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Follow-up zu „Roses”

The Chainsmokers feat. Daya - Don’t Let Me Down

Nachdem „Roses“ zu einem überraschenden Späterfolg avancierte, folgt nun die neue Single der Chainsmokers. Das Lied trägt den Titel „Don’t Let Me Down“ und wurde vor knapp einer Woche über Columbia Records veröffentlicht. Ähnlich wie bei „Roses“ wurde auch hier auf jegliche Promotion-Aktionen verzichtet, doch lest selber, was in dem Lied steckt.


The Chainsmokers & Daya

Als ihren Durchbruch können die Chainsmokers wohl ihren Titel „#Selfie“ bezeichnen, der mit genau dem richtigen Stil im richtigen Moment veröffentlicht wurde. Doch hinter dem Projekt steht weit mehr als nur ein Duo à la DVBBS oder Vinai, die sich in ihrer Schiene verrennen und immer das selbe unter neuem Titel herausbringen. Andrew Taggart und Alex Pall entfernten sich nach „#Selfie“ sehr schnell von ihrem Big-Room-Sound und entwickelten sehr schnell einen sehr individuellen Stil mit starkem Wiedererkennungswert. Das Lied „Kanye“ war das erste Lied, das diesen Stil verkörpert.

Sie orientieren sich dabei an den Grundlagen des Progressive House. Nachdem mehrere eher kleine Erfolge in diesem Genre erschienen, brachte das Duo 2015 den Song „Roses“ heraus, mit dem sie die üblichen 128 Bpm auf einmal auf 100 Schläge in der Minute reduzierten, woraufhin sie sich auf Platz eins der US-Dance-Charts wiederfanden. Die Mischung aus Lovetrap und Future Bass kam sehr gut an und gemeinsam mit der gerade mal 17-jährigen US-amerikanischen Sängerin Daya folgt nun die Nachfolge-Single, mit der sie wiederum etwas für sie Neues ausprobieren.


Don’t Let Me Down

Die Premiere von „Don’t Let Me Down” kann auf  Anfang November 2015 zurückgeführt werden. Dort spielte das Duo den Song erstmals bei einem Konzert in Washington DC. Erst 2016 kehrte „Don’t Let Me Down“ zurück und wurde in mehreren Podcasts, darunter von W&W und Tritonal gespielt.

Das Lied selber ist mit 160bpm um einiges schneller als seine Vorgänger und basiert auf einem Trap-Rhythmus. Bereits schnell fühlt man sich an Lieder wie David Guettas „Hey Mama“ oder Diplos „Set Me Free“ erinnert. Ausgefüllt ist der Leadsound mit Dayas poppigen Vocals und den typischen Chainsmokers-Synthes. Die Break nimmt schnell an Fahrt auf und im Drop erwartet uns eine tolle Mischung aus Trap-, Pop-, und EDM-Elementen. Zudem ist dieses um einiges aggressiver gestaltet als die Vorgänger des Duos. Das Gesamtwerk gefällt sehr gut und die Freunde des Traps dürften hiermit sehr zufrieden sein.

The Chainsmokers feat. Daya – Don’t Let Me Down

 

Fazit: „Don’t Let Me Down“ ist eine klasse Produktion und man kann nur Respekt vor der Gewandheit der Chainsmokers äußern. Ob das Lied an den Erfolg von „Roses“ anschließen kann, lässt sich zwar nicht ausschließen, ist aber dennoch fraglich. Hört am besten selber einmal rein.

 

 

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Über den Autor
Timo Büschleb

Ich bin Timo Büschleb und bin seit 2015 Mitglied in der Redaktion. Die elektronische Musik hat mich schon früh in ihren Bann gezogen und wurde zu einer meiner Leidenschaften. Heftiges Bigroom-Geballer, aber auch powergeladene Progressive-House-Musik füllt meine alltägliche Playlist. Mittlerweile bin ich zudem als DJ tätig und besuche ein Festival und Konzert nach dem anderen. Ich bin froh, dass ich mit Dance-Charts.de die Möglichkeit erhalte, genau über die Themen zu schreiben, in denen mein Interesse liegt.

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