50 Songs, die garantiert glücklich machen.
Manchmal braucht man keine komplexen Texte, keine düsteren Moll-Akkorde und keine gesellschaftskritische Analyse. Manchmal reicht einfach dieser eine Song, der wie ein doppelter Espresso für die Seele wirkt. Wissenschaftler haben sich schon oft damit beschäftigt, warum bestimmte Frequenzen und Tempi unser Gehirn dazu bringen, Glückshormone auszuschütten. Wir nennen es schlicht: den „Gute-Laune-Faktor".
Es gibt Tracks, die es physisch unmöglich machen, schlechte Laune zu behalten. Egal ob Motown-Groove der 60er, synthetischer Optimismus der 80er oder modernes Funk-Revival - wir haben die ultimative Playlist zusammengestellt, um den Montagsblues, den Liebeskummer oder einfach nur das graue Wetter wegzuballern. Hier sind die Top 10 der effektivsten Stimmungsaufheller, gefolgt von 40 weiteren Garanten für ein Grinsen im Gesicht.
Laut einer Studie der Universität Missouri aus dem Jahr 2015 ist dies tatsächlich der „glücklichste Song der Welt". Und wer will der Wissenschaft widersprechen? Freddie Mercury ist hier pure, ungebändigte Energie. Das Piano treibt, der Text strotzt vor Selbstbewusstsein („I'm a shooting star leaping through the sky"), und wenn das Gitarrensolo einsetzt, gibt es kein Halten mehr. Ein Song wie ein Raketenstart.
Es ist unmöglich, diesen Song zu hören und dabei stillzustehen. Sobald das ikonische „Ba-de-ya" des Refrains erklingt, ist die Tanzfläche voll. „September" ist der Inbegriff von Disco-Funk-Perfektion. Warm, inklusiv und voller Lebensfreude - seit 1978 ungebrochen. Der ultimative Beweis, dass Bläsersätze glücklich machen.
André 3000 hat hier einen Trick angewendet: Er hat einen eigentlich traurigen Text über das Scheitern von Beziehungen in den wohl ansteckendsten Beat der 2000er verpackt. Aber mal ehrlich: Niemand hört auf den Text, wenn man „Shake it like a Polaroid picture" schreit. Das Tempo ist mörderisch hoch, der Vibe chaotisch-fröhlich, das Ergebnis pure Ekstase.
Wenn die Wolken aufreißen würden und die Sonne eine Erkennungsmelodie hätte, wäre es diese. Jeff Lynne hat ein symphonisches Pop-Meisterwerk geschaffen. Die Beatles-Anleihen sind unüberhörbar, der stampfende Beat gibt Struktur, und der vocoder-verzerrte Schluss ist Kult. Ein Song, der sich anfühlt wie der erste Tag der Sommerferien.
Die 80er in ihrer reinsten Form. Synthesizer, die klingen wie Neonlicht, und Whitney Houston auf dem absoluten Zenit ihrer stimmlichen Kraft. Der Song fängt genau diesen Moment der Vorfreude ein, wenn man sich für die Nacht fertig macht und hofft, dass heute Abend alles passieren kann. Ein zeitloser Klassiker, der jede Hochzeitsparty rettet.
Manchmal muss man das Rad nicht neu erfinden, man muss es nur polieren. „Uptown Funk" ist eine Verbeugung vor dem Minneapolis-Sound der 80er, aber mit der Produktionsqualität von heute. Bruno Mars performt mit einer Coolness, die ansteckend ist. Der Basslauf ist dreckig, die Bläser scharf („Don't believe me, just watch!") - Selbstbewusstsein zum Mitnehmen.
Ja, man kennt ihn. Ja, er lief in jeder zweiten Rom-Com. Aber warum? Weil er funktioniert. Der treibende Drum-Beat am Anfang und die Bläser-Hookline sind so simpel und effektiv, dass man sich der Energie nicht entziehen kann. Der musikalische Ausdruck von blindem Optimismus.
Man mag ihn „totgehört" haben, aber die Wirkung lässt sich nicht leugnen. Pharrell hat mit diesem Song einen globalen Nerv getroffen. Der Motown-inspirierte Beat, das Klatschen auf der Zwei und Vier und der absolut zynismusfreie Text machen ihn zur Allzweckwaffe gegen schlechte Stimmung. Er tut genau das, was draufsteht.
Vielleicht die beste Bassline der Popgeschichte? Der junge Michael Jackson singt hier mit einer Dringlichkeit und Freude, die Motown zur Legende machten. Der Song ist perfekt arrangiert, keine Sekunde zu viel. Soul-Pop, der direkt in die Beine geht.
Indie-Pop für den großen Ausbruch. Der Song beginnt leise mit Harfenklängen und steigert sich dann in einen explosiven, klatschenden Rhythmus. Wenn Florence Welch singt „Run fast for your mother, run fast for your father", will man genau das tun: rennen, springen, ausbrechen. Ein Song wie ein Befreiungsschlag.
Bill Withers - Lovely Day
The Beach Boys - Good Vibrations
Stevie Wonder - Sir Duke
Justin Timberlake - Can't Stop The Feeling!
a-ha - Take On Me
Aretha Franklin - Respect
Toploader - Dancing in the Moonlight
The Beatles - Here Comes The Sun
ABBA - Dancing Queen
Daft Punk - One More Time
Taylor Swift - Shake It Off
New Radicals - You Get What You Give
Dua Lipa - Levitating
Bob Marley & The Wailers - Three Little Birds
The Cure - Friday I'm In Love
Walk The Moon - Shut Up and Dance
Prince - Kiss
Cyndi Lauper - Girls Just Want To Have Fun
Beyoncé - Love On Top
Fleetwood Mac - Everywhere
Smash Mouth - All Star
Rick Astley - Never Gonna Give You Up
James Brown - I Got You (I Feel Good)
Dexys Midnight Runners - Come On Eileen
Coldplay - Viva La Vida
B-52's - Love Shack
Kool & The Gang - Celebration
Paul Simon - You Can Call Me Al
Sister Sledge - We Are Family
Kenny Loggins - Footloose
Empire of the Sun - Walking On A Dream
Hall & Oates - You Make My Dreams (Come True)
Harry Styles - As It Was
MGMT - Kids
The Pointer Sisters - I'm So Excited
Survivor - Eye of the Tiger
Wham! - Wake Me Up Before You Go-Go
Journey - Don't Stop Believin'