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3000 verkaufte Mp3s

So viel verdient Jan Böhmermann mit dem Song "Ich hab Polizei"

Mit seiner Deutsch-Rap Persiflage "Ich hab Polizei" produzierte Jan Böhmermann nicht nur einen viralen Hit im Internet, sondern auch einen echten Chart-Hit. Bis auf Platz 10 der Deutschen Charts kletterte der Song, den er unter dem Pseudonym POL1Z1STENS0HN a.k.a. Jan Böhmermann veröffentlichte. Im Rahmen seiner Sendung "FAQjan", bei der er auf Fragen von Zuschauern antwortet, verrät der Entertainer nun, wie viel er mit dem Song eigentlich so verdient hat. Die Antwort ist überraschend!

 

3000 verkaufte Mp3s = Platz 10 der Charts

Die Frage des Zuschauers lautet: "Sagt mal, wer erhält die Tausende Euro aus den YouTube- und iTunes-Einnahmen von "Ich hab Polizei"?". Offen und ehrlich rechnet Jan Böhmen mann vor, wie viel im der Song bisher eingebracht hat. Zunächst erläutet der Moderator, dass das Video (7.5 Mio. Klicks bis dato) auf Youtube keine Einnahmen generiert, weil es auf dem ZDF Kanal hochgeladen wurde, und dort keine Monetisierung stattfinden darf. Stichwort: Offentlich-Rechtliches-Fernsehen.

Bei iTunes verkaufte sich der Song ca. 3000 Mal. Abzüglich der Provision von 30% an Apple und dem Splitting mit dem ZDF, bleiben für Böhmermann bzw. dessen Produktionsfirma ca. 800€ übrig. Rechnet man die Produktionskosten für den Song und das Video dagegen, dürfte der Titel tief in den roten Zahlen stehen. Erstaunlich ist aber, dass man mit nur 3000 verkauften Einheiten einen Top 10 Hit in Deutschland erreichen kann. 

Klar, wenn ein "echter" Rapper nun einen Top 10 Hit landet, und im direkten Anschluss ein Album veröffentlicht, wird für eben diesen Musiker etwas mehr bei rumkommen, als es bei Böhmermann der Fall ist. Er ist mit "Ich hab Polizei" ein Spezialfall. Außerdem würde der Hauptanteil an Einnahmen über Live-Gigs generiert. Auch diese Einnahmen tauchen in der groben Rechnung Böhmermanns erstmal nicht auf. Aber die Erkenntnis, dass so wenig Verkäufe bei iTunes ausreichen, um einen Top 10 Hit im drittgrößten Musikmarkt der Welt zu erreichen, ist schon erstaunlich. Aber auch verständlich: Kaum einer kauft noch Mp3s - alle sind am Streamen. 

Böhmermann

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Über den Autor
S. Wernke-Schmiesing

Während meines Studiums gründeten wir 2008 die Dance-Charts. Als reine Musik-Promotion-Agentur gestartet, entwickelte sich die Plattform zu einem der größten Blogs und News-Portale für Dance-Musik in Deutschland. Als Chefredakteur heißt es täglich News recherchieren und Entscheidungen treffen. Neben der Tätigkeit für die Agentur bin ich regelmäßig als DJ in Clubs und Großraumdiskotheken unterwegs.

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