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Sunday, 11. December 2016

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11
Okt
2015

Beatport Nummer 1 Hit

Hot Since 82 - Damage / Veins

Vor nicht allzu langer Zeit war Beatport noch verschrien, die Top 100 würde nur identisch klingende Bigroom EDM Drops enthalten. Aktuell ist Hot Since 82 mit „Veins“ an der Spitze der Hitliste. Der Titel aus seiner aktuellen EP ist blütenreiner Tech House, der absolut auf keinen Fall im Radio laufen könnte. Ebenfalls auf der EP ist „Damage“, ebenfalls Underground, wenn auch ein wenig Deeper. Das Release war am 28. September auf dem Label der schwedischen Techno Ikone Adam Beyer, Truesoul Records. Es ist das erste Release des Briten auf dem Imprint, eigentlich veröffentlicht er mittlerweile hauptsächlich auf seinem eigenen Label Knee Deep In Sound.

 

Als DJ geboren?

Aus Leeds in Großbrittanien stammend besuchte Daley Padley alias Hot Since 82 bereits im zarten Alter von 14 Jahren die Nachtclubs in seiner Umgebung. Mit 17 spielte er regelmäßig 12 Stunden Sets in einem lokalen Club, mit 24 dann bekam er seine erste Residenz im Amnesia Ibiza, er legt auf der legendären Cream Ibiza Party auf. Erst 2010 dann, mit 28 Jahren, fing er auch als Hot Since 82 an, zuvor legte er unter seinem Geburtsnamen auf.  Sein erstes Release auf Noir Recordings „Let It Ride“ wurde zum echten Erfolg.

Nach mehreren hochkarätigen Veröffentlichungen wie „Planes & Trains“ auf Suara oder „Like You“ auf Get Physical in 2012 kam dann in 2013 das Debütalbbum „Little Black Book“ auf Moda Black. Besonders stark ist dabei sein Remix zu „Green Velvet - Bigger Than Price“, er zählt zur Top 10 der meistverkauften Tracks auf Beatport aller Zeiten. Mittlerweile zählt Hot Since 82 zu den größten Acts des Tech Houses, er tourt um die Welt, 2014 war er zum Beispiel auf dem Tomorrowland Festival in Belgien.

 

Damage (Original Mix)

Richtig hart zur Sache geht es bei „Damage“. 60.000 Plays auf Soundcloud in unter zwei Wochen, treibende Drums die die Menschen überzeugen. Der Bass ist tief, bereits früh klatschen die Claps um die Ohren. Schrille Synthesizer und atmosphärische Sounds vermischen sich mit Flächensynths, die Atmosphäre baut enorme Spannung auf. Der Groove hört den ganzen Track nicht auf, selbst wenn man den Song zu Hause hört, fühlt man sich wie im Club.

 

Veins (Original Mix)

Etwas milder ist „Veins“. Der Bass lässt lange auf sich warten, dafür gibt es helle Hi-Hats und ein gefühlt ewig gelooptes Vocal. Wenn dann der Sub einsetzt und auf einen minimalistischen Leadsound trifft, kann man gar nicht mehr mit dem Kopfnicken aufhören. Wie bereits bei „Damage“ setzt Daley sehr auf die Atmosphäre, man hört zwischendrin gar einen Chor singen.

 

Fazit: Mit dem Doppelrelease „Damage / Veins“ läutet Hot Since 82 den Club-Herbst ein. Wunderbarer Tech House, beide Tracks sind wie geschaffen zum Raven. Da lohnt sich der Kauf des Beatport Exklusives auch trotz des hohen Preises. 

 

Hot Since 82 - Damage / Veins

 



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