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Tuesday, 06. December 2016

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04
Mär
2015

Debut-Album der Extraklasse!

Madeon - Adventure [Album Tracklist]

Der junge Franzose Madeon gilt als eines der Riesentalente der EDM Szene. Am 24. April erscheint sein Debütalbum „Adventure“, ein Werk vollgepackt mit hochkarätigen Features wie Dan Smith von Bastille, Mark Foster von Foster the People oder auch Passion Pit. Auf iTunes kann man den Longplayer von Sony Music bereits vorbestellen, unter den 18 Titeln sind auch bereits veröffentlichte Singles wie die Megahits „The City“ oder „Imperium“. Exklusiv vor Veröffentlichung erfahrt ihr hier bei uns bereits wie die Songs von Madeon klingen.

 

Von Hands Up zum Superstar

Manch einer mag es nicht glaube, aber mit dem jungen Alter von 11 Jahren war Hugo Pierre Leclercq alias Madeon schon ein Star einer Szene. Als Deamon mischte er die kleine deutsche Hands Up Szene auf. Erst in 2010 stieg er auf seinen heute so prägnanten Stil um. Noch im gleichen Jahr gewann er unter neuem Pseudonym Madeon den Remix Kontest zu Pendulums „The Island“, beachtlich, ist dieser Song doch heute noch einer der größten Dance Tracks der 00er-Jahre.

Ein Jahr später dann zeigte der Wunderjunge der Welt dann, eine zweite geniale Seite die in ihm steckt. Eindrucksvoll zeigt er mit seinem „Pop Culture“ Live Mash Up Video auf Youtube, dass er nicht nur Musik produzieren kann sondern auch Live eine tolle Performance hinlegt. Seither baut er seine Auftritte immer weiter aus, nutzt diverse technische Geräte wie das bekannte Novation Lauchpad um seinen besonderen Progressive House Style zu spielen.

Seine ersten richtigen Singles „Icarus“, „Finale“ und „The City“ erschienen dann 2012 und rollten die Dance Szene von Hinten auf. Bereits ein Jahr später erschienen drei von ihm produzierte Lady Gaga Songs auf ihrem Album „Artpop“, für welche er kurz vorher bereits den Support Act auf ihrer Welttournee gab. Mittlerweile spielt er diverse Soloshows und nahezu alle internationalen Festivals. In Deutschland wird er in diesem Jahr zum Beispiel auf dem Hurricane und dem Southside Festival zu sehen sein.

Madeon Adventure Album Tracklist

 

Ein lange erwartetes Album

Bereits im Mai 2013 äußerte Madeon in mehreren Interviews, dass er angefangen habe, an einem Soloalbum zu arbeiten. Die Gerüchte verdichteten sich und so erwarteten viele das Debüt für 2014. Spätestens seit Porter Robinson im vergangenen Juni dann erklärte, er habe den Longplayer bereits gehört und fände ihn genial, stieg die Spannung zum Höchstlevel. Erst im vergangenen Dezember aber dann wurde der offizielle Titel „Adventure“ bekannt. Mittlerweile kennt man das Coverbild, welches in der Standard Edition, die zwölf Songs umfasst, den Albumstitel in Madeons eigener kryptographischer Schrift darstellt. Auf iTunes kann man bereits sechs Titel der Deluxe Edition herunterladen, wenn man eine Vorbestellung abgibt.

 

01. Isometric (Intro)

Die Eröffnung des Albums übernimmt ein rein instrumentaler Track. „Isomentric“ ist eine wunderbare Kombination verschiedener Melodien und Harmonien, der warme Klang versprüht pure Fröhlichkeit. Das Stück beginnt sehr ruhig, baut sich jedoch schnell auf. Bald erscheinen erste Dubstep Elemente zwischen den Progressive House Synthesizern.

 

02. You’re On (feat. Kyan)

Als zweite Single erschien „You’re On“ am 8. Dezember vergangenen Jahres. Der Gesang von Sänger Kyan  schmiegt sich wunderbar an Madeons Klangbild, der Franzose selber sagt, dieser Titel sei inspiriert von seiner Liebe zur Popmusik. Tatsächlich ist er wohl einer der mainstreamigeren Tracks des Albums.

 

03. OK

„OK“ nutzt interessanterweise die Vocals nur wie ein weiteres Instrument. Stark effektierte Stimmen, die Okay sagen, ziehen sich durch den ganzen Song, der im Übrigen wieder durch eine fröhliche Melodie und einen grandiosen Drop überzeugen kann. Angeblich wurde der Gesang von niemanden geringeres als Charli XCX beigesteuert.

 

04. La Lune (feat. Dan Smith from Bastille)

Bei „La Lune“ handelt es sich wohl um den stärksten noch unveröffentlichten Song der Platte. Der Gesang des Sängers der Band Bastille ist erstklassig und schmiegt sich wunderbar an leicht melancholische Klänge. Das ganze Stück hat einen getrageneren Beat, kommt nicht im typischen House Tempo daher. Dennoch versprüht der Drop eine enorme Energie, Fazit: Meisterwerk.

 

05. Pay No Mind (feat. Passion Pit)

Vor nicht einmal einem Monat erschien die bis dato dritte und letzte Singleauskopplung „Pay No Mind“. Der Titel wurde unter Anderem von Dancing Astronaut als bester Song des Februars gelobt. Es ist eine Komposition die zum Zuhören anregt und einen Aufbau hat, der fast schon an klassische Musik erinnert.

 

06. Beings

An Position Sechs findet sich „Beings“, interessant wird er dadurch, dass er stark an Rock erinnernde Drums enthält. Wieder zeigen effektive Synthesizer im Breakbeat, was für experimentelle Drops Madeon doch produzieren kann. Etwas weniger stark, wenn auch immer noch grundsolide, ist jedoch der Gesang, er ist nichts außergewöhnliches wie bei den beiden vorherigen Albumtracks.

 

07. Imperium

Die erste Singlauskopplung aus dem vergangenen Oktober erschien zuerst auf dem Videospiel „Fifa 15“, dort jedoch ohne den Songtitel bekannt zu geben. Madeon selbst bezeichnet die Komposition als etwas ziemlich anderes, tatsächlich merkt man bei „Imperium“ direkt den epischen und imposanten wenn auch treibenden Beat der sich wie eine stringende Linie durch das Release zieht.

 

08. Zephyr

„Zephyr“ beginnt zwar kurz mit entspannendem Meeresrauschen, wandelt sich aber plötzlich in eine aufdringliche Progressive House Hymne um. Tranciger Gesang begleitet den Break, der vom ausgesprochen aggressiven Drop gefolgt wird. Defintiv eine der Produktionen die es auch in Sets echter Club DJ’s schaffen könnte.

 

09. Nonsense (feat. Mark Foster from Foster the People)

Der ungewöhnliche Name „Nonsense“ trifft die Relevanz dieser Produktion mit nichten. Die sehr prägnante Stimme von Mark Foster prägt mindestens die Hälfte des Popsongs. Experimentale Klänge begleiten größtenteils nur, erst gegen Ende des Songes und für kurze Momente des Drops überwiegen sie.

 

10. Innocence (feat. Aquilo)

Mit Aquilo schaffen es zwei Newcomer aus England aufs Album. Das Duo präsentiert spitzenmäßigen Gesang, der von einem extremen Chillstep Beat begleitet wird.  Dieser Track hat zwar mehr von einem Flume als von dem bisher bekannten Madeon, zeigt aber wieder die Vielseitigkeit des jungen Superstar.

 

11. Pixel Empire

Den mit Abstand extremsten Spannungsaufbau alles Titel hat „Pixel Empire“. Über die ersten 1,5 Minuten entwickelt sich die Lautstärke von null durchs hinzukommen neuer Spuren bis zur vollen Blüte. Wie es bei Madeon oft schon Standard ist, ist der zweite Drop gänzlich verschieden zum Ersten, eine Werk das irgendwo zwischen Progressive House, Chillstep und Trap einzuordnen ist.

 

12. Home

Den aussagekräftigen Titel „Home“ bekommt nicht einfach irgendein Stück. Den Abschluss der Standardedition und damit der Story des Albums bildet eine Mischung offensiven Progressive Trance und melancholischem Nu Disco. Tatsächlich versprüht der Track so etwas wie Heimweh und blickt gleichzeitig fröhlich auf die vorangegangenen elf Titel zurück.

 

13. Icarus

Ein echter Madeon Klassiker eröffnet die Deluxe Edition des Albums. „Icarus“ war die erste große Soloproduktion des Franzosen, die releast wurde. Etwas über drei Jahre nach Erstveröffentlichung kommt sie nun also auch auf ein Album.

 

14. Finale (feat. Nicholas Petricca)

Tausende neue Fans erhielt das Wunderkind aus dem deutschen Nachbarland mitte 2012 als „Finale“ erhältlich wurde. Der Drop ist nach wie vor einer seiner besten, da stört es nicht, dass der Gesang von Nicholas Petricca eher eine Begleitung darstellt.

 

15. The City

Auch der dritte Hit aus 2012 schafft es auf den Longplayer. „The City“ erschien im Rahmen von Madeons ersten EP, dem „The City EP“. Mit Gesang von Zak Waters und Cass Lowe ist das Lied noch heute ein Liebling von vielen Fans.

 

16. Cut The Kid

Als angeblich alte Produktion verschenkte Madeon „Cut The Kid“ im letzten Sommer kostenlos an seine Fans. Der Free Download kam gut an, bevor Musikliebhaber ihn sich jedoch anhören konnten, mussten sie ein Rätsel in der kryptographischen Schrift lösen.

 

17. Technicolor

Aus Ende 2013 stammt „Technicolor“. Es ist eine der früheren Versuche von Madeon eine Geschichte in einem Song zu erzählen. In über sechs Minuten spielt sich eine dramatische Entwicklung zwischen den unterschiedlichsten Instrumenten ab.

 

18. Only Way Out (feat. Vancouver Sleep Clinic)

Als Bonus gibt es schließlich noch „Only Way Out“. Diesmal holt sich Madeon Unterstützung des jungen Australiers Vancouver Sleep Clinic. Eine außergewöhnliche Kollaboration mit einem Musiker der noch jünger ist als Madeon selbst.

 



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