Die 20 besten Techno- & Rave-Hits der 90er in unserem Ranking.
Was lief in den 90ern wirklich auf den Raves? Diese 20 Tracks haben das Jahrzehnt zwischen Kellerclub, Love Parade und Mayday geprägt: Techno, Trance und Rave aus Deutschland, den Niederlanden, Belgien, Großbritannien und den USA, chronologisch sortiert von 1990 bis 1999. Jeder Eintrag mit Jahr und der Geschichte dahinter.
Der Blaupausen-Track: Die Platte gilt als eine der ersten Trance-Platten überhaupt. Richtig groß wurde sie erst durch den Jam-&-Spoon-Remix von 1992, der bis heute auf Festivals läuft.
Alex Christensen verwandelte die Filmmusik von „Das Boot" in einen Techno-Ohrwurm und stand damit wochenlang auf Platz 1 der deutschen Charts. Für viele der Moment, in dem Techno im deutschen Mainstream ankam.
Mobys Durchbruch baut auf dem „Twin Peaks"-Thema von Angelo Badalamenti auf und wurde zur ersten Rave-Hymne, die auch außerhalb der Szene jeder kannte.
Breakbeats, ein Reggae-Sample und Liam Howletts Spieltrieb: „Out of Space" machte The Prodigy zur wichtigsten Rave-Band der Insel, lange vor „Firestarter".
Die vielleicht berühmteste Trance-Melodie aller Zeiten: In Umfragen wird der Track regelmäßig zur besten Dance-Platte gewählt und wurde dutzendfach neu abgemischt.
Die Berliner Radio-Moderatorin machte aus dem „Wizard of Oz"-Klassiker einen Breakbeat-Rave-Hit und wurde zum Gesicht der deutschen Techno-Welle im Fernsehen.
Die Rave-Version des Michael-Holm-Schlagers „Tränen lügen nicht" schoss an die Spitze der deutschen Charts und zeigte, wie nah Schlager-Melodie und Hardtrance beieinanderliegen können.
H.P. Baxxters erste große Sirene: „Hyper Hyper" grüßte die Raver dieser Welt per Namensliste und startete die langlebigste Karriere des deutschen Rave.
Das niederländische Duo beschleunigte ein 70er-Sample zu einem Happy-Hardcore-Hit, der bis heute auf jeder 90er-Party für Ekstase sorgt.
Der Rave-Schrei aus Deutschland: „Hardcore Vibes" wurde zur Hymne der Hands-Up-Generation und wird bis heute gecovert und gesampelt.
Ein einziges, immer weiter hochgedrehtes Acid-Riff: Der Track aus Philadelphia trieb den Acid-Sound auf die Spitze und die Clubs gleich mit.
Maxi Jazz' geflüsterte Schlaflosigkeit und das ikonische Synth-Riff machten „Insomnia" zum Dauerbrenner, der bis heute jedes Festival-Publikum explodieren lässt.
Durch „Trainspotting" wurde die B-Seite zur Hymne einer Generation: „Lager, lager, lager" und dieser Beat, der klingt wie ein durchgehender Herzschlag.
Das Klavier-Intro kennt jeder: Der Dream-House-Klassiker sollte als „Rausschmeißer" die Raver beruhigt nach Hause schicken und wurde ausgerechnet damit zum Welthit.
Die Mayday-Hymne von WestBam und Klaus Jankuhn brachte den Sound der Dortmunder Westfalenhalle bis auf Platz 1 der deutschen Charts.
Der Titel sagt alles: Kein Track steht mehr für die Berliner Love Parade. Das hämmernde Riff funktioniert bis heute in jedem Set.
Bereits 1994 geschrieben, wurde die Neuauflage von 1998 zur deutschen Trance-Visitenkarte schlechthin und machte Paul van Dyk endgültig zum Weltstar.
Das gepitchte Gitarren-Riff von André Tanneberger eroberte von Deutschland aus die Welt und stand in Großbritannien auf Platz 1. Der Sound eines ganzen Sommers.
Aus einem alten Computerspiel-Sound wurde die größte Stadion-Hymne des Techno. Die Geschichte dahinter erzählen wir in der eigenen Songstory zu Kernkraft 400.
Offiziell erst Ende 1999 veröffentlicht, gehört der finnische Dauerläufer gerade noch in dieses Jahrzehnt und wurde später als Meme unsterblich.
Detroit lieferte die Idee, Berlin und das Ruhrgebiet die Clubs, Belgien und die Niederlande das Tempo. Wer tiefer einsteigen will: Hier sind die prägendsten Techno-Tracks der letzten 20 Jahre und die 100 besten Party-Songs der Neunziger. Und wer es melodischer mag, landet beim Eurodance.