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27
Nov
2013

So viel verdienen die Kandidaten bei "The Voice of Germany"

So viel verdienen die Kandidaten bei "The Voice of Germany"

Wer wissen möchte, was die Kandidaten bei "The Voice of Germany" verdienen bzw. welches Einkommen sie durch die Show haben, sollte an dieser Stelle weiterlesen. Focus Online berichtet heute über die Verträge der Kandidaten und auch im Rahmen dessen über die Vergütung. Es kommen Zahlen auf den Tisch, die offenlegen, was die Kandidaten pro Live-Show oder pro Auftritt, ect verdienen.

Wichtigstes Kernelement ist der Abschluss eines so genannten 360-Grad-Vertrages. Diese - mittlerweile branchenüblichen Verträge - regeln das Einkommen des jeweiligen Künstlers. Im Falle der "The Voice of Germany" Teilnehmer bedeutet das:

- Pro Liveshow: 300€
- VÖ der ersten Single: 2000€ Vorschuss + Beteiligung an den Verkaufserlösen
- VÖ des ersten Albums: 25000€ Vorschuss + Beteiligung an den Verkaufserlösen
- Probetag für Konzerte: 300€
- Pro Auftritt: 550€
- Reisetage: 30€

Des Weiteren gbt es eine Regelung, die dem Kandidaten ein Drei-Sterne-Hotel garantiert. Für verkaufte Merchandising-Artikel (T-Shirts, Postkarten, ect.) gibt es zwischen 16% und 20% für den Kandidaten. Bei Werbeverträgen (Print-Werbung, TV-Werbung, ect. )bleiben dem Kandidaten 60% - 40% muss er abtreten. Hinzukommt, dass die Sänger müssen generell 20% der Einnahmen aus Tourneen, Auftritten und TV-Produktionen abtreten.

360-Grad-Verträge werden mittlerweile nur noch von den Major-Plattenfirmen abgeschlossen. Sie sind dem Umstand geschuldet, dass die Einnahmen aus Musikverkäufen massiv eingebrochen sind. Es findet also eine Kompensation durch die Beteiligung der Plattenfirmen z.B. an Merchandising-Artikel usw. statt. SONY Music schließt beispielsweise seit 2008 nur noch solche Rundum-Verträge mit neuen Künstlern ab.

360-Grad-Verträge ist also ein Euphemismus dafür, dass das Plattenfirmen oder auch Verlage an sämtlichen, auch mittelbaren Einnahmen des Künstlers beteiligt ist. Konzerte, T-Shirts, Werbeauftritte (wie bereits erwähnt).

Insgesamt betrachtet, lesen sie die Einkommen und Abgaben der Künstler wie harte Knebelverträge. Bei genauerer Betrachtung stellt sich aber heraus, dass es branchenübliche Standard-Verträge sind, welche die Kandidaten unterschreiben.

 



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