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Über Energie und lustige Momente mit Hardwell

DANNIC im Interview beim WORLD CLUB DOME 2018

(Geschätzte Lesezeit: 3 - 6 Minuten)

DANNIC im Interview beim WORLD CLUB DOME 2018DANNIC im Interview mit unserer Redakteurin Julia Keiser.

Die Stadt Breda in Holland gehört, ohne Frage, zu den geschichtsträchtigsten Orten der elektronischen Musik. Hier wurden großartige Songs geschrieben und vor allem wahre Legenden der EDM-Szene geboren: Hardwell, Tiësto, Ward van der Harst von W&W, R3hab und DANNIC. Letzterer hat 2015 sein eigenes Label Fonk Recordings gegründet, reist momentan viel durch die Welt und genießt einen Festival-Auftritt nach dem anderen. Wir durften den 32-Jährigen vor seinem Set beim BigCityBeats WORLD CLUB DOME treffen und konnten ihm einige Fragen zu seinem Track mit Teamworx, Ritualen und seinen Gigs in Deutschland stellen. Ebenso hat DANNIC von einem sehr unterhaltsames Geburtstagserlebnis mit Kumpel Hardwell erzählt…


“Ich gebe immer 200%“

Hi Daan! Vor ein paar Wochen hast Du Deine Single “NRG“ mit Teamworx auf Deinem eigenen Label Fonk Recordings veröffentlicht. Kannst Du uns ein bisschen was über den Song und seine Produktion erzählen?

Ja klar! Ich habe die Jungs von Teamworx vor drei oder vier Jahren das erste Mal in Tel Aviv getroffen. Wir hatten dort einen Gig zusammen; Sie waren vor mir der Warm-Up-Act. Als ich ihr Set gehört hatte, war ich sofort hin- und hergerissen! Daraufhin haben wir drei Jahre lang Kontakt gehalten, ohne aber irgendwas gemeinsam zu produzieren. Und dann schickten sie mir diese eine ID gerade zu der Zeit, als ich zu Hause saß und absolut keine Idee für einen genialen Drop hatte. Also haben wir unsere Werke kombiniert und noch circa zwei Wochen daran gearbeitet.

Ist die Energie des Songs vergleichbar mit Deiner, wenn Du auf die Bühne gehst?

Natürlich! Wenn ich auf der Bühne stehe, ist es egal, ob ich krank oder müde bin, denn ich gebe immer 200%. Das ist selbstverständlich durch das Adrenalin bedingt, aber auch durch die Energie, die ich von der Crowd bekomme.

Hast Du spezielle Rituale, bevor Du dein DJ-Set startest?

Ja, ich brauche einfach nur einen Drink, ein bisschen Wasser und ein frisches Handtuch bevor ich auf die Bühne gehe. Vorher arbeite ich immer noch ein wenig an meinem Laptop, um das Set-Ende oder die Mashups noch zu verfeinern, weil ich immer etwas ganz Frisches liefern möchte.

Dieses Jahr ist wieder mal voller Festivals bei Dir. Bevorzugst Du solche großen Festival-Gigs wie heute beim WORLD CLUB DOME oder lieber “kleinere“ wie die im Bootshaus oder Neuraum?

Ich mag Club-Gigs mehr, weil sie persönlicher sind. Du kannst direkt ins Publikum gucken und später mit deinen Fans Fotos machen. Festivals sind viel größer und du kannst danach nur schwierig deine Fans in der Masse finden. Aber der WORLD CLUB DOME ist echt ein gigantischer Club, das liebe ich. Ich habe hier schon mal vor zwei Jahren aufgelegt und da waren, glaube ich, später zwei Fans, die an der Seite standen und ein Foto mit mir machen wollten.


Erinnerst Du dich, welches Deiner Sets das beste hier in Deutschland war?

Wahrscheinlich das im Neuraum, wo ich ein bisschen betrunken war… Das war zusammen mit Will Sparks. Eines der legendärsten Sets, wie man mir gesagt hatte (lacht)

Als so bekannter DJ stehst du hauptsächlich auf der Bühne auf einem Festival. Aber stellen wir uns vor, Du hättest die Chance, Teil des Publikums zu sein - welches DJ-Set würdest Du sehen wollen und warum?

Oh, das ist eine schwierige Frage! Ich bin ein großer Fan von Axwell Λ Ingrosso, aber auch Fedde Le Grand ist eines meiner Vorbilder. Bei ihm würde ich mir definitiv das Set angucken. Und Yellow Claw. Die sind einfach ein bisschen anders, mixen alles zusammen, das mag ich sehr gerne.

Daan, Du bist ebenfalls als Hardwells bester Freund bekannt. Oft können wir von Euch beiden verrückte Videos in Deiner Instagram-Story sehen. Was war der lustigste Moment, den Du jemals mit Robbert hattest?

Habt ihr Zeit (lacht)? Wir hatten wirklich so viele, lustige Momente zusammen. Einer war, als ich mit ihm in den USA auf Tour war. Wir hatten nur zwei Stunden Schlaf und es war mein Geburtstag. Also hat er natürlich ein paar Drinks für mich besorgt, Jägermeister wohl bemerkt… Ich habe gerade aufgelegt und bekam alle drei Minuten einen neuen Shot gereicht. Irgendwann meinte ich dann: “Jungs, hört auf, ich muss noch spielen und ich kann mich mittlerweile kaum noch richtig bewegen“. Und dann stellte sich heraus, dass die anderen nicht wie ich Jägermeister, sondern Coca Cola getrunken hatten. Ich war schon total verstört von dem ganzen Jägermeister und die haben nur gelacht, weil es ihnen ja super ging.

Letztes Jahr hast Du mit dem holländischen Fashionlabel “Van Gils“ kooperiert und eine Sneaker-Suit-Kollektion kreiert. Einen der Anzüge hattest Du sogar bei einem DJ-Set an. Wie war das Gefühl, in so einem speziellen Outfit zu performen?

Es war tatsächlich sehr heiß (lacht), aber das war eher aus Spaß, dass ich damit aufgelegt hatte. Generell empfand ich das Projekt als eine coole Erfahrung. Sie hatten mich gefragt, was ich anziehen würde, wenn ich beispielsweise auf ein Red-Carpet-Event ginge und ich meinte: „Ein Outfit mit Sneakers und etwas Bequemes, wenn ich vorher damit im Flugzeug sitzen muss. Also etwas mit Stretch.“ So ist eine Art ‚Jogging-Suit‘ entstanden, der aber super fein aussieht.

Kommen wir nun zur letzten Frage. Es geht um Deine Freizeit. Was machst Du so, wenn du nicht gerade neue Songs produzierst oder auflegst? Was sind Deine Hobbies?

Ähm… schlafen?! (lacht) Ja, also ich mag es natürlich mit meinen Freunden abzuhängen und gemeinsam ein Bier zu trinken. Aber ich gehe auch gerne ins Fitnessstudio. Die einfachen Dinge halt. Selbstverständlich chille ich auch gerne zuhause, aber das ist manchmal etwas schwierig, wenn man die ganze Zeit tourt und dann gerne seine ganzen Tracks fertig machen möchte. Man muss auch mal an sich selber denken, was für mich der anspruchsvollste Part ist, weil ich ein Workaholic bin.

Das Interview könnt ihr euch auch als Video bei IGTV (dancecharts.de) ansehen.

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Über den Autor
Julia Keiser

„Music makes us follow our dreams and helps us to come true.“ (I AM HARDWELL Opening) - Dank EDM hat meine Leidenschaft für Musik einen Namen. Und mit Hardwell ein Gesicht, mit dem für mich alles begann. Festivals sind mittlerweile wie ein zweites Zuhause für mich geworden und das Artikelschreiben, Social Media sowie Fotografieren meine größten Hobbies. Mit Dance-Charts.de kann ich alles kombinieren und auch meinem Berufswunsch immer näher kommen.

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