Die 20 größten Hits des Jahres 1995 in unserer Übersicht.
1995 war ein Jahr der Gegensätze: Happy Hardcore und Techno-Rave stampften durch die Diskotheken, während Boygroups, Britpop und Gitarrenrock die andere Hälfte der Charts besetzten. Wir haben die offizielle deutsche Jahreswertung herausgesucht und zeigen dir die 20 größten Singles des Jahres 1995.
Grundlage ist die deutsche Single-Jahreswertung 1995. Sie summiert, welche Songs über das ganze Jahr am stärksten in den Charts standen, nicht nur in einer einzelnen Woche. Von der Nummer eins bis Platz 20.
Der erfolgreichste Titel des Jahres war ein Instrumental. Vangelis' Filmmusik zu „1492" wurde in Deutschland vor allem durch Boxer Henry Maske zum Phänomen, der sie als Einmarsch-Hymne nutzte.
Der nächste Soundtrack-Volltreffer des Kanadiers, diesmal aus „Don Juan DeMarco". Wie schon bei früheren Balladen traf Adams damit millionenfach ins Herz.
Nach „Cotton Eye Joe" bewiesen die schwedischen Scheunen-Raver, dass sie auch Gefühl können. Die Ballade wurde ihr zweiter großer Hit.
Ein stotternder Jazz-Pianist macht sein Handicap zur Superkraft: John Larkins Scat-Gesang über flotte Dance-Beats wurde weltweit zur Mutmach-Hymne.
Der jamaikanische Sänger landete mit dieser Mischung aus Soul und Pop einen der großen Hits des Jahres.
Frank Farians Eurodance-Projekt mit Melanie Thornton und Lane McCray lieferte einen der explosivsten Refrains der ganzen 90er.
Die Ballade, mit der die britische Boygroup endgültig alle eroberte. Kurz darauf zerbrach die Band, was den Song fast noch größer machte.
Kalifornischer Punkrock für die Charts. Nach „Come Out and Play" war das der nächste Welthit vom Durchbruchsalbum „Smash".
Eine wehmütige US-Gitarrenballade, die in Europa deutlich größer war als in der Heimat. Das Video mit den Jahrbuchfotos ging um die Welt.
Karl Jenkins schuf einen wortlosen Gesang in einer erfundenen Sprache. Bekannt wurde das Stück durch eine Fluglinien-Werbung.
Die Hymne einer ganzen Generation von Skatern und Außenseitern. Green Day machten Punk endgültig radiotauglich.
Ein schottischer Ex-Indie-Musiker landete mit diesem düster groovenden Song einen überraschenden Welthit.
Dolores O'Riordans wütende Abrechnung mit dem Nordirland-Konflikt. Roher und lauter als alles, was die Iren zuvor gemacht hatten.
Die freche Neufassung von „Living Next Door to Alice" mit dem berüchtigten Zwischenruf. Party-Gassenhauer pur.
Deutscher Techno-Pop im Nerd-Look. „Computerliebe" war der augenzwinkernde Soundtrack zur beginnenden Internet-Ära.
Zwei Niederländer brachten den Happy Hardcore in die deutschen Charts: schnell, quietschbunt und unwiderstehlich.
Die Boygroup mit Basis in den Niederlanden war Mitte der 90er der Teenie-Schwarm schlechthin.
Ein deutscher Dance-Pop-Song mit anzüglichem Titel, der genau deshalb überall lief.
Die US-Art-Pop-Veteranen feierten mit diesem ironischen Dancefloor-Hit ein spätes Comeback.
Der zweite Scatman-Hit des Jahres. John Larkin war 1995 gleich doppelt in der Jahreswertung vertreten.
Ein Jahr früher? Hier sind die größten Hits des Jahres 1994. Ein Jahr später? Hier sind die größten Hits des Jahres 1996. Und noch mehr zum Feiern gibt es in unserer Liste der besten Party-Songs aller Zeiten.