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Zwei Milliarden Streams, null Konkurrenz

Ariana Grande und Taylor Swift: Das Pop-Jahr 2025 gehörte ihnen

(Geschätzte Lesezeit: 2 - 3 Minuten)

Ariana Grande vs. Taylor SwiftZwei Alben, zwei Welttourneen, zwei Milliarden Streams - und eine Frage, die sich jeder stellt.

Rückblick auf 2025: Wenn du in einem Plattenladen standest, in einem Streaming-Feed scrolltest oder einfach nur das Radio anhattest - an Ariana Grande und Taylor Swift kamst du nicht vorbei. Beide haben im Herbst 2025 Alben veröffentlicht, die die Charts dominiert haben. Und beide haben damit bewiesen, dass sie in einer eigenen Liga spielen. Hier der Rückblick auf ein Jahr, das in die Pop-Geschichte eingehen wird.


Taylor Swift: „The Life of a Showgirl“

Am 3. Oktober 2025 erschien Taylor Swifts zwölftes Studioalbum „The Life of a Showgirl“. Zwölf Songs, produziert von Swift gemeinsam mit Max Martin und Shellback, ein Feature mit Sabrina Carpenter. Geschrieben hatte Swift das Album während der Pausen ihrer Eras Tour in Schweden. Angekündigt am 12. August 2025 im Podcast „New Heights“ ihres Verlobten Travis Kelce. Was dann passierte, war selbst für Swift-Verhältnisse absurd: Über fünf Millionen Spotify-Nutzer speicherten das Album vor - Plattform-Rekord. Elf Stunden nach Release brach es den Tagesstream-Rekord. Die Leadsingle „The Fate of Ophelia“ wurde zum meistgestreamten Song eines einzelnen Tages. In der ersten Woche: 4 Millionen verkaufte Einheiten - ebenfalls Allzeit-Rekord. Zwölf Wochen auf Platz 1 der Billboard 200. Die IFPI hat „The Life of a Showgirl“ gerade zum meistverkauften Album weltweit 2025 gekürt: 6,05 Millionen Units. Damit hat Swift diesen Titel zum zweiten Mal in Folge geholt.


Ariana Grande: Doppelschlag mit Deluxe und Wicked

Ariana Grande hatte 2025 ein Jahr auf zwei Ebenen. Zunächst die Musik: Am 28. März erschien „Eternal Sunshine Deluxe: Brighter Days Ahead“ - die erweiterte Fassung ihres siebten Studioalbums mit sechs neuen Songs und einem 26-minütigen Kurzfilm, den Grande selbst mitgeschrieben und inszeniert hat. Das Album kletterte erneut auf Platz 1 der Billboard 200 - mit dem größten Positionssprung zur Nummer eins seit Travis Scotts „Days Before Rodeo“. Alle sechs Deluxe-Tracks landeten gleichzeitig in den Billboard Hot 100. Im August 2025 folgte die Ankündigung der Eternal Sunshine Tour. Dann die Schauspielkarriere: Am 21. November startete „Wicked: For Good“ in den Kinos, der zweite Teil der Musical-Verfilmung, in der Grande erneut Glinda spielt. Der Soundtrack enthält mit „The Girl in the Bubble“ und „Thank Goodness / I Couldn’t Be Happier“ gleich zwei große Glinda-Momente, die Stephen Schwartz eigens für den Film geschrieben hat. Anfang Januar 2026 sagte Grande gegenüber Variety, dass vor der Tour kein neues Soloalbum komme - aber bald. Das macht ihr so schnell niemand nach: neun Nummer-eins-Singles in den Billboard Hot 100, zwei Wicked-Kinofilme, eine Welttournee in Planung.


Fazit: Gewinner gibt’s nicht

Einen Gewinner zu küren wäre Unsinn. Taylor Swift hat mit „The Life of a Showgirl“ das kommerziell erfolgreichste Album des Jahres abgeliefert - die nackten Zahlen sind erdrückend. Ariana Grande hat bewiesen, dass sie auf zwei Bühnen gleichzeitig brillieren kann: im Studio und vor der Kamera. Für dich als Musikfan ist das die beste aller Welten: Swift hat 2025 jeden Streaming-Rekord pulverisiert, Grande startet 2026 mit der Eternal Sunshine Tour endlich wieder live durch. Und ein neues Soloalbum hat sie ebenfalls angedeutet. Es bleibt spannend.

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Über den Autor
S. Wernke-Schmiesing

Während meines Studiums gründeten wir 2008 die Dance-Charts. Als reine Musik-Promotion-Agentur gestartet, entwickelte sich die Plattform zu einem der größten Blogs und News-Portale für Dance-Musik in Deutschland. Als Chefredakteur heißt es täglich News recherchieren und Entscheidungen treffen. Neben der Tätigkeit für die Agentur bin ich regelmäßig als DJ in Clubs und Großraumdiskotheken unterwegs.

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