sicher, In My Mind“ werdet ihr vermutlich in diesem Jahr noch öfter zu hören bekommen. Wir möchten euch den Track nun etwas genauer vorstellen.


In My Mind

Diese Nummer wird euch sicherlich bereits beim ersten Hören bekannt vorgekommen sein. “In My Mind“ gehört wohl zu den legendärsten Tracks des Tomorrowland-Festivals. So richtig bekannt geworden ist dieser Titel durch den offiziellen Aftermovie 2012. Das Original, welches von Ivan Gough, Fenixpawl und Axwell stammt, ist an Ausdrucksstärke wohl kaum zu überbieten. Dass „In My Mind“ jedoch auch sechs Jahre später einen kommerziellen Erfolg erlangen würde, hätte wohl niemand für möglich gehalten.

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Newcomer Dynoro hat sich nun die Nummer geschnappt und eine neue Version draus gebastelt, die sowohl radiotauglich ist als auch für die gängigen Tanzflächen ein genialer Füller werden kann. Der Name Dynoro ist bisher noch völlig unbekannt. Hier scheint es sich um einen Produzenten aus Litauen zu handeln, welcher mit dieser Nummer seinen ganz großen Durchbruch schaffen könnte. In den sozialen Netzwerken verbreitet sich “In My Mind“ rasend schnell. Auch die Streamingzahlen sind extrem gut, welche die Nummer bei Spotify bis auf aktuell Platz 22 katapultierten.

Der Song im Gesamten ist ein grooviger Dancetrack der auf eine Art und Weise sehr mystisch daher kommt, jedoch auch Elemente besitzt, die gute Laune versprühen. Der Mainpart ist treibend gestaltet. "L'Amour Toujour" inklusive. Insgesamt hat die Nummer nur eine Vocalpassage, die sich durch den kompletten Song zieht. Ein absoluter Hinhörer!

Fazit: “Dynoro - In My Mind“ könnte die erste große Chartüberraschung des Jahres werden - sofern der Track nicht doch noch gesperrt wird. Hier bahnt sich ansonsten ein sehr großer Erfolg eines bisher noch unbekannten Produzenten an. Stilistisch ist “In My Mind“ wirklich kein Song zum weghören und bleibt direkt im Ohr. Ob der Track im Endeffekt ein großer Charthit werden kann, werden die nächsten Wochen zeigen.

 

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Neue Songs Sat, 20 Jan 2018 12:22:31 +0100
Drunken Masters & Mothica - On My Own https://www.dance-charts.de/201801209610/drunken-masters-mothica-on-my-own https://www.dance-charts.de/201801209610/drunken-masters-mothica-on-my-own Drunken Masters & Mothica - On My Own"On My Own" von Drunken Masters & Mothica.

Die Drunken Masters sind wohl Deutschlands größter Trap-Export. Mit "On My Own" veröffentlicht das DJ-Duo nun ein fröhliches Future-Bass-Anthem. An der Single arbeiteten die beiden gemeinsam mit Sängerin Mothica, das Ergebnis kann sich sehen lassen. "On My Own" verbreitet eine herzerwärmende, fröhliche Stimmung, genau der richtige Song also, um das Jahr 2018 einzuläuten.


Von Kempten in die Welt

Die Drunken Masters sind wohl einer der erfolgreichsten deutschen Acts, wenn es um Musik zwischen Hip Hop und EDM geht. Als Trap vor ein paar Jahren zum Mega-Trend innerhalb der EDM-Szene wurde, waren die Drunken Masters direkt am Start. Ursprünglich waren die beiden ein DJ-Duo, es gibt keine Scratch-Einlage, die bei ihnen nicht perfekt sitzt. Schon lange sind sie Buddys mit Eskei83, gemeinsam haben sie auch ein Label gegründet, Crispy Crust Records.

Seit 2015 releasten die Drunken Masters einige hochkarätige Tracks. Hin und wieder arbeiteten sie dabei mit anderen Künstlern zusammen, gemeinsam mit Tropkillaz entstand so etwa die Trap-Hymne "All Day". Besonders bemerkenswert ist auch ihr Track "Louder", der Gesang stammt von Portugal. The Man, veröffentlicht wurde das Ganze ein Jahr bevor der Sänger mit "Feel It Still" einen Megahit hatte. Dass die Drunken Masters längst ein fester Bestandteil der deutschen Musiklandschaft sind, wurde im vergangenen Jahr erneut deutlich als mit "Ohne Grund" eine Kollaboration mit Nico Seyfrid von K.I.Z erschien.

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Drunken Masters: "On My Own" mit Mothica

"On My Own" lässt durchblicken, wie vielseitig die Drunken Masters aufgestellt sind. Das Duo hatte nie ein Problem damit, sich nicht um Genregrenzen zu scheren. Die aktuelle Single ist energiegeladener Future Bass. Damit ist der Titel quasi ein Follow-Up zu "Rave", eine Zusammenarbeit der Drunken Masters mit Eskei83 und Gunjah aus dem letzten Jahr.

Die Vocals von Mothica schmiegen sich wunderbar in das weiche Soundbett ein. In dem Break wird kontinuierlich Spannung aufgebaut, subtile Drums lassen genug Platz für die Stimme der New Yorker Sängerin sorgen aber zugleich für einen flüssigen Übergang in den Drop. "On My Own" lässt sich wunderbar anhören und braucht sich vor anderen Produktionen in dem aktuell ja doch ausgesprochen gehypten Genre Future Bass nicht zu verstecken.

Fazit: Mit Future Bass starten die Drunken Masters ins neue Jahr. "On My Own", ihre aktuelle Single, ist eine ausgelassene, fröhliche Produktion. Entstanden ist der Track gemeinsam mit der amerikanischen Sängerin Mothica.

 

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Neue Songs Sat, 20 Jan 2018 06:55:30 +0100
Dance-Charts.de News https://www.dance-charts.de/ de-de info@dance-charts.de (Sebastian Wernke-Schmiesing) Mon, 22 Jan 2018 04:58:41 +0100 JSitemap Pro Musikvideo » Alex Zind feat. Darnell TheArtist - Girl You Know it's True 2.0 https://www.dance-charts.de/201801219623/musikvideo-alex-zind-feat-darnell-theartist-girl-you-know-it-s-true-2-0 https://www.dance-charts.de/201801219623/musikvideo-alex-zind-feat-darnell-theartist-girl-you-know-it-s-true-2-0 Alex Zind Girl You Know It´s True 2.0"Girl You Know It´s True 2.0" von Alex Zind feat. Darnell TheArtist.

Seit einigen Wochen haben wir die "Girl You Know It´s True 2.0" bei uns in der DJ-Promotion. In den DANCE-CHARTS TOP 100 konnte sich der Titel daraufhin sehr gut platzieren. Nun gibt es ein offizielles Musikvideo zur Single. Grund genug für uns euch den Track noch einmal ans Herz zu legen. Die Coverversion des Milli Vanilli Hits aus dem Jahr 1988 verbindet Elemente des Originals mit modernem Dance-Pop-Sound.


Girl You Know it's True 2.0

Im Sommer 1988 veröffentlichten Milli Vanilli ihren Song "Girl You Know It's True". Der Track avancierte schnell zum großen Hit: Platz 1 in Spanien, Österreich und  Deutschland, Platz 3 in England, Platz 2 in in den USA. Die weitere Geschichte von Milli Vanilli ist bekannt; der Acts flog als Fake auf. Fab Morvan und Rob Pilatus haben nie die Songs selber gesungen. Alles ein riesen Schwindel seitens Frank Farians. Dass die Milli Vanilli Produktionen dennoch massive Ohrwürmer sind, kann man jedoch nicht abstreiten. Heute existieren zahlreiche Coverversionen der Band. "Girl You Know it's True 2.0" von Alex Zind feat. Darnell TheArtist ist die Aktuellste.

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Bei "Girl You Know it's True 2.0" bleibt der Flair des Original aus den 80er in weiten Teilen erhalten. Pop bleibt das Fundament auf dem der Track aufgebaut ist. Der Beat ist jetzt straight 4 to the floor und schneller in seinem Tempo. Gitarren garnieren das Arrangement und die Stimme vom US-amerikanischen Sänger Darnell TheArtist führt durch den Song. Das macht er so gut, dass man meinen könnte, er hätte schon Ende der 80er das Original gesungen. Einzig die Female-Vocals finden in den Neuauflage von Alex Zind nicht statt. Sie vermisst man allerdings auch nicht. Im gesamten eine hervorragend gut gemachte Produktion, die Alex Zind hier abliefert.

Fazit: Der Commercial-House Track ist eine gelungene Coverversion des Milli Vanilli-Hits aus dem Jahr 1988. Mit einem coolen Musikvideo im Gepäck ist der Track aktuell dabei die Playlisten der DJs zu erobern. Wer eine tanzbares und cooles Remakes des Originals sucht, wird hier definitiv fündig.


http://www.youtube.com/watch?v=dmovE_Cqnss

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Musikvideos Sun, 21 Jan 2018 18:00:22 +0100
Hardwell & Friends EP Vol. 3 https://www.dance-charts.de/201801219622/hardwell-friends-ep-vol-3 https://www.dance-charts.de/201801219622/hardwell-friends-ep-vol-3 Hardwell & Friends EP Vol. 3Hardwell & Friends EP Vol. 3.

Nachdem die beiden ersten EPs jedem Fan den vergangenen Sommer versüßten, legt Hardwell nun mit einem dritten Volumen nach. Der EP gebührt er die 350. Hardwell-On-Air-Folge, in der er die Tracklist vorstellt. Sein Messenger gab bereits einen kleinen Vorgeschmack, indem er den Followern das offizielle Artwork präsentierte, wobei jedoch die Gastmusiker allesamt verdunkelt waren. Die Spannung stieg bis die Features bekanntgegeben wurden. Mit dabei sind unter anderem Timmy Trumpet, Jewelz & Sparks und Quintino.

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Hardwell & Timmy Tumpet – The Underground

Den Auftakt der EP stellt gleichzeitig die wohl überraschendste Kollaboration der EP dar. Hier machte er sich mit niemand geringeren, als dem australischen Mann mit der Trompete, Timmy Trumpet, ans Werk. Hardwell überrascht durch “The Underground“ mit einer überzeugenden Produktion aus dem Bereich des Psy Trance, eine Seite, die wir von ihm noch nicht kennen. Doch auch seine Charakterzüge kommen hier nicht zu kurz. Der Break basiert auf einem fast retroartigen Sound-Design, das sehr packend wirkt und eine sehr dynamische Atmosphäre aufbaut.

http://www.youtube.com/watch?v=oJxkdF6MYzU


Hardwell & Sick Individuals – Get Low

Es folgt Hardwells erste Kollaboration mit den Jungs von Sick Individuals. Bereits seitdem das Duo auf Revealed Recordings unterwegs ist, wurde eine Zusammenarbeit gewünscht. Beim Ultra Europe war es dann soweit und Hardwell holte die beiden auf die Bühne. “Get Low“ lautet der Titel und verkörpert tatsächlich weder High-Energy-Sounds von Sick Individuals, noch den gewohnten aggressiven Bigroom-Style. Der Fokus liegt auf einer treibenden Dance-Hall-Grundlage mit einer Prise Moombahton, bis der Drop nahezu überraschend doch noch Festival-Klänge einfließen lässt.

http://www.youtube.com/watch?v=eoIgi_C89Wg


Hardwell & Jewelz & Sparks – Safari

“Safari“ stellt eine ebenfalls sehr gefragte Kollaboration dar. Diese erfolgte mit dem deutschen DJ-Duo Jewelz & Sparks, die erstmals bei Hardwells Re-Release-Version des Tracks “Crank“ gemeinsam mit ihm im Titel standen. Der Song basiert durch und durch auf einem Jewelz-&-Sparks-Muster, doch insbesondere im Break scheint Hardwell kreative Hand angelegt zu haben. Dort rücken viele Sounds in den Vordergrund, die man eigentlich aus dem Bereich des Jungle-Terrors kennt und bilden eine sehr außergewöhnliche Harmonie. Der Track fällt aus der Reihe, punktet aber mit Wiedererkenngswert.

http://www.youtube.com/watch?v=MhaX32eTCLY


Hardwell & Quintino – Woest

Nach “Scorpion“, “Baldadig“ und einem Remix zu “Mi Gente“ schienen Hardwell und Quintino die gemeinsamen Ideen wohl noch längst nicht ausgegangen zu sein. Mit “Woest“ legen sie auf Hardwells EP mit einer zweiten offiziellen Kollaboration nach. Doch nicht ist hier wie bei ihrem Remix ein “Baldadig“-Sound-Design zu hören, sondern eine Nummer mit starken Dirty-Dutch-Elementen und vielen experimentellen Aspekten im Drop. “Woest“ ist ein klarer Fall von Geschmackssache, aber ein großartiger Track für den Höhepunkt eines Sets.

http://www.youtube.com/watch?v=ZL5RV2QHGxE


Hardwell & Dr. Phunk – Take Us Down (Feeding Our Hunger)

Wie schon bei der zweiten Ausgabe wird auch diese EP von einer Hardstyle-Kollaboration mit der Hardwell-Entdeckung Dr. Phunk ausgeleitet. Während “Here Once Aigain“ noch puren Hardstyle widerspiegelte, basiert “Take Us Down (Feeding Our Hunger)“ auf altbekannten Bigroom-Synths. Das Design erinnert dabei leicht an alte Ummet-Ozcan-Produktionen, kann sich jedoch durch seine einzigartigen Vocals beweisen. Diese steuert die niederländische Singer-Songwriterin Jantine Annika Heij bei. Im Break ertönen dann mit einer saftigen Hardstyle-Melodie auch klare Dr.-Phunk-Charakterzüge, die jedoch nicht bis zum Drop fortwähren. Hier setzt sich wieder Hardwell mit seinen Bigroom-Sounds durch.

http://www.youtube.com/watch?v=9gXImwlp8T0

Fazit: Anders als bei den Vorgänger-EPs setzt Hardwell beim dritten Part überwiegend auf aggressivere Sounds. Weder einer auf Vocals ausgelegter Scheibe, noch einer seichten Progressive-House-Nummer ließ er hier Raum. Doch durch experimentelle Aspekte und Einflüsse aus anderen Musikstilen verlieh er der EP dennoch Abwechslung und Langeweile kommt hier bei weitem nicht auf.

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Neue Songs Sun, 21 Jan 2018 15:00:06 +0100
Stupid Goldfish feat. Emelie Cyréus - No Better Love (The Remixes) https://www.dance-charts.de/201801219621/stupid-goldfish-feat-emelie-cyreus-no-better-love-the-remixes https://www.dance-charts.de/201801219621/stupid-goldfish-feat-emelie-cyreus-no-better-love-the-remixes Stupid Goldfish feat. Emelie Cyréus - No Better Love (The Remixes)"No Better Love (The Remixes)" von Stupid Goldfish feat. Emelie Cyréus.

Stupid Goldfish veröffentlichen zu ihrem kleinen Hit No Better Love“ ft. Emelie Cyréus auf Warner Music nun ein sehr starkes und hochwertiges Remixpack, das dem Ausgangsrelease noch einmal zusätzlich ordentlich Schwung geben dürfte.


No Better Love

Stupid Goldfish hatte schon mit "Cannonballs" einen kleinen Erfolg vorzuweisen – "No Better Love" wird das sicher noch toppen. Als Hauptthema haben sich die beiden Deutschen DJs – und Produzenten das Trompetenthema des Songs "Jein" von Fettes Brot ausgesucht. Dazu singt Emelie Cyréus einen komplett neuen Text in englischer Sprache. Der Original Mix bleibt recht langsam und Radio- sowie Streaming-tauglich. Im Remixpack gibt es nun auch Mixe mit mehr Energie und mehr Mut zu clubbigem Sound.

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The Remixes

Besonders stark und ein Leckerbissen für House-Fans ist der LIZOT Remix. LIZOT liefert einen sehr gut ausproduzierten und energievollen Future-House-Remix mit ordentlich Druck ab, welcher ganz sicher in den Großraumdiskotheken des Landes sehr gut funktionieren wird. Das Trompetenthema kommt in der Hook wunderbar zur Geltung, indem es von fetten Future-House-Bass-Sounds unterstützt wird.

Neptunica ließen es sich nicht nehmen, das Thema auch in ihrem Style zu interpretieren. Ein Trapical Remix stellt den Song noch einmal in ein komplett neues Licht. Es geht gleich ein paar BPM nach oben. Das wirkt durch den Breakbeat jedoch nicht gehetzt oder zu schnell. In der Hook erwarten uns eine echt spezielle und einzigartig klingende Vocal-Cut-Melodie sowie ein sehr stark verzerrter, heftiger 808-Bassteppich, wie er in der Trapmusik üblich ist.

Auch Stupid Goldfish selbst gesellten sich noch einmal ins Studio und schraubten einen Tech-Housigen Club Mix des Songs, der ordentlich pumpend in der Hook daherkommt mit verzerrten Vocalcuts von Emelie Cyréus.

Fazit: Mit LIZOT und Neptunica haben Stupid Goldfish zwei starke Acts zum Remixen ihres Songs beauftragt. Auch der eigene neue Club-Mix ist sehr gelungen. Wem der Original Mix etwas zu seicht oder langsam war, jedoch das Thema prinzipiell mochte, der wird mit den Remixen zu "No Better Love" seinen Spaß haben. Die neuen Interpretationen des Songs sorgen dafür, dass das Thema noch einmal deutlich an Club – und Festivaltauglichkeit gewinnt.

 

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Neue Songs Sun, 21 Jan 2018 12:22:37 +0100
Martin Garrix hilft den Eltern eines 16-jährigen verstorbenen Produzenten mit einer emotionalen Nachricht https://www.dance-charts.de/201801219620/martin-garrix-hilft-den-eltern-eines-16-jaehrigen-verstorbenen-produzenten-mit-einer-emotionalen-nachricht https://www.dance-charts.de/201801219620/martin-garrix-hilft-den-eltern-eines-16-jaehrigen-verstorbenen-produzenten-mit-einer-emotionalen-nachricht Martin Garrix hilft den Eltern eines 16-jährigen verstorbenen Produzenten mit einer emotionalen NachrichtMartin Garrix.

Der niederländische Produzent Martin Garrix wird immer als sehr sympathisch und authentisch beschrieben, obwohl er mit gerade einmal 21 Jahren als bekanntester DJ der Welt gilt. Viele Superstars, die bereits im Jugendlichen-Alter im Mittelpunkt der Öffentlichkeit stehen, heben schnell ab, geraten auf die falsche Bahn und wirken nach außen unsympathisch. Doch beim Nummer-eins-Produzenten ereignete sich dieses Schicksal nicht. Der Niederländer ist sehr beliebt, pflegt immer noch engen Kontakt zu seinen Kindheitsfreunden und agiert meistens sehr fan-nah. Vor einigen Wochen bewies der 21-Jährige erneut, was für ein sympathischer junger Mann er ist. Das tragische Schicksal des 16-jährigen Produzenten Jonas Nesse ging Martin Garrix sehr nah, sodass er sich dazu entschied mit einer emotionalen Nachricht den Eltern des Jungen sein Beileid auszusprechen.


Die tragische Geschichte des 16-jährigen Produzenten Jonas Nesse

Der niederländische Nachwuchsproduzent Jonas Nesse hatte den Traum von einer großen Karriere als EDM-Superstar. Mit 16 Jahren hatte der Junge schon eine Menge Erfahrung im Produktionsbereich gesammelt und produzierte Tracks, die qualitativ immer mehr zu bieten hatten. Sein großes Idol war von Anfang an Martin Garrix. Nesse wollte einen ähnlichen Werdegang hinlegen und hoffte auf den großen Hit. Mit 16 Jahren hatte er bereits ein eigenes Spotify-Profil, eine Facebook-Fanpage und einen SoundCloud-Account. Doch dann endete das Leben des Nachwuchsproduzenten mit einem Riesenschock für die Eltern des Jugendlichen. Der 16-Jährige verstarb am 01. Januar 2018 (laut niederländischen Quellen durch einen Unfall).

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Ein paar Monate zuvor hatte Jonas Nesse seinem großen Idol eine Mail geschickt, in der er nach einem Feedback für seinen damaligen Track gefragt hat. Leider hatte Martin Garrix nicht die Zeit gefunden, die Nachricht zu beantworten. Einer seiner besten Freunde namens Owen Norton ist auch Nachwuchsproduzent und hat schon Kontakt mit vielen DJ-Größen (darunter auch mit Garrix) geknüpft. Um den Eltern des verstorbenen Jungens eine Freude zu machen, schrieb der Produzent den Nummer-eins-DJ an und machte ihn auf das Schicksal der Familie aufmerksam. Martin Garrix zögerte nicht lange und sprach mit folgendem Statement sein Beileid aus:

„Richte den Eltern bitte Folgendes aus: Danke, dass ihr mir den Song habt zukommen lassen. Ich habe mir den Song angehört und er gefällt mir sehr!! Es tut mir leid zu hören, dass er von uns gegangen ist … mein Beileid … aber ich bin mir sicher, er lächelt immer noch und sorgt dafür, dass die Leute zu seiner Musik tanzen! Passt auf euch auf, Martijn“

Wir halten diese Aktion für bemerkenswert. Es unterstreicht, was für ein herzensguter Mensch der junge Martijn ist. Wir hoffen, dass das Statement die Eltern mittlerweile erreicht hat und jener ihnen ein bisschen bei der Trauerbewältigung hilft. Eine tragische Geschichte, dass so ein talentierter und junger Produzent mit 16 Jahren von uns ging.

R.I.P. JONAS NESSE

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Musik-Business News Sun, 21 Jan 2018 12:13:33 +0100
Rudimental feat. Jess Glynne, Macklemore & Dan Caplen - These Days https://www.dance-charts.de/201801219619/rudimental-feat-jess-glynne-macklemore-dan-caplen-these-days https://www.dance-charts.de/201801219619/rudimental-feat-jess-glynne-macklemore-dan-caplen-these-days Rudimental feat. Jess Glynne, Macklemore & Dan Caplen - These Days"These Days" von Rudimental feat. Jess Glynne, Macklemore & Dan Caplen.

Neues Material für die Single-Charts: Am 19. Januar 2018 hat das vierköpfige Musikprojekt Rudimental seine neue Single “These Days“ veröffentlicht. Die Londoner Musiker waren ursprünglich im Drum-&-Bass-Bereich unterwegs und versuchten, diesen noch stärker mit elektronischen Einflüssen zu verbinden. Mittlerweile haben sich die Jungs dem Dance-Pop zugewandt und sich größtenteils vom Drum & Bass distanziert. In den letzten Jahren konnte man den Namen Rudimental immer öfter im Mainstream-Bereich sichten. In Deutschland hatten sie mit “Free“, “Lay It All On Me“ und “Sun Comes Up“ bisher drei erfolgreiche Songs am Start. Für ihre neue Single haben sie sich große Unterstützung zugesichert. Jess Glynne, Macklemore und Dan Caplen geben das Feature bei dem neuen Charts-Anwärter “These Days“. Die Kombination klingt jedenfalls schon einmal gut, doch kann die Nummer wirklich zünden? Wir haben uns den Song genauer angehört und sprechen eine Prognose aus.


These Days – Drei große Namen in einem Track vereint

Nachdem wir bereits auf den Main-Act Rudimental eingegangen sind, wollen wir euch nun auch kurz die Feature-Artists vorstellen. Der erste Feature-Artist ist Jess Glynne. Die Sängerin ist bekannt für die Vocals des Nummer-eins-Hits “Rather Be“ mit Clean Bandit. Außerdem konnte sie mit “Real Love“, “Hold My Hand“ und “My Love“ große Erfolge feiern. Zum zweiten Feature-Artist Macklemore braucht man eigentlich kaum Worte zu verlieren. Seit seinem Doppelerfolg “Can’t Hold Us“/ “Thrift Shop“ hat man das Gefühl, dass alle Singles des Rappers zu Gold werden. Der Gesang des US-Amerikaners ist in Deutschland sehr beliebt, was auch eine Rolle bei den Erfolgschancen dieses Songs spielen könnte. Der letzte Musiker dieser Reihe ist Dan Caplen. Der britische R&B-Sänger konnte bisher keine Erfolge zeichnen, ist aber mit einem Riesentalent gesegnet.

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Stilistisch kann man “These Days“ in den Bereich Dance-Pop einordnen. Der Großteil des Tracks lässt sich als Pop-Musik beschreiben, wobei besonders die eingängigen Vocals von Jess Glynne dem Song den typischen Ohrwurm-Charakter verleihen. Durch das lockere Instrumental und den angenehmen Drop sind jedoch auch genug Einflüsse der Dance-Musik zu erkennen. Die Rap-Parts von Macklemore leiten den Track ein, spielen aber insgesamt eine untergeordnete Rolle. Dennoch passen sie relativ gut in die Harmonie des Songs hinein. Jess Glynne liefert den Refrain ab und schafft es, eine tolle Atmosphäre zu erschaffen. Die Vocals bleiben im Ohr und passen sich exzellent dem lockeren Instrumental an. Zuletzt haben wir noch Dan Caplan, der mit seiner markanten Stimme überrascht. Auch der R&B-Sänger macht seine Sache gut. Der Drop lässt sich in den Deep-House-Bereich einordnen und spielt mit Vocal-Chops in Verbindung mit verträumten, sommerlichen Klängen.

Fazit: Die neue Single “These Days“ von Rudimental, Jess Glynne, Macklemore und Dan Caplan ist eine großartige Dance-Pop-Nummer für die Single-Charts. Der Song bringt alles mit, was ein potenzieller Chart-Erfolg braucht. Das Wichtigste bei einer solch großen Kollaboration wurde definitiv erfüllt. Wenn so viele Artists an einem Song beteiligt sind, läuft man schnell Gefahr, dass die Gesangsparts einfach nur aneinandergereiht sind und nicht zueinander passen, doch genau das Gegenteil ist hier der Fall. Die Harmonie stimmt bei “These Days“ zu 100 Prozent und genau deshalb könnte die Single einschlagen. Nebenbei macht die Nummer gute Laune und Lust auf den Sommer. Unsere Prognose: Top 20 in Deutschland.


http://www.youtube.com/watch?v=Er1eh1D8p2o

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Neue Songs Sun, 21 Jan 2018 12:05:30 +0100
Bassjackers vs. Crossnaders - Last Fight https://www.dance-charts.de/201801219618/bassjackers-vs-crossnaders-last-fight https://www.dance-charts.de/201801219618/bassjackers-vs-crossnaders-last-fight Bassjackers vs. Crossnaders - Last Fight"Last Fight" von Bassjackers vs. Crossnaders.

Wie immer in der ersten Hälfte eines Jahres beginnen Dimitri Vegas & Like Mike, auf ihrem Label Smash The House die Tracks zu veröffentlichen, die sie größtenteils bei ihrer jährlichen Konzertreihe “Bringing The Madness“ (wir berichteten) im Dezember erstmalig gespielt haben. Eines dieser Exemplare ist “Last Fight“ der Bassjackers in Zusammenarbeit mit Crossnaders, welches wir im Folgenden etwas genauer unter die Lupe nehmen werden.


Genre-Mix

Sowohl die Bassjackers als auch Crossnaders releasen durch die Bank weg, was immer ihnen gerade gefällt. So gab es kommerzielle Erfolge mit “These Heights“ auf Seiten von „Bassjacker-Ralph“ (der Produzent des Duos), aber auch “Extreme“, welche sogar eine Kollaboration neben dem bereits erschienen “Fireflies“ zwischen beiden Duos darstellt. Doch harte Trap-Action wie “One Fifty“ oder Big-Room-Feuerwerk mit “Ready“ ist ebenfalls am Start.

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Last Fight

Wir werden mit fast schon Retro-Synths in einer Geschwindigkeit von 150 BPM in den Track eingeführt – erwartet uns hier etwa Hardstyle? Kurz darauf folgt auch schon der Drop, eingeleitet von kurzen, gepitchten Shouts.

Die Kick im Drop könnte jede Person unter 50 kg innerhalb der ersten zehn Reihen auf einem Festival wegpusten. Es handelt sich hier jedoch nicht um eine Hardstyle-Kick! Der Lead ist zwar nicht wahnsinnig kreativ – und erst recht nicht innovativ -, aber letztendlich erfüllen die Elemente ihren Zweck. Nach einer kurzen Trap-Einlage kehren wir dann in einen interessanten Breakpart zurück, der etwas an den von Dimitri Vegas & Like Mikes gemeinsamer ID mit KSHMR, “OPA!“, erinnert. Unterm Strich wiederholt sich die Nummer nach dem Break, was sie dazu prädestiniert, bereits nach dem ersten Drop via eines Überganges „verlassen“ zu werden.

Fazit: “Bassjackers vs. Crossnaders – Last Fight” ist ein starker Big-Room-Track, der sehr gut als Tool im richtigen Moment genutzt werden kann. Hier hat man es mit einem reinen Eskalations-Titel zu tun, welcher hier und da sogar mit neueren Ideen gespickt ist. Dennoch wird “Last Fight“ wohl recht zügig – spätestens nach dieser Festival-Saison - in der Versenkung verschwinden, da einfach das absolute Alleinstellungsmerkmal fehlt.


http://www.youtube.com/watch?v=yapQvXzk3Zo

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Neue Songs Sun, 21 Jan 2018 11:50:19 +0100
Musikvideo » Dannic vs. Silvio Ecomo - In No Dip https://www.dance-charts.de/201801219617/musikvideo-dannic-vs-silvio-ecomo-in-no-dip https://www.dance-charts.de/201801219617/musikvideo-dannic-vs-silvio-ecomo-in-no-dip Dannic vs. Silvio Ecomo - In No Dip"In No Dip" von Dannic vs. Silvio Ecomo.

Dannic wurde im Zuge des Big-Room-Hypes zu einem der Newcomer der Szene gezählt. Mit Tracks wie “Zenith“, “Solid“ oder auch “Radical“ sicherte er sich einen Platz in den Sets vieler großer DJs. Nicht zuletzt erlangte er Bekanntheit durch seine Kollaboration mit Superstar Hardwell, “Survivors", dessen bester Freund er ist. In den letzten Jahren hat sich Dannics Style jedoch stark verändert. Weg vom Big Room und hin zu einer groovigeren Variante, die aber immer noch Dancefloors füllen kann. Das kommt nicht bei allen Fans gut an, so auch nicht seine neue Nummer “In No Dip“, welche wir euch im Folgenden vorstellen werden.


Dannics Entwicklung

2013 war das Jahr des Big Rooms. Viele Hymnen wie “Animals“ feierten damals ihr Release und sorgten für unvergessliche Abende. Dannic landete zwar nie den ganz großen Hit, aber die Menge an relativ beliebten Scheiben kann auch den Unterschied machen. Zwar kam der Niederländer aus einem etwas groovigeren Etablissement, wie bspw. “Tombo“ bezeugt, doch sein aktueller Wandel scheint dem ein oder anderen nicht so sehr zu gefallen. Er versucht, Big Room mit starken Electro-Einflüssen und einer gewissen „Clubbigkeit“ zu verbinden. Das erste Anzeichen dafür war “Funky Time“, Dannics erstem Release auf dem eigenen Label Fonk Recordings. Mit mehr und mehr solcher Veröffentlichungen schwand allerdings auch die Aufmerksamkeit rund um den 32-Jährigen. Mittlerweile knacken Tracks eher selten bis gar nicht mehr die 500.000 Plays auf Spotify. Ob das mit “In No Dip“ anders laufen soll?

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In No Dip

Die Nummer startet mit einem Vocal, das sofort den Build-Up einleitet. Der Drop ist wohl das Kontroverseste am ganzen Song. Hier wurde lediglich ein Xylophon-ähnlicher Klang auf jeden Schlag gelegt. Synths sind gar nicht wahrzunehmen, was den Drop ziemlich leer erscheinen lässt. Der Break ist sehr durchschnittlich gestaltet, ohne jegliche Besonderheiten aufzuweisen – was aber prinzipiell in Ordnung ist. Der zweite Refrain ist deutlich schwächer als der erste, da sich hier die zuvor fehlenden Synthesizer lediglich mit White-Noise-Effekten die Hand geben, was bei uns nicht für Begeisterung gesorgt hat.

Fazit: “In No Dip“ kann man einerseits als auffälliges DJ-Tool betrachten, oder schlicht als langweiligen Bedroom-DJ-Track wahrnehmen. Der Drop wirkt leer und sehr gewöhnungsbedürftig, eher wie ein Stimmungskiller in einem Festival-Set, da einfach viele Elemente fehlen, die ihn catchy gestalten würden. Allerdings ist nicht zu leugnen, dass sich auf einer großen PA-Anlange im Bass-Bereich viel täte. Das Video zeigt mal etwas Anderes und passt auch zum Sound. Dennoch: Es scheint, als ginge der (subjektive) Abwärtstrend bei Dannic weiter…


http://www.youtube.com/watch?v=HWVyd1Rzxhs

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Musikvideos Sun, 21 Jan 2018 11:43:56 +0100
Yves V vs. Florian Picasso - Here With You https://www.dance-charts.de/201801219616/yves-v-vs-florian-picasso-here-with-you https://www.dance-charts.de/201801219616/yves-v-vs-florian-picasso-here-with-you Yves V vs. Florian Picasso - Here With You"Here With You" vonYves V vs. Florian Picasso.

Dharma Records, KSHMRs Label, veröffentlicht “Here With You“, eine Kollaboration von Florian Picasso und Yves V. Hier erwartet uns eine interessante, melodische Mischung, doch lest selbst. 


Die Produzenten

Yves V ist schon lange im Business vertreten und kann auf eine lange Diskographie zurückblicken. Als Tomorrowland-Veteran präsentiert er uns jedes Jahr, was er in den vergangenen Monaten Feines im Studio gezaubert hat. Das Resultat muss nicht immer bahnbrechend sein, ist aber in den seltensten Fällen wirklich schwach. Zuletzt veröffentlichte er die Psy-Trance-Nummer “Sorry Not Sorry“ (ohne Demi Lovato), die sehr gemischt ankam. Viele kritisierten das „Kindertheater“ im Track, andere sehen darin nichts anderes als Galantis mit mehr BPM.

Mit “Origami“ schaffte Florian Picasso 2015 den ganz großen Durchbruch. Mit seinem Breakbeat-ähnelnden Auslassen mancher Schläge im Takt erschuf er ein Alleinstellungsmerkmal, das in eigentlich jedem seiner Titel zu hören ist. In “Here With You“ soll das nicht anders sein.

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Here With You

KSHMR hat es sich offensichtlich zur Aufgabe macht, nur äußerst hochwertige Veröffentlichungen auf seinem Label Dharma zuzulassen. Mit sehr emotionalen Vocals und sanften, warmen Klängen werden wir in die Welt von “Here With You“ eingeführt. Der wohligen Melodie wurde ein Beat untergelegt, der perfekt abgemischt ist.

Kurz darauf folgt der Drop, der sehr stark nach dem 27-Jährigen Französisch-Vietnamesen klingt. Das übermittelte Bild erzeugt Emotionen irgendwo zwischen traurig, hoffnungsvoll und fröhlich. Wer sich hier jetzt fragt, wo denn Yves Vs Part bleibt, sollte einfach im Breakpart etwas genauer hinhören. Mit Veröffentlichungen wie “Daylight (With You)“ hat der DJ und Produzent bereits bewiesen, dass seine Stärke klar im Schreiben von emotionalen Melodien (verbunden mit Vocals) liegt.

Fazit: “Yves V vs. Florian Picasso – Here With You” gehört zu den bisher schönsten Veröffentlichungen des jungen Jahres 2018. Die Nummer überzeugt auf ganzer Linie. Einziger Kritikpunkt ist die Redundanz, die Florian Picasso zu entwickeln Gefahr läuft – seine Drops klingen allesamt sehr ähnlich und können bei kollektivem Hören (bspw. innerhalb eines Sets) negativ auffallen bzw. langweilen.


http://www.youtube.com/watch?v=zkbWHUtI1NM

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Neue Songs Sun, 21 Jan 2018 01:29:13 +0100
Migos geben VÖ-Termin für das "Culture II" Album bekannt https://www.dance-charts.de/201801219615/migos-geben-voe-termin-fuer-das-culture-ii-album-bekannt https://www.dance-charts.de/201801219615/migos-geben-voe-termin-fuer-das-culture-ii-album-bekannt MigosMigos.

Das US-amerikanische Hip-Hop-Trio Migos aus Atlanta bestehend aus den Rappern Takeoff, Offset und Quavo hat vor fast genau einem Jahr das Album Culture“ veröffentlicht. Dort waren unter anderem DJ Khaled, Gucci Mane, Travis Scott, 2 Chainz und Lil Uzi Vert mit von der Partie.


Culture II

Die Tracks “Bad & Boujee“, “Slippery“ und “Tshirt“ erzielten große Erfolge. Insbesondere “Bad & Boujee“ erfreute sich im Jahr 2017 an großer Beliebtheit und konnte sich in den US-Charts sowie in zahlreichen anderen englischsprachigen Charts platzieren.

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Sowohl die Formation Migos als auch die einzelnen Mitglieder Takeoff, Quavo und Offset konnten 2017 mit vielen weiteren Tracks als Feature-Artists punkten. So wirkten Migos an Katy Perrys Single “Bon Appetit“ und an “Slide“ von Calvin Harris mit. Für Quavo hingegen lief es als Solo-Artist - nicht zuletzt durch den Erfolg von Migos – auch ziemlich gut. Er war bei “I'm The One“ von DJ Khaled, “Know No Better“ von Major Lazer und “Strip That Down“ von Ex-One-Direction-Miglied Liam Payne vertreten.

Via Instagram hat Rapper Migos den Release von “Culture II“ für den 26. Januar 2018 angekündigt. Die Singles “MotorSport“ mit Cardi B & Nicki Minaj und “Stir Fry“ werden dort vorhanden sein. Über weitere Informationen wie Tracklist und Features ist bisher noch nicht mehr bekannt.

 

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Fazit: Die Hip-Hop-Formation Migos bestehend aus den Mitgliedern Offset, Takeoff und Quavo hat im vergangenen Jahr mit ihrem Album “Culture“ gut vorgelegt. Besonders “Bad & Boujee“ mit Lil Uzi Vert konnte großen Erfolg erzielen. Für die Mitglieder war das der Startschuss; es reihte sich Collab an Collab, so wirkten sie u.a. bei “Slide“ von Calvin Harris und “Bon Appetit“ von Katy Perry mit. Mit “Culture II“ - erscheint am 26. Januar 2018 – stehen die Jungs von Migos vor einer Bewährungsprobe; sie müssen beweisen, dass ihr Projekt auch langfristig halten kann. Wir sind gespannt!

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Musik-Business News Sun, 21 Jan 2018 01:24:16 +0100
„Awesome Mix Vol. 2“ kurbelt den Verkauf der totgeglaubten Kassette wieder an https://www.dance-charts.de/201801219614/awesome-mix-vol-2-kurbelt-den-verkauf-der-totgeglaubten-kassette-wieder-an https://www.dance-charts.de/201801219614/awesome-mix-vol-2-kurbelt-den-verkauf-der-totgeglaubten-kassette-wieder-an „Awesome Mix Vol. 2“ kurbelt den Verkauf der totgeglaubten Kassette wieder anAudiokassette.

Meredith Quill hat ihrem Sohn Peter, der später auf Xerxes seine Bestimmung als „Star-Lord“ findet, ein „Mix Tape“ mit dem Titel „Awsome Mix Vol. 1“, auf dem sie ihre Lieblingslieder der Jugend aufgenommen hat, geschenkt. Sekunden vor ihrem Krebstod im Jahre 1988 gibt sie ihrem Sohn ein weiteres Geschenk, das eine zweite Kassette enthält, Star-Lords Bezug zu seiner Familie und der Erde.


Schräges Science-Fiction Superhelden-Zeugs

Stopp! Kommt gerade niemand mit? Wer nicht die Marvel-Comics liest oder zumindest die „Guardians of the Galaxy“-Filme kennt, der ist aufgeschmissen. Das ist eben schräges Science-Fiction-, Superhelden-Zeugs in epischer Reinform. Doch für viele Leser, die nach 2000 geboren sind, gibt es noch ein Verständnisproblem:


Was ist eine Kassette?

Eine Revolution für die Kinder der 1970er- und 1980er-Jahre war die Kassette. Ein Speichermedium für Tonaufnahmen, das selbst bespielt und überspielt werden konnte und durch die kompakten Abmaße (es gab bereits lange zuvor unterschiedliche Bandmaschinen und Tonbänder, die aber unkomfortabel waren) überall mit hingenommen werden konnte – genial! Bis zum Doppelkassettenlaufwerk saß eine Generation von Jugendlichen mit Mikrofon vor der Box aus der die knisternde LP abgespielt wurde oder das Radio lief und nahm Musik in haarsträubender Qualität auf. Man hörte Rascheln, Husten, den Moderator im Radio, der extra in die Songs moderiert hatte, damit man sie nicht vernünftig aufnehmen konnte und natürlich Aufnahmen in mieser Allgemeinqualität.

Das war aber egal, jeder Junge hatte es selbst in der Hand, seiner Angebeteten ein Tape (der englische Name der Kassette) mit seiner Lieblingsmusik zu mixen (na ja, nicht mixen… sondern nach dem Lied wurde die Stopp-Taste gedrückt und beim nächsten Songs mit einem Knacken das nächste Lied begonnen). In jedem Songtitel versteckte der Jüngling geheime Botschaften, um das Herz des Mädchens zu gewinnen. Das ist doch schon fast romantisch. Geblieben ist der Begriff „Mix Tape“ für eine selbst zusammengestellte Compilation oder heute schlicht „Playlist“. Doch selbst DJs nutzten die dumpfen und mittenlastigen Tapes, die durch das Band oft auch noch leierten. Um eine lange Geschichte abzukürzen, kam die CD und siegte gegen LP und Kassette.

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Back to the Roots oder zurück zum Bleistift-Drehen?

Der Siegeszug (als Randerscheinung) der LP als Sammelobjekt und besonders „crispem“ Sound ist schon ein paar Jahre her. Jeder Hip-Hopper, der etwas auf sich hält, bringt wieder LPs raus (meist mit MP3-Download oder CD als Beigabe – wie unehrlich). Doch die Kassette braucht wirklich niemand. In Kinderzimmern dudeln noch immer Bibi Blocksberg und Co. als Dinosaurier der Tonaufnahmen. Doch im Musikgeschäft nimmt das ehemals große Medium einen verschwindend geringen Anteil ein. Forbes hat die aktuellen Zahlen für die USA herausgegeben, die in Europa ähnlich einzustufen sind. Forbes gibt an, dass in den USA weniger als ein halbes Prozent aller Albenverkäufe (Downloads und Streamingdienste sind nicht einmal eingeschlossen) Kassetten sind; und das nach einem sprunghaften Anstieg der Kassettenverkäufe um 35% in den USA im Jahr 2017. Das ist erdrutschartig, ehrlich. Doch letztlich sind es insgesamt dennoch nur 174.000 Kassetten-Tonträger, die in den USA über den Ladentisch gingen.


Guardians of the Galaxy und die Rückbesinnung auf die Kassette

Den ganzen „kleinen Hype“ um die Kassette haben nur die beiden Guradians of the Galaxy Filme und eine dazugehörige TV-Serie ausgelöst. Wer die Soundtracks stilecht hören wollte, der musste den Ghetto-Blaster oder Walkman entstauben und kaufte sich die Original-Soundtrack zu den Filmen auf Kassette. Nach Forbes waren fast ein Viertel (22%) aller Kassettenverkäufe in den USA Titel, die mit Guardians of the Galaxy in Verbindung standen.   

Fazit: Trotz der Verkaufssteigerung um über ein Drittel im Bereich der Kompakt-Kassetten ist dieser kleine Boom eine Begleiterscheinung der „Guardians of the Galaxy“-Filme und nicht als eigenständige Rückbesinnung auf das Medium zu sehen. Wer Musik in guter Qualität hören und nutzen möchte, der wird ohnehin die Kassette nicht ernsthaft wieder zur Hand nehmen, selbst wenn die älteren Musikfreunde einen verklärten nostalgischen Blick auf die „echten Mix Tapes“ haben.

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Musik-Business News Sun, 21 Jan 2018 01:15:17 +0100
Hardwell & Timmy Trumpet - Underground https://www.dance-charts.de/201801209613/hardwell-timmy-trumpet-underground https://www.dance-charts.de/201801209613/hardwell-timmy-trumpet-underground Hardwell & Timmy Trumpet - Underground"Underground" von Hardwell & Timmy Trumpet.

Was ein Brett! Mit einer sehr starken, neuen EP meldet sich Hardwell in diesem Jahr zurück. Unter anderem hat diese eine Kollabration mit Timmy Trumpet für euch am Start. Underground“ heißt die Nummer und ist eine Rakete in Sachen Psy Trance. Die Zusammenarbeit beider Künstler ist eine absolute Premiere. In einigen Sets von Timmy Trumpet wurde Underground“ bereits angekündigt und gespielt. Wer seine persönliche Festival-Saison 2018 schon vorzeitig einläuten möchte, sollte sich die die Scheibe unbedingt anhören. Wir wollen euch die Nummer nun im Detail vorstellen.


Underground

Das Genre Psy Trance scheint auch in diesem Jahr einen wahrhaften Boom zu erleben. Bereits 2017 wurde das Genre auf sämtlichen Festivals rauf und runter gespielt und viele DJs sowie Produzenten haben ihre Sets danach ausgelegt. Timmy Trumpet ist besonders 2017 mit Psy Trance sehr gut gefahren. Auch Hardwell scheint an diesem Genre mittlerweile Gefallen gefunden zu haben. In einigen seiner Sets waren Songs aus diesem Bereich zu hören. Eine Kollaboration zwischen Hardwell und Timmy Trumpet gab es so noch nicht.

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Underground“ ist gespickt mit Einflüssen beider Künstler. Melodisch scheint sich Hardwell hier deutlich mehr eingebracht zu haben, während Timmy Trumpet seiner Kreativität wohl im Mainpart freien Lauf gelassen hat. Im Gesamten ist der Song sehr schnell gehalten, was für das Genre normal ist.

Dass die Nummer auf Festivals 2018 oft zu hören sein wird, ist kein Geheimnis. Es wird spannend sein zu verfolgen, ob nun noch mehr Produzenten auf den Psy-Trance-Zug mit aufspringen werden. Ein absoluter Hinhörer ist hier allemal geboten. Die gesamte EP Hardwell & Friends Vol. 3“ möchten wir euch ebenfalls ans Herz legen, welche Kollaborationen mit Künstlern wie Sick Individuals oder Quintino gespickt ist.

Fazit: Hardwell & Timmy Trumpet - Underground“ ist ein absolutes Brett für die anstehende Festival Saison 2018. Besonders herausragend ist hier die Zusammensetzung beider Künstler, welche ihre Einflüsse im Einklang mit einander verbunden haben. Auch melodisch kann Underground“ sehr überzeugen und besitzt einen großen Wiedererkennungswert.


http://www.youtube.com/watch?v=h1aIouaQGgY

 

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Neue Songs Sat, 20 Jan 2018 17:00:13 +0100
Neu in der DJ-Promo: Martin Nocun - Pump Up The Music https://www.dance-charts.de/201801209612/neu-in-der-dj-promo-martin-nocun-pump-up-the-music https://www.dance-charts.de/201801209612/neu-in-der-dj-promo-martin-nocun-pump-up-the-music Martin Nocun - Pump Up The Music"Pump Up The Music" von Martin Nocun.

After a short break Martin Nocun is back with his 5th single released on XwaveZ label.

„Pump Up The Music“ is his new enormous banger tune ! The single can be classified as a massive festival anthem, with no doubt !

It has all that is needed to power up an entire crowd. Catchy melody lines played by power synths will stay in your head for long and make you dance on the dancefloor.

Check it out !


http://www.youtube.com/watch?v=y4933EZYi4k

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DJ Promotion Sat, 20 Jan 2018 13:32:27 +0100
Dynoro - In My Mind https://www.dance-charts.de/201801209611/dynoro-in-my-mind https://www.dance-charts.de/201801209611/dynoro-in-my-mind Dynoro - In My Mind"In My Mind" von Dynoro.

Ob das ein legales Release ist? Die In My Mind“ wurde neu aufgelegt und ist drauf und dran, ein ganz großer Hit zu werden. DJ und Produzent Dynoro hat sich den Tomorrowland-Klassiker geschnappt und seine ganz eigene Version aus der Nummer gemacht. Die Single klettert von Woche zu Woche in sämtlichen Streamingdiensten und befindet sich auf dem Weg nach ganz oben. Wer genau hinter dem Produzenten steckt, ist bisher leider unbekannt. Eins ist aber sicher, In My Mind“ werdet ihr vermutlich in diesem Jahr noch öfter zu hören bekommen. Wir möchten euch den Track nun etwas genauer vorstellen.


In My Mind

Diese Nummer wird euch sicherlich bereits beim ersten Hören bekannt vorgekommen sein. “In My Mind“ gehört wohl zu den legendärsten Tracks des Tomorrowland-Festivals. So richtig bekannt geworden ist dieser Titel durch den offiziellen Aftermovie 2012. Das Original, welches von Ivan Gough, Fenixpawl und Axwell stammt, ist an Ausdrucksstärke wohl kaum zu überbieten. Dass „In My Mind“ jedoch auch sechs Jahre später einen kommerziellen Erfolg erlangen würde, hätte wohl niemand für möglich gehalten.

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Newcomer Dynoro hat sich nun die Nummer geschnappt und eine neue Version draus gebastelt, die sowohl radiotauglich ist als auch für die gängigen Tanzflächen ein genialer Füller werden kann. Der Name Dynoro ist bisher noch völlig unbekannt. Hier scheint es sich um einen Produzenten aus Litauen zu handeln, welcher mit dieser Nummer seinen ganz großen Durchbruch schaffen könnte. In den sozialen Netzwerken verbreitet sich “In My Mind“ rasend schnell. Auch die Streamingzahlen sind extrem gut, welche die Nummer bei Spotify bis auf aktuell Platz 22 katapultierten.

Der Song im Gesamten ist ein grooviger Dancetrack der auf eine Art und Weise sehr mystisch daher kommt, jedoch auch Elemente besitzt, die gute Laune versprühen. Der Mainpart ist treibend gestaltet. "L'Amour Toujour" inklusive. Insgesamt hat die Nummer nur eine Vocalpassage, die sich durch den kompletten Song zieht. Ein absoluter Hinhörer!

Fazit: “Dynoro - In My Mind“ könnte die erste große Chartüberraschung des Jahres werden - sofern der Track nicht doch noch gesperrt wird. Hier bahnt sich ansonsten ein sehr großer Erfolg eines bisher noch unbekannten Produzenten an. Stilistisch ist “In My Mind“ wirklich kein Song zum weghören und bleibt direkt im Ohr. Ob der Track im Endeffekt ein großer Charthit werden kann, werden die nächsten Wochen zeigen.

 

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Neue Songs Sat, 20 Jan 2018 12:22:31 +0100
Drunken Masters & Mothica - On My Own https://www.dance-charts.de/201801209610/drunken-masters-mothica-on-my-own https://www.dance-charts.de/201801209610/drunken-masters-mothica-on-my-own Drunken Masters & Mothica - On My Own"On My Own" von Drunken Masters & Mothica.

Die Drunken Masters sind wohl Deutschlands größter Trap-Export. Mit "On My Own" veröffentlicht das DJ-Duo nun ein fröhliches Future-Bass-Anthem. An der Single arbeiteten die beiden gemeinsam mit Sängerin Mothica, das Ergebnis kann sich sehen lassen. "On My Own" verbreitet eine herzerwärmende, fröhliche Stimmung, genau der richtige Song also, um das Jahr 2018 einzuläuten.


Von Kempten in die Welt

Die Drunken Masters sind wohl einer der erfolgreichsten deutschen Acts, wenn es um Musik zwischen Hip Hop und EDM geht. Als Trap vor ein paar Jahren zum Mega-Trend innerhalb der EDM-Szene wurde, waren die Drunken Masters direkt am Start. Ursprünglich waren die beiden ein DJ-Duo, es gibt keine Scratch-Einlage, die bei ihnen nicht perfekt sitzt. Schon lange sind sie Buddys mit Eskei83, gemeinsam haben sie auch ein Label gegründet, Crispy Crust Records.

Seit 2015 releasten die Drunken Masters einige hochkarätige Tracks. Hin und wieder arbeiteten sie dabei mit anderen Künstlern zusammen, gemeinsam mit Tropkillaz entstand so etwa die Trap-Hymne "All Day". Besonders bemerkenswert ist auch ihr Track "Louder", der Gesang stammt von Portugal. The Man, veröffentlicht wurde das Ganze ein Jahr bevor der Sänger mit "Feel It Still" einen Megahit hatte. Dass die Drunken Masters längst ein fester Bestandteil der deutschen Musiklandschaft sind, wurde im vergangenen Jahr erneut deutlich als mit "Ohne Grund" eine Kollaboration mit Nico Seyfrid von K.I.Z erschien.

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Drunken Masters: "On My Own" mit Mothica

"On My Own" lässt durchblicken, wie vielseitig die Drunken Masters aufgestellt sind. Das Duo hatte nie ein Problem damit, sich nicht um Genregrenzen zu scheren. Die aktuelle Single ist energiegeladener Future Bass. Damit ist der Titel quasi ein Follow-Up zu "Rave", eine Zusammenarbeit der Drunken Masters mit Eskei83 und Gunjah aus dem letzten Jahr.

Die Vocals von Mothica schmiegen sich wunderbar in das weiche Soundbett ein. In dem Break wird kontinuierlich Spannung aufgebaut, subtile Drums lassen genug Platz für die Stimme der New Yorker Sängerin sorgen aber zugleich für einen flüssigen Übergang in den Drop. "On My Own" lässt sich wunderbar anhören und braucht sich vor anderen Produktionen in dem aktuell ja doch ausgesprochen gehypten Genre Future Bass nicht zu verstecken.

Fazit: Mit Future Bass starten die Drunken Masters ins neue Jahr. "On My Own", ihre aktuelle Single, ist eine ausgelassene, fröhliche Produktion. Entstanden ist der Track gemeinsam mit der amerikanischen Sängerin Mothica.

 

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Neue Songs Sat, 20 Jan 2018 06:55:30 +0100