Whigfield – Saturday Night: Die Geschichte des 90er-Hits

 

Der Eurodance-Rekord von 1994

Whigfield - Saturday Night: Die Geschichte hinter dem 90er-Hit

(Geschätzte Lesezeit: 2 - 3 Minuten)

Whigfield - Saturday NightWhigfield - Saturday Night - Klassiker der 90er.

Es gibt Lieder, die sind so sehr mit einem Wochentag verschmolzen, dass man sie automatisch im Kopf hört, sobald das Wochenende naht. „Saturday Night" von Whigfield ist so ein Lied. 1994 tanzte halb Europa zu diesem stampfenden Eurodance-Beat - mit einer Choreografie, die vom Schulhof bis zur Après-Ski-Hütte wirklich jeder nachmachen konnte.


Hit aus dem Jahr 1994

Kurz zur häufigsten Frage vorweg: „Saturday Night" ist ein Eurodance-Hit aus dem Jahr 1994. Hinter dem Künstlernamen Whigfield steckt die dänische Sängerin Sannie Carlson - und der Song schrieb Chart-Geschichte, weil er als erste Debütsingle überhaupt direkt auf Platz 1 der britischen Charts einstieg.


Wer ist Whigfield?

Whigfield ist keine Band, sondern eine einzelne Sängerin: die Dänin Sannie Carlson. Entdeckt und geformt wurde das Projekt vom italienischen Produzenten Larry Pignagnoli, der den Song gemeinsam mit Davide Riva schrieb. Produziert in Italien, gesungen von einer Dänin, weltweit gefeiert - „Saturday Night" war Eurodance im besten Sinne: ein grenzenloser europäischer Gemeinschaftshit.


Der Rekord: aus dem Nichts auf Platz 1

Im September 1994 passierte etwas, das es vorher noch nie gegeben hatte: „Saturday Night" stieg in Großbritannien direkt auf Platz 1 ein - als allererste Debütsingle eines Acts in der Geschichte der UK-Charts. Rund 159.000 verkaufte Exemplare in der ersten Woche verdrängten sogar „Love Is All Around" von Wet Wet Wet, das zuvor wochenlang die Spitze verteidigt hatte. Der Coup brachte Whigfield einen Eintrag ins Guinness-Buch der Rekorde und machte den Song zum zweitmeistverkauften Großbritanniens im gesamten Jahr 1994. In Spanien hielt er sich sagenhafte elf Wochen an der Spitze.


„Dee dee na na na" - ein glücklicher Zufall

Die berühmte Anfangszeile „Dee dee na na na", die jeder sofort mitsummen kann, war eigentlich gar nicht geplant. Sie entstand als Improvisation bzw. kleiner Patzer im Studio - doch dem Produzenten gefiel das Geträller so gut, dass er es einfach drinließ. Manchmal entstehen die besten Hooks eben nicht am Reißbrett, sondern im Studio-Chaos.


Der Tanz, den angeblich alle konnten - außer ihr

Kaum ein 90er-Hit ist so eng mit einer Choreografie verbunden wie „Saturday Night". Der „Whigfield-Tanz" mit seinen simplen Arm- und Hüftbewegungen wurde auf jeder Party nachgeahmt. Die schöne Pointe: Sannie Carlson selbst hat den berühmten Tanz nach eigener Aussage nie richtig gelernt. Gedreht wurde der Clip in London - Whigfield macht sich darin vor dem Spiegel für die große Samstagnacht fertig.


Warum der Song unsterblich ist

„Saturday Night" ist bis heute ein Garant für volle Tanzflächen - auf 90er-Partys, bei Ü30-Feiern und überall dort, wo Eurodance regiert. Der Song lebt von genau der Zutat, die das ganze Genre ausmacht: ein simpler, unwiderstehlicher Refrain, ein Beat, der keine Gefangenen macht, und ein Gefühl von unbeschwerter Wochenend-Euphorie. Über 50 Millionen Streams später beweist Whigfield, dass gute Laune einfach nie aus der Mode kommt.

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