Die 15 besten Gute-Laune-Songs.
Manche Songs wirken wie ein Lichtschalter. Die ersten Takte laufen, und die Stimmung im Raum dreht sich. Wir haben 15 Lieder gesammelt, die genau das schaffen, quer durch sechs Jahrzehnte, vom Motown-Klassiker bis zum Streaming-Dauerbrenner.
Meistens sind es drei Zutaten: ein Tempo zwischen 110 und 130 Schlägen pro Minute, eine Melodie in Dur und ein Refrain, den man nach dem zweiten Hören mitsingen kann. Der Text hilft, ist aber zweitrangig. Etliche der bekanntesten Feiergaranten handeln von Liebeskummer oder Alltagsfrust und funktionieren trotzdem, weil der Groove das Gegenteil behauptet.
Der Song aus dem Jahr 2013 stammt aus dem Soundtrack zu „Ich - Einfach unverbesserlich 2" und wurde danach zum weltweiten Selbstläufer. Neun Grundakkorde, kein Schlagzeug im klassischen Sinn, dafür Handclaps und Falsettgesang. Wer den nicht mitwippt, gibt sich Mühe.
1985 erschienen und seitdem in gefühlt jedem zweiten Filmtrailer, der einen guten Morgen zeigen will. Die Bläsersätze machen den Unterschied: Sie kommen früh, sie kommen laut, und sie lassen dem Song keine Chance, ruhig zu bleiben.
1978 veröffentlicht, mit einer Textzeile, über die bis heute gerätselt wird: der 21. September. Songwriterin Allee Willis wollte das sinnfreie „ba-dee-ya" eigentlich durch echte Worte ersetzen, Maurice White lehnte ab. Er hatte recht.
Ende 2014 erschienen, ein Funk-Brett mit Siebziger-Attitüde. Der Track hielt sich monatelang an der Spitze der Charts und ist seither der zuverlässigste Anheizer auf jeder Feier, bei der die Gäste zwischen 20 und 60 sind.
Von 1977, und berühmt für die Schlussnote: Withers hält das Wort „day" achtzehn Sekunden lang. Der Rest ist ein entspannter Groove, der nicht drängt. Perfekt für den Moment, in dem der Tag noch offen ist.
Das Clavinet-Riff von 1972 gehört zu den bekanntesten Anfängen der Popgeschichte. Inhaltlich geht es um Aberglauben und dessen Unsinn, musikalisch um einen Funk, der jede Hüfte erwischt.
1966 als „Taschensinfonie" aufgenommen, in mehreren Studios, über Monate hinweg. Brian Wilson bastelte den Song aus einzelnen Fragmenten zusammen. Das Ergebnis klingt heute noch nach Sommer, Küste und leichtem Übermut.
1987 erschienen, und einer der wenigen Songs, bei denen das Wort „Ohrwurm" untertrieben ist. Houston selbst fand ihn anfangs zu leicht. Das Publikum sah das anders und machte ihn zu ihrem Markenzeichen.
1976 veröffentlicht, das einzige ABBA-Stück, das in den USA Platz 1 erreichte. Der Song feiert einen Abend, der noch bevorsteht, und schafft es dabei, gleichzeitig euphorisch und ein bisschen wehmütig zu klingen.
Aus dem Jahr 2016 und geschrieben für den Animationsfilm „Trolls". Ein Disco-Pop-Stück ohne doppelten Boden, das genau das tut, was der Titel ankündigt.
1980 erschienen und seitdem die inoffizielle Hymne für alles, was gefeiert wird: Geburtstage, Siege, Betriebsfeste. Der Text ist eine einzige Einladung, mehr braucht es nicht.
Der Durchbruch von 1969, mit einem elfjährigen Michael Jackson am Mikrofon. Die Basslinie klettert, die Bläser antworten, und nach zweieinhalb Minuten ist alles gesagt.
2013 erschienen, mit Nile Rodgers an der Gitarre, dessen Spiel schon Chic und Diana Ross geprägt hatte. Ein Disco-Revival, das sich Zeit nimmt und trotzdem sofort funktioniert.
1984, gute Laune in Reinform, inklusive Jitterbug im ersten Vers. George Michael schrieb den Song, nachdem er einen Zettel mit einem Schreibfehler gesehen hatte. Aus dem Versehen wurde ein Welthit.
1983 erschienen und ursprünglich von einem Mann geschrieben. Lauper änderte den Blickwinkel und machte daraus ein Stück, das seit über vierzig Jahren auf jeder Tanzfläche zieht.
Wer nach der Liste weitermachen will: Unsere Übersicht der besten Party-Songs aller Zeiten hat 100 weitere Kandidaten, und für den Abend danach lohnt ein Blick in die Songs, die jeder mitsingen kann.