Die wichtigsten Releases in der Übersicht.
Der große Name dieses Freitags heißt Martin Garrix, und er kommt in Begleitung von U2. Doch die Woche hat mehr zu bieten als die „Fireflies"-Premiere. Wir haben die Dance-Releases herausgesucht, die jetzt in die Sets gehören: von einer italienischen Club-Legende über einen US-Melodic-Star bis zum deutschen Pop-Edit. Reinhören kannst du direkt hier, jeweils unter dem Text.
Das ist der Release des Tages: Martin Garrix bringt „Fireflies" gemeinsam mit U2 heraus, seine erste Nummer mit der kompletten Band. Vorgestellt hat er den Track zum Abschluss seines Tomorrowland-Sets, wo The Edge live zur Gitarre griff; auf der Studioversion singt Bono über Garrix' Produktion. Herausgekommen ist ein hymnischer Crossover aus EDM und U2-Rock, erschienen über Garrix' Label STMPD. Gebaut für den ganz großen Moment im Set.
Gryffin feiert gerade zehn Jahre auf der Bühne, und „World Away" zeigt, warum: melodischer Dance mit einem Drop, der auf Festivals sofort zündet. Mit dem deutschen Duo BUNT., das seinen Folk-Dance-Sound zuletzt viral gemacht hat, und der Stimme von Inéz bekommt der Track eine warme, hymnische Note. Erschienen ist er auf Spinnin' Records. Der Slot dafür: der Moment kurz vor dem Höhepunkt, wenn der Floor eine Melodie zum Mitsingen braucht.
Gabry Ponte ist ein Stück Dance-Geschichte: Der Italiener war Teil von Eiffel 65 und hat „Blue (Da Ba Dee)" mitproduziert, zuletzt lief seine Sanremo-Nummer „Tutta L'Italia" rauf und runter. „Pulse React" erscheint auf Dimitri Vegas' Label Smash The House und geht direkt in die Vollen: harte Bassline, wenig Aufwärmen, gebaut für die Peak Time. Mit knapp zwei Minuten ist der Track bewusst kurz und druckvoll gehalten.
Cyril hat sich mit seinem „Stumblin' In"-Edit einen viralen Sommerhit gebaut, und „Feel It (Oh My Days)" zielt in dieselbe Richtung: tanzbarer Dance-Pop mit einer Hookline, die im Kopf bleibt. Zusammen mit Wudhouse liefert der Australier einen Track, der zwischen Radio und Club sitzt und sich für die helleren Momente im Set eignet, wenn der Floor gute Laune braucht.
Der deutsche Producer Niklas Dee liefert mit Oaks einen Track, dessen Titel jeder sofort einordnet: Die Zeile „We don't talk anymore" hat spätestens Charlie Puth 2016 zum Ohrwurm gemacht. Auf einem tanzbaren Beat wird daraus eine Nummer, bei der der Wiedererkennungswert die halbe Arbeit macht. Für deutsche Floors ein sicherer Mitsing-Moment, kompakt gehalten und auf schnelle Wirkung gebaut.
Was sich von diesen Releases in den Charts durchsetzt, siehst du wie immer freitags in unseren wöchentlichen Dance-Charts. Die Releases der Vorwoche findest du im Release-Radar zur KW 29.