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Interview beim Airbeat One Festival 2018

W&W im Video-Interview

(Geschätzte Lesezeit: 4 - 7 Minuten)

W&W im Video-InterviewWir haben W&W beim Airbeat One Festival 2018 interviewt.

Im wahrsten Sinne des Wortes “Rave After Rave“: Die Jungs von W&W feierten die letzten Wochen und Monate viele, großartige Auftritte bei den internationalen Festivals und begeisterten die Massen. Obwohl die Festivalsaison 2018 langsam gen Ende geht, steht bei dem holländischen DJ-Duo noch einiges auf dem Plan. Unter anderem starten sie gerade ihre erste Tour, bei der sie auch als ihr Side-Project NWYR performen. Wir haben Willem und Ward im Juli bei der Airbeat One in Neustadt-Glewe getroffen und sie dazu genauer befragt. Außerdem redeten wir über ihre Festivalzeiten als Besucher und ihre Songs “Crowd Control“ sowie “Long Way Down“.

“In Deutschland haben wir nur gute Sets!“


Hi Willem und Ward! Zuallererst: Wie geht es Euch und wie war Euer Auftritt bei der Airbeat One?

Willem: Sehr gut! Wir haben es geliebt! Es war heute das dritte Mal hintereinander, dass wir hier aufgelegt haben. Unsere Settime war früher als sonst, sodass es noch hell war, aber die Reaktion des Publikums war super! Ich denke, das war das beste Set bis jetzt hier! Was denkst du, Ward? 

Ward: Ich glaube, jedes Mal, wenn wir wieder herkommen, werden die Leute verrückter. Ich weiß nicht, was das ist. (lacht) Vom Anfang bis zum Ende war so viel Energie bei den Leuten zu spüren und ich hatte echt das Gefühl, dass eine absolute Einheit herrschte.

W&W

Stellt Euch vor, Ihr würdet nicht als DJs auflegen, sondern als Fan in der Masse stehen. Welches Set würdet Ihr Euch gerne ansehen?

Willem: Wow, das ist echt schwierig, weil ich echt viele Genres mag! Ich kann es echt nicht sagen, aber wenn Du mir ein Line-Up zeigen würdest, könnte ich Dir garantiert sagen, wen ich mir gerne angucken würde. Ich liebe Underground-Musik wie Techno, Progressive und natürlich auch Trance.

Ward: Ich denke, das hängt auch stark von der eigenen Stimmung und der Umgebung ab. 

Willem: Aber mal ganz ehrlich, wenn wir auf Festivals gegangen sind, hatten wir einen perfekt ausgearbeiteten Ablaufplan - vom Anfang bis zum Ende! 

Ward: Und da hatte man noch keine iPhone-Apps; wir mussten das alles aufschreiben!

Willem: Genau, wir hatten ein Blatt Papier und haben dann geguckt, dass wir erst da und dann da hingehen und dann zu der Bühne, wo wahrscheinlich kaum einer sein wird, aber dass man auch noch den und den sehen möchte und so weiter.

Ward: Wir haben uns natürlich Armin und Tiësto angesehen… 

Willem: Ja, die großen Acts standen selbstverständlich auf unserem Plan, aber wenn wir dann zur TranceEnergy-Stage gegangen sind, hatten wir nicht mehr viel Zeit. 

Ward: Und dann hieß es, dass nur noch fünf Minuten Zeit sind, sodass wir losgerannt sind.

Wie seid Ihr eigentlich auf den Festivalbanger “Crowd Control“ gekommen?

Willem: Um ehrlich zu sein, hatten Dimi und Mike [Dimitri Vegas & Like Mike] die Idee. Sie kamen damit zu uns und Ward fand das total cool. Ich war mir eher unsicher, weil ich dachte, dass das vielleicht zu viel werden würde. 

Ward: Es ist ein Gag und das hat gut geklappt!

Willem: Ja, wir haben fast ein Jahr daran gearbeitet.

Ward: Das ist wahr! Und, wir hatten am Ende, was keiner weiß, fünf Versionen… Allerdings nicht ausschließlich von dem Song - es waren fünf komplett verschiedene Tracks mit den Vocals.

Willem: Und an einem bestimmten Punkt, das weiß ich noch genau, waren wir beide irgendwie unentschlossen und dann kam meine Freundin ins Studio und meinte: “Das ist es! Das ist ein Hit!“ Und wir dachten: “Was?!“ (lacht) Wir standen schon kurz davor, Dimi und Mike zu sagen, dass wir aufgeben und nicht mehr weiter wissen. Aber dann haben sie die Version gehört und gespielt und sagten: “Wow, das ist unglaublich!“ 

Ward: Ich kann mir gut vorstellen, dass das echt spaßig in der Crowd ist, wenn man das mit seinen Freunden tut. Man nimmt sich seine Nachbarn und dann geht es los… Und heute war es echt eine der verrücktesten Crowd Controls überhaupt!

Willem: Ja, das war krank heute, echt unglaublich!

Ward: Ich habe von unserem Tourmanager gehört, dass vor der Bühne, wo die Lichttechniker und so weiter standen, alles total gewackelt hat, sodass die alle weggerannt sind, weil sie Angst hatten.

Wir waren in der Crowd und das war wirklich verrückt! Vor ein paar Wochen habt Ihr Eure Single “Long Way Down“ mit Darren Styles und Giin veröffentlicht. Könnt Ihr uns ein bisschen mehr über den Song und seine Produktion erzählen?

Willem: Wir sind große Fans von Darren Styles und haben Kontakt zu ihm aufgenommen. Er macht besondere Musik - sehr schnell, aber total energiegeladen. Ja, und dann hat er uns ein Demo gezeigt. Ich glaube, da waren wir in Israel, wo er uns einen kleinen, circa einminütigen Schnipsel sendete. Und wir sagten sofort: “Das ist fantastisch!“ Somit haben wir angefangen, zusammen daran ein paar Monate zu arbeiten und präsentierten es dann auf dem Tomorrowland.

Ward: Der Song überzeugt auch absolut in unserem Set, da etwas anderes ist als der Rest. Wir spielen ihn auch gerne am Ende, da er sehr euphorisch, aber auch dynamisch ist.

Willem: Genau, er ist euphorisch, fröhlich, schnell und enthält viel Energie.

Ihr habt bekanntgegeben, dass Ihr dieses und nächstes Jahr auf “W&W vs NWYR - Year Of The Dragon“-Tour geht. Was können wir dort erwarten und werdet Ihr auch in Deutschland auftreten?

Willem: Wir würden wirklich sehr gerne in Deutschland spielen! Das wird die erste Tour, wo wir als NWYR und als W&W auftreten. Und es wird eine komplette Show mit einer Story, circa drei Stunden lang. Es erwartet die Fans eine Menge neuer Musik und viele Visuals.

Ward: Das ist ein bisschen gruselig für uns. Normalerweise spielen wir nur kurze Sets, aber wird eine ganze Show, ein Erlebnis.

Willem: Ja, das ist das erste Mal, dass wir sowas machen.

 

Erinnert Ihr Euch, welches Set das beste hier in Deutschland war?

Willem: Also ganz ehrlich - in Deutschland haben wir nur gute Sets!

Ward: Aber als wir 2008 musikalisch angefangen haben, spielten wir einen anderen Style und erlebten in Deutschland nicht unbedingt die besten Shows. 

Willem: Es war hart für uns. Und jetzt, die letzten drei, vier, fünf Jahre, war Deutschland einfach unglaublich! Wir erlebten großartige Festivals und die Crowd weiß ganz genau, was abgeht. Sie ist definitiv eine der fünf besten Crowds auf der Welt.

Kommen wir zurück zu NWYR. Für was steht der Drache in dem Logo? 

Willem: Wir sind beide im Jahr 1988 geboren - das Jahr des Drachen. Deswegen heißt die Tour auch “Year Of The Dragon“. Und wir beide lieben diesen ganzen Fantasiekram und wir lieben Drachen. Es ist also eine ganz persönliche Sache. Auf der Tour bringen wir auch unseren Drachen mit, der ein paar Dinge tun wird. Ihr müsst einfach zu einer unserer Shows kommen und dann werdet Ihr sehen…

Dance-Charts: Nun die letzte Frage. Welche Dinge sind Euch neben der Musik wichtig im Leben?

Willem: Freunde und Familien sind für mich am wichtigsten.

Ward: Neben der Musik hängen wir wirklich viel mit unseren Freunden ab; gucken Serien, Filme, zocken Computerspiele und gehen natürlich auch manchmal aus. 

Willem: Doch ehrlich gesagt haben wir wenig Sozialleben. Grundlegend arbeiten wir ständig an unserer Musik.

Ward: Wir nehmen auch oft unsere Freunde mit auf Tour, weil wir sie nicht oft sehen und dann dort ein bisschen Zeit mit ihnen verbringen können. 

Das Interview könnt ihr euch als Video auf unserem Instagram-Profil (@dancecharts.de) im IGTV ansehen. Außerdem findet ihr ein Q&A in unseren Story-Highlights.

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Über den Autor
Julia Keiser

„Music makes us follow our dreams and helps us to come true.“ (I AM HARDWELL Opening) - Dank EDM hat meine Leidenschaft für Musik einen Namen. Und mit Hardwell ein Gesicht, mit dem für mich alles begann. Festivals sind mittlerweile wie ein zweites Zuhause für mich geworden und das Artikelschreiben, Social Media sowie Fotografieren meine größten Hobbies. Mit Dance-Charts.de kann ich alles kombinieren und auch meinem Berufswunsch immer näher kommen.

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