Dance-Charts

Das Portal für Musik-News, Charts und DJ-Promotion

Wednesday, 07. December 2016

USER-AREA LOGIN


26
Mai
2015

Hardwell, Dyro und Dannic

Wird die Dutch House Mafia bald real?

Bis zu ihrer Selbstauflösung vor zwei Jahren war die Swedish House Mafia eines der weltweit beliebtesten Musikprojekte. Der Zusammenschluss der drei schwedischen Star-DJs und -Produzenten Steve Angello, Axwell und Ingrosso produzierten während der sechs gemeinsamen Jahre zwei Studioalben sowie zahlreiche Club- und Charthits. Supergroups wie sie oder auch „Three Are Legend“ (Dimitri Vegas, Like Mike & Steve Aoki) bringen einen enormen Qualitätsschub in die EDM-Szene. Warum sollten wir also nicht auch bald einer „Dutch House Mafia“ - bestehend aus Hardwell, Dyro und Dannic – zujubeln?

 

Dyros Aufstieg zum Star-DJ

Dryos rascher Aufstieg ist – ungeachtet seines fraglos enormen Talents als Musikproduzent – wohl hauptsächlich Hardwells Unterstützung zu verdanken. Der weltweite Nummer-1-DJ erkannte das Talent des jungen DJs und Produzenten Dyro – bürgerlich Jordy Van Egmond – und förderte ihn kontinuierlich. Anfänglich als Support-DJ auf Hardwells Touren eingesetzt und später zum Kollaborateur und dauerhaften Studiopartner erhoben ist Dyro nun selbst Label-Eigner und Festival-Headliner.

 

Interview mit dem DJ-Mag

Jüngst gab Dyro dem DJ-Mag ein Interview, in dem er darauf angesprochen wurde, inwiefern eine neue Supergroup im Stile der Swedish House Mafia vorstell- und realisierbar sei – insbesondere im Hinblick auf seine enge Freundschaft mit Hardwell und Dannic. Darauf antwortete Dyro:

“For a supergroup, I would like to do something bigger than just a back-to-back set. We would have to go into the studio together and work on some tracks, do a release or two and make it something really unique, I wouldn’t want to mislead the fans and dress it up as something more than it actually is, I hate it when DJs do that.”

Zu deutsch: „Also um eine Supergroup zu eröffnen, würde ich doch etwas größeres machen wollen als ein Back-to-Back-Set. Wir müssten alle zusammen ins Studio, an ein paar neuen Tracks arbeiten, ein oder zwei Releases machen und daraus etwas wirklich einzigartiges machen. Ich würde die Fans nicht in die Irre führen wollen und es als mehr aussehen lassen als es ist. Ich hasse es, wenn DJs so etwas tun.“

Daraus ergibt sich, dass sich Dyro eine derartige Kooperation durchaus vorstellen könnte und es für die Zukunft nicht ausschließen möchte. Dazu gibt es oft genug Kollaborationen zwischen Hardwell und den beiden anderen Produzenten. Hardwel selbst sagte jüngst in einem Interview, dass er Studiosessions mit Dannic und insbesondere Dyro besonders genieße, da beide meist innovativ zu Werke gehen und es einfach Spaß mache, mit ihnen zusammenzuarbeiten. Wer weiß, Tomorrowland steht dieses Jahr ja noch aus... vielleicht erleben wir dann zumindest ein Back-To-Back-Set der „Dutch House Mafia“, wenn die Revealed Stage ihre Pforten öffnet.

Dutch House Mafia

 

 



Mehr zum Thema: Dutch House Mafia
Desktop Version