Die 20 größten Hits des Jahres 1996.
1996 tanzte die Welt die Macarena, während im Radio Britpop, R&B und die ersten Boygroup-Wellen liefen. Dazwischen läuteten Trance und Big Beat eine neue Clubära ein. Wir haben die offizielle deutsche Jahreswertung herausgesucht und zeigen dir die 20 größten Singles des Jahres 1996.
Grundlage ist die deutsche Single-Jahreswertung 1996. Sie summiert, welche Songs über das ganze Jahr am stärksten in den Charts standen, nicht nur in einer einzelnen Woche. Von der Nummer eins bis Platz 20.
Der Sommerhit, der zum weltweiten Tanzbefehl wurde. Das Original der Sevillaner stammte schon von 1993, doch der US-Remix machte 1996 die halbe Welt zur Choreografie.
Ausgerechnet eine deutsche Band aus Pforzheim landete diesen sonnigen Ohrwurm über pure Langeweile: „I'm sitting here in a boring room…"
„I can't get no sleep": Maxi Jazz' ruheloser Sprechgesang über hypnotischen Beats wurde zur Hymne durchtanzter Nächte.
Deutscher Eurodance in Reinform. Der Karibik-Refrain lief 1996 auf jeder Poolparty rauf und runter.
Jacksons wütendste Anklage vom Album „HIStory", begleitet von zwei aufsehenerregenden Videos, eines davon in den Favelas von Rio.
Der Song, der das „Dream House" begründete. Der Italiener schrieb das melancholische Klavierthema, um übermüdete Raver am Ende der Nacht sicher nach Hause zu bringen.
Latin-Pop aus der Hit-Fabrik von Frank Farian. Der schmachtende Refrain machte das Trio international bekannt.
Die große Filmballade des Jahres, geschrieben von Diane Warren für „Aus nächster Nähe". Ein Dauergast im Radio.
Eine texanische Band, ein Frühstück mit Audrey Hepburn und ein Refrain, der einfach nicht mehr aus dem Kopf geht.
Die Großfamilie mit den langen Haaren war Mitte der 90er ein deutsches Massenphänomen, kreischende Fans inklusive.
Lauryn Hills Stimme veredelte den Roberta-Flack-Klassiker. Der Song machte die Fugees zur größten HipHop-Gruppe der Welt.
Aus einer leisen Indie-Ballade wurde durch den Todd-Terry-Remix ein House-Welthit: „And I miss you…"
Deutscher Trance, der die Gefühlswelt der Loveparade-Ära einfing: euphorisch, weit und melodisch.
Die US-Boygroup startete in Europa durch, lange bevor die Heimat sie entdeckte, einer von gleich mehreren Hits des Jahres.
Der Italiener lieferte die romantische Hymne des Jahres, die bis heute auf kaum einer Hochzeit fehlt.
Der Song, der den Boygroup-Boom in Deutschland lostrat. Die Nachfrage nach den fünf Amerikanern explodierte.
Britischer R&B mit maximalem Selbstbewusstsein. Der Refrain ist bis heute ein sicherer Dancefloor-Füller.
Drei junge Frauen aus Deutschland mit losem Mundwerk und einem Ohrwurm-Refrain. Frecher Pop-Rap, der das Land spaltete.
Vom Album „Jagged Little Pill", das eine ganze Generation prägte. Ob der Text wirklich ironisch ist, wird bis heute diskutiert.
Der Moment, in dem Big Beat den Mainstream sprengte. Keith Flints Grinsen und der Punk-Rave-Sound schockierten und begeisterten zugleich.
Aus derselben Ära: die größten Hits des Jahres 1995. Und noch mehr zum Feiern gibt es in unserer Liste der besten Party-Songs aller Zeiten.