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Ethno-Dancehall

Album Review: ANASTÁZIE, The Musa - FLEETING VISIT

(Geschätzte Lesezeit: 2 - 3 Minuten)

ANASTÁZIE, The Musa - FLEETING VISIT"FLEETING VISIT" von ANASTÁZIE, The Musa.

Am 12. Januar 2024 erschien ANASTÁZIEs Debüt-EP unter dem Titel Fleeting Visit. Die Londoner Künstlerin arbeitete mit dem Produzenten The Musa zusammen, um uns eine EP, bestehend aus den vier Tracks „Hajime“, „Temptation“, „Jungle“ und „Wildness“, zu kredenzen. Dabei kombiniert sie verschiedene Musikstile zu einem einzigen, harmonischen Ganzen. Wir dürfen gespannt sein, wohin ANASTÁZIES Reise noch gehen wird…


ANASTÁZIE - R&B made in London

ANASTÁZIE ist eine aufstrebende, in London ansässige R&B-Künstlerin, Songwriterin und Musikproduzentin. Sie ist bekannt für ihre hervorstechende musikalische Vision des zeitgenössischen R&B. Ihre multikulturelle Herkunft - halb Tschechin, halb Armenierin - hat ANASTÁZIE seit ihrem Umzug nach London im Alter von 17 Jahren zum Anlass für ihren kreativen Prozess genommen. Seitdem hat sie ihre Fähigkeiten als Sängerin, Songwriterin und Performerin verfeinert. Ihr musikalisches Können ist geprägt von einer einzigartigen Verschmelzung der verschiedenen kultureller Einflüsse. ANASTÁZIE hat sich als facettenreiche Künstlerin etabliert, die nicht nur ihre künstlerische Vielseitigkeit, sondern auch ihre Rolle als Co-Produzentin in den Vordergrund stellt. Ihr Beitrag zur aktuellen R&B-Szene ist durch ihre frische Perspektive und ihre unverwechselbare Klangästhetik geprägt. Mit einer soliden Grundlage in Songwriting und Produktion verspricht ANASTÁZIE, Wellen in der globalen R&B-Szene zu schlagen. Ihre Musik spiegelt nicht nur ihr Talent wider, sondern auch ihre Fähigkeit, eine kulturelle Brücke zwischen verschiedenen Welten zu schlagen und dabei eine innovative Note in die zeitgenössische R&B-Landschaft einzubringen.

Für „FLEETING VISIT“ hat sie mit dem Produzenten The Musa, auch bekannt als Jan Musil, zusammengearbeitet, der seit 2020 mit ungewöhnlichen, teils experimentellen und doch extrem sauberen Produktionen von sich reden macht.


FLEETING VISIT

„FLEETING VISIT“ besteht aus den vier Songs „Hajime“, „Temptation“, „Jungle“ und „Wildness“. Auf der EP kombiniert ANASTÁZIE verschiedene Genres wie Afro-Beats, Bile Funk, Pop, Dancehall, RnB und traditionelle armenische Musik miteinander. Standesgemäß beginnt die EP mit dem Song „Hajime“, dem japanischen Kommando eines Kampfrichters zum Beginn eines Kampfes. Im 2/4-Takt begrüßen uns atmosphärische Ethno-Sounds mit einem percussionlastigen Ethno-Dancehall-Song. Euphorische Vocals und ein treibender Chorus runden die Erfahrung für den Hörer ab. Mit Saxophonklängen geht es schwungvoll in „Temptation“ weiter, einem offenkundig sensitiven Lied, das von Liebe und Verführung handelt. Die Kollaboration mit Skondtrack driftet gerade im Mainpart ebenfalls stark in eine atmosphärische Ethno-Pop-Richtung ab und endet in einem starken Gesangssolo.

Etwas trappiger kommt „Jungle“ daher. Flotte Rhythmen entführen uns in die Urwälder dieses Planeten - der Traack sprüht förmlich vor lauter Dschungel-Atmosphäre. Noch flotter wird es in „Wildness“. In einem flotten 2/4-Takt überrollt uns die Nummer mit ihrer ebenfalls überaus ausgefeilten Percussion und bringt die EP zu einem würdigen Ende. Insgesamt folgen die vier Tracks einem logischen Aufbau und bringen den Hörer in einen Vibe, den man so nur selten wahrnimmt. ANASTÁZIE hat hier eine ganz und gar runde Sache geschaffen.

 

 

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Über den Autor
Maximilian Wild

Ich bin Jurastudent und bereite mich derzeit auf mein Staatsexamen vor. Meine Interessenschwerpunkte liegen im Bereich des geistigen Eigentums, das sich mit meinem ausgeprägten Interesse für Musik trifft. Für Dance-Charts.de verfasse ich hauptsächlich Nachrichten, Kommentare und Kolumnen, die sich mit aktuellen Entwicklungen der Szene befassen. Ich favorisiere kein Genre besonders, sodass sich in meinen Playlisten bunte Mischungen aus Tech House, Hardstyle und EDM finden. Mein absoluter Lieblingsact ist allerdings das deutsche House-Duo Claptone.

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