Die 50 besten Karaoke-Songs, die jeder mitsingen kann.
Seien wir ehrlich: Karaoke ist kein Talentwettbewerb. Es ist Gruppentherapie mit Mikrofon. Es geht nicht darum, jeden Ton perfekt zu treffen - es geht darum, für drei Minuten ein Rockstar zu sein, während deine Freunde im Hintergrund grölen und die nächste Runde bestellen.
Aber Vorsicht: Die Songauswahl ist entscheidend. Kein 7-minütiger Prog-Rock-Song mit drei Gitarrensolos (Langeweile!) und kein Mariah-Carey-Song, an dem du jämmerlich scheiterst (Peinlichkeit!). Du brauchst die "Crowd Pleaser" - Songs aus dem goldenen Zeitalter des Pop und Rock (Fokus auf die Hits seit 2000), bei denen jeder den Text kennt, selbst wenn er behauptet, das Lied noch nie gehört zu haben.
Hier ist die ultimative Liste. Diese 50 Songs retten jeden Karaoke-Abend. Schnapp dir das Mikro, atme tief durch - die Bühne gehört dir!
Das ist er. Der Endgegner. Es gibt eine wissenschaftlich nicht belegte Theorie, dass jeder Mensch auf der Welt den Text zu diesem Lied kennt, sobald er ein Bier in der Hand hat. "Coming out of my cage and I've been doing just fine..." - der Song explodiert sofort. Er hat keine Pausen, er ist pure Energie, und am Ende schreit der ganze Raum "I never...". Wenn du diesen Song wählst, bist du der König des Abends.
Dieser Song ist für den Moment, in dem du deine innere High-School-Nerd-Stimme rauslassen willst. Jeder wartet nur auf einen Moment: den weiblichen Part ("I've got two tickets to Iron Maiden, baby"). Wenn du diesen Teil mit deiner schlechtesten Falsettstimme singst, hast du die Lacher und die Herzen auf deiner Seite. Ein absoluter Klassiker der Jahrtausendwende, der einfach Spaß macht.
Du fühlst dich heute ein bisschen souliger? Dann ist das dein Song. Die Version von Mark Ronson ist etwas flotter als das Zutons-Original und bringt die Leute zum Tanzen. Amys Text ist herrlich einfach zu merken ("Why don't you come over, Valerie?"), und du kannst so richtig schön knödeln und die Vokale ziehen. Perfekt, um ein bisschen Diva-Attitüde auf die Bühne zu bringen.
Manchmal muss es einfach Deutsch sein. Und wenn du willst, dass wirklich jeder mitsingt, kommst du an Campino nicht vorbei. Stadion-Atmosphäre für die Kneipe. Niemand muss hier singen können - es reicht, laut zu sein und sich in den Armen zu liegen. Der perfekte Song, wenn der Abend seinen emotionalen Höhepunkt erreicht hat und man schwört, dass man für immer Freunde bleibt.
Du hast einen Duett-Partner? Schnapp ihn dir. Einer macht den nuschelnden Bradley Cooper ("Tell me somethin', girl..."), der andere die dramatische Lady Gaga. Der Song lebt vom Drama. Wenn der Refrain kommt ("I'm off the deep end!"), dürft ihr euch gegenseitig anschreien. Kitschig, groß und der Moment, in dem ihr euch wie Filmstars fühlen dürft.
Die ultimative Schlussmach-Hymne. Du musst diesen Song nicht singen, du musst ihn fühlen. Es geht um Befreiung, um Energie und darum, Luftgitarre zu spielen. Der Refrain ist so wuchtig, dass er kleine stimmliche Unsicherheiten einfach überrollt. Hüpfen, schreien, alles rauslassen, was dich die Woche über genervt hat.
Für die Rocker unter uns. Caleb Followills Stimme klingt, als hätte er drei Nächte Whiskey getrunken - und genau so solltest du das auch performen. Der Song baut sich langsam auf und entlädt sich in diesem gigantischen Refrain. "Whoaaaaa!" - das kann jeder. Dreckig, laut und garantiert stimmungsfördernd.
Gib es zu: Du liebst diesen Song. Er ist Zuckerwatte für die Ohren. Wenn der Beat droppt und Miley singt "And the Jay-Z song was on", nicken alle Köpfe im Takt. Es ist unmöglich, bei diesem Lied schlechte Laune zu haben. Du musst keine großen Töne treffen, du musst einfach Spaß haben und vielleicht ein bisschen mit den Hüften wackeln. "Yeah, it's a party in the U.S.A.!"
Okay, technisch gesehen 1999, aber dieser Song definierte die 2000er-Boygroup-Ära. Das ist der Moment für die Gruppen-Performance. Rollen verteilen! Wer ist Nick? Wer ist Brian? In einer Reihe aufstellen und die Armbewegungen machen. "Tell me why!" - wenn das Publikum hier nicht antwortet ("Ain't nothin' but a heartache"), bist du im falschen Laden.
Dieser Song hat einen Vorteil: den eingängigsten Hook der Welt. "Under my umbrella, ella, ella, eh, eh, eh" - das kriegst du auch noch hin, wenn du schon fünf Cocktails hattest. Du brauchst ein bisschen Attitüde für die Strophen, aber im Refrain trägt dich die Menge. Rihanna ist die Königin der Coolness, und für drei Minuten darfst du dir ihre Krone ausleihen.
Carly Rae Jepsen - Call Me Maybe
OutKast - Hey Ya!
Adele - Rolling in the Deep
Coldplay - Viva La Vida
Taylor Swift - Shake It Off
Vanessa Carlton - A Thousand Miles (Pianisten-Finger aufwärmen!)
Linkin Park - In the End (Der Rap-Part ist machbar!)
Katy Perry - I Kissed a Girl
Beyoncé - Single Ladies (Put a Ring on It)
Pharrell Williams - Happy
Gnarls Barkley - Crazy
Miley Cyrus - Wrecking Ball
Avril Lavigne - Sk8er Boi
Bruno Mars - Uptown Funk
Alicia Keys - No One
Daft Punk ft. Pharrell - Get Lucky
Eminem - Lose Yourself (Nur für Mutige mit Taktgefühl)
One Direction - What Makes You Beautiful
Pink - So What
Ed Sheeran - Shape of You
Wir sind Helden - Denkmal
Shakira - Hips Don't Lie
Imagine Dragons - Radioactive
Justin Timberlake - Can't Stop the Feeling!
Gotye - Somebody That I Used to Know
Florence + The Machine - Dog Days Are Over
Sia - Chandelier (Vorsicht: Hohe Töne!)
Luis Fonsi - Despacito (Nur wenn du "Burrito" und "Mojito" reimen kannst)
The White Stripes - Seven Nation Army
Lady Gaga - Bad Romance
Jason Mraz - I'm Yours
Britney Spears - Toxic
Black Eyed Peas - I Gotta Feeling
Green Day - American Idiot
Robbie Williams - Angels (Der ewige Rausschmeißer)
Juli - Perfekte Welle
Olivia Rodrigo - Drivers License
Harry Styles - As It Was
Dua Lipa - Levitating
Miley Cyrus - Flowers