Calvin Harris im Musikvideo zu seinem Hit "Summer".
Während Calvin Harris auf den Mainstages dieser Welt normalerweise für gute Laune sorgt, ging es hinter den Kulissen zuletzt alles andere als harmonisch zu. Der schottische Superstar-DJ befindet sich seit vergangenem Sommer in einem erbitterten Rechtsstreit mit seinem ehemaligen Finanzberater und Manager, Thomas St. John. Jetzt gibt es ein erstes Urteil - und das fällt deutlich zugunsten von Harris aus.
Wie aktuelle Berichte bestätigen, hat ein Richter am Obersten Gerichtshof von Los Angeles entschieden, dass St. John dem Produzenten 13.438.666,55 Dollar zahlen muss.
Diese massive Summe setzt sich zusammen aus einem ursprünglichen Darlehen in Höhe von 10 Millionen Dollar sowie angefallenen Zinsen, Verzugszinsen und Verwaltungsgebühren. Harris hatte seinem ehemaligen Geschäftspartner vorgeworfen, Gelder veruntreut zu haben. Doch mit diesem Urteil ist der Fall noch lange nicht zu den Akten gelegt.
Der Streit ist komplexer als nur ein unbezahlter Kredit. Harris fordert weiterhin zusätzliche 12 Millionen Dollar. Der Vorwurf: St. John soll Harris in ein Immobilienprojekt investiert haben lassen, das Harris mittlerweile als "Fälschung" bezeichnet. Laut der Anklage fordere St. John für dieses gescheiterte Projekt weiterhin Zahlungen, obwohl die Vorwürfe des Betrugs im Raum stehen. Thomas St. John weist diese Anschuldigungen bis heute zurück.
Pikantes Detail am Rande: Calvin Harris ist offenbar nicht der einzige Hochkaräter der elektronischen Szene, der Probleme mit St. John hat. Auch die Progressive-House-Legende Eric Prydz soll sich in ähnlichen rechtlichen Auseinandersetzungen mit dem Manager befinden.
Für Calvin Harris ist der jetzige Zuspruch von 13,5 Millionen Dollar ein wichtiger Etappensieg, der seine Vorwürfe des finanziellen Fehlverhaltens untermauert. Wir halten euch auf dem Laufenden, wie der Kampf um die restlichen Millionen ausgeht.
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