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Das Debütalbum kommt!

Kasbo: Interview vor Albumrelease

(Geschätzte Lesezeit: 2 - 4 Minuten)

Kasbo: Interview vor AlbumreleaseProduzent Kasbo.

Kasbo veröffentlicht am 23. März eines der meistantizipierten elektronischen Alben der ersten Jahreshälfte von 2018. "Places We Don't Know" erscheint auf Foreign Family Collective und Counter Records, im Interview spricht der Schwede ausgiebig über sein Albumdebüt. Kasbo habe an "Places We Don't Know" vier Jahre lang gearbeitet. In den Songs habe er seine Erfahrungen dieser sehr interessanten Zeit verarbeitet, zum ersten Mal ist er ausgezogen, zweimal ging es mit Odesza auf Tournee und musikalisch konnte er einen Erfolg nach dem anderen verbuchen.

Kasbo startet durch

Carl Garsbo alias Kasbo ist nicht die typische EDM-Rampensau. Er stammt aus dem tief in Schweden liegenden Gothenburg, in seiner Schulzeit habe er viel Indie-Zeug gehört, viel The Strokes, oder The xx. Auch Akustik sei sein Ding gewesen, er erzählt von seinem schwedischen Landsmann Tallest Man on Earth oder auch Bon Iver. "Die elektronische Musik, die ich damals kannte, war Techno, da war ich kein so großer Fan von. Heute höre ich das schon sehr gerne, es hat aber gedauert, bis ich wirklich in die elektronische Musikwelt eingestiegen bin", sagt Kasbo.

Irgendwann wurde Kasbo auf die wachsende EDM-Szene auf SoundCloud und YouTube aufmerksam. In 2013 veröffentlichte er bereits diverse Songs auf unterschiedlichsten Promotion-Channels. Durch diese melodischen Dubstep-Nummern wurden auch sein heutiges Management auf ihn aufmerksam. Die beiden Manager waren es dann auch, die Kasbo mit Odesza bekannt machten. In 2015 erschien sein Debüt "World Away" auf dem Label von Odesza, Foreign Family Collective.


"Places We Don't Know"

Für Odesza spielte er Support auf ihrer "In Return"-Tour. "Die Idee, ein Album zu machen, kam mir recht bald nach dieser ersten Tournee. Mir ist mein Laptop gestohlen worden und ich hatte kein Back-Up, das war richtig dramatisch, ich habe die ganze Musik verloren, an der ich die drei Jahre zuvor gearbeitet hatte.", erzählt Kasbo. Die Tournee sei jedoch großartig gewesen, Odesza seien für ihn ein großes Vorbild, hätten ihn sehr inspiriert, was die gesamte künstlerische Darstellung angeht.

Das merkt man auch bei "Places We Don't Know". Das Gesamtpaket stimmt bei dem Album. Wie üblich für die Indie-Albumspezialisten von Ninja Tune, über deren Sublabel Counter Records der Longplayer erscheint, werden seit Monaten Stück für Stück neue Singles geteast. Neben der Musik hat Kasbo stets eng an der Erstellung der Visuals mitgewirkt. Bereits seit zwei Jahren sei er permanent im Kontakt mit seinem Grafiker, tausche konstant Ideen aus.

Nach all den Erfahrungen, die ich in den letzten Jahren gemacht habe, habe ich realisiert, dass es nur die Dinge, die wir nie getan haben und die Orte, die wir nie gesehen haben, sind, die wirklich wunderschön und perfekt bleiben." - Kasbo, über den Titel seines Albums "Places We Don't Know

Kasbo liebt die Live-Musik

Anders als wohl die meisten EDM-Künstler tritt Kasbo nicht als DJ auf. Vielmehr performt er ähnlich wie seine Quasi-Mentoren Odesza live. Nach der Albumveröffentlichung geht es für Kasbo auf große US-Tournee. "Früher hatte ich auch schon Visuals, allerdings waren die nicht spezifisch für jeden Song, aber jetzt mit der Headline-Tour kann ich die Visuals sekundengenau abstimmen und so genau die Welt und das Bild erzeugen, das ich möchte.", sagt er über die kommenden Shows.

Für die Zukunft habe Kasbo noch keine großen Pläne, er möge es nicht gerne, sich Ziele in Zahlen festzuschreiben, stattdessen wolle er weiter seine Kunst so vorantreiben, dass sie genau das wiederspiegele, was er im Kopf habe. Seine Eltern stünden mittlerweile auch voll hinter ihm, als er die Schule abgeschlossen habe, sei das noch ein wenig anders gewesen, da hätten sie ihn gerne studieren gehen gesehen. "Vielleicht hätte ich Architektur oder so studiert, es ist nun einmal so: Das Musik-Business ist ziemlich unsicher", sagt Kasbo.

Gut also, dass es damals mit seiner ersten Single auf Odeszas Label so gut gelaufen ist. Seitdem ist Kasbo Vollzeit dabei, tourt um die Welt und produziert neue Musik. Obwohl er ja doch ein ziemlich elektronischer Musiker sei, höre er gar nicht so viel elektronische Musik. Etwas House vielleicht, aber sonst sei er doch beim Indie geblieben. So fallen ihm auf die Frage, wen er denn unbedingt diesen Sommer live sehen wolle, auch direkt Sigur Ros und Bon Iver ein. Ein elektronischer Musiker, das sei ein wenig schwieriger, die habe er ja fast alle schon live erlebt, nach einer kurzen Denkpause entscheidet er sich dann aber doch für Bonobo. Eine gute Wahl, finden wir.

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Über den Autor
Vitus Benson

Musik begeistert mich, ich höre gerne perfekte Kompositionen, sei es elektronische Musik, Indie oder Rap, das Genre stört mich dabei nicht so sehr. Als Freelancer für Dance-Charts unterstütze ich bei Festival-Kooperationen, im Social-Media-Marketing sowie in der Redaktion. Ich freue mich auf deine Kontaktaufnahme!

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