Am 3. Juli erscheint ihr neues Studioalbum „Confessions II“.
Am heutigen 15. April 2026 hat Madonna die Gerüchte offiziell bestätigt: Die „Queen of Pop“ kehrt auf den Dancefloor zurück. Am 3. Juli erscheint ihr neues Studioalbum „Confessions II“ via Warner Records. Damit wagt die Künstlerin einen für sie sehr ungewöhnlichen Schritt - sie knüpft an eine vergangene Erfolgsära an, statt sich komplett neu zu erfinden.
Wenn du die Pop-Geschichte der letzten Jahrzehnte verfolgt hast, weißt du, welches Gewicht der Titel trägt. Im Jahr 2005 veröffentlichte Madonna „Confessions on a Dance Floor“. Das Album, getragen vom gigantischen ABBA-Sample-Hit „Hung Up“, war ein globales Phänomen. Es holte den Sound der 70er-Jahre-Disco und des 80er-Synth-Pops in den modernen Mainstream, verkaufte sich weltweit über 10 Millionen Mal und erreichte in Deutschland souverän Platz 1 (gefolgt von dreifachem Platin). Das Besondere damals: Das Album war als nahtloser DJ-Mix konzipiert.
Für „Confessions II“ hat sich Madonna wieder mit Stuart Price im Studio eingeschlossen. Der britische Star-Produzent (auch bekannt als Les Rythmes Digitales oder Jacques Lu Cont) war schon 2005 der musikalische Architekt an ihrer Seite. Mit ihm an den Reglern ist davon auszugehen, dass uns ein durchdachtes, stark elektronisch geprägtes Konzeptalbum erwartet, das den reinen Pop-Ansatz verlässt und tiefer in die Clubkultur eintaucht.
Wie tief, zeigt das Manifest, das Madonna und Price für die Platte verfasst haben. Die Pop-Ikone wehrt sich darin explizit gegen das Vorurteil, Dance-Musik sei rein oberflächlich. Wer das behaupte, habe das Prinzip nicht verstanden. Für sie ist der Dancefloor kein reiner Ort, sondern eine „Schwelle“ und ein spiritueller Raum.
In der offiziellen Ankündigung zitiert Madonna die ersten Zeilen ihres neuen Songs „One Step Away“ und führt den philosophischen Ansatz des Albums weiter aus. Tanzen und Feiern werden von ihr als jahrtausendealte Rituale begriffen, bei denen Bewegung die gesprochene Sprache ablöst.
Es geht ihr um die kollektive Erfahrung im Club: Die Wiederholung des Basses, den man nicht nur hört, sondern körperlich spürt, das Zusammenspiel von Licht und Vibrationen. All das diene dazu, das Bewusstsein zu verändern, das eigene Ego aufzulösen und das Zeitgefühl auszuhebeln. Raving, so Madonna, sei eine echte Kunstform, bei der man an seine eigenen Grenzen stoße und sich mit einer Gemeinschaft Gleichgesinnter verbinde.
Während Fans noch auf die erste offizielle Leadsingle warten müssen, hat Madonna zeitgleich mit der Ankündigung einen tranceartig inszenierten Visual-Teaser veröffentlicht, der die ästhetische Richtung vorgibt. Wer sich das Album physisch ins Regal stellen möchte, kann bereits vorbestellen. Warner Records fährt hier das volle Programm auf: „Confessions II“ wird neben dem digitalen Release in diversen Vinyl-Varianten, auf CD und - ganz dem aktuellen Retro-Trend entsprechend - auch als Kassette erhältlich sein.
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