Dance Charts 2017

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Musikalische Wurzel vieler Stilrichtungen

Die 20 erfolgreichsten Bands der 1970er Jahre

(Geschätzte Lesezeit: 7 - 14 Minuten)

Die 20 erfolgreichsten Bands der 1970er JahrePink Floyd ist die erfolgreichste Band der 1970er Jahre.

Wie fischt man 20 Bands aus dem Pool von tausenden bekannten und guten, Hunderten kommerziell sehr erfolgreichen, duzenden Jahrzehnt prägenden Bands die Top 20 heraus? Und dann noch ohne Eingrenzung einer musikalischen Richtung? Ganz einfach: Wenn man den Namen der Band hört, passiert etwas mit einem, Bilder entstehen, Lieder tauchen auf, Konzertschnipsel flackern vor dem geistigen Auge, ein Hall von Ewigkeit klingt im eigenen Kopf. Genug geschwafelt. Los geht es. Die fast gar nicht subjektive Top 20 Liste der besten Bands der 1970er Jahre.


Platz 20: 
Supertramp

Die Band um Roger Hodgson und Rick Davies gründeten sich 1969. Sie nannten sich nach einem 1908 veröffentlichen Buch "The Autobiography of a Super-Tramp" von W.H. Davies. Ein Super-Tramp ist ein Umherziehender, ein Vagabund. Und so zog die Band durch die musikalischen Stilrichtungen. Der Rock stellte immer den Schwerpunkt dar, doch Jazz-Rock, Blues und Pop schwangen immer mit. Gerade bei Live-Shows wurden lange Interpretationen der Songs gespielt, die zuweilen psychedelisch wurden. Auch Instrumente, wie eine Klarinette brachen den reinen Rock auf. Die Alben "Crisis? What Crisis" (1975) und "Breakfast in Amerika" (1979 – 2 Grammys) waren die prägendsten. Songs, die Supertramp unsterblich gemacht hat, ist neben "School" auch "Dreamer", "Take the Long Way Home", "Give a Little Bit", "The Logical Song", "Breakfast in America". 1983 ging der gemeinsame Weg der Musiker zu Ende. Wer den Spirit von Supertramp erleben möchte (auch immer mit Klassikern), kann es noch immer live tun. Roger Hodgson (Jahrgang 1950) tourt immer wieder, auch bei kleineren Festivals durch Europa.



Platz 19: 
The Clash

Punk und Folk macht den Punk salonfähig und tanzbar. Mitten in London, im Jahr 1976, 1. Konzert als Vorband von den Sex Pistols – mehr geht nicht. Das erste Album "The Clash" (1977) ist eines der großen Alben des Punk. Und das obwohl (oder gerade, weil) die fünf Gründungsmitglieder nicht lupenrein, rotzig-anarchistische Töne von sich gaben, sondern die Musikgeschichte der weißen und schwarzen Arbeiterklasse mit folkloristischen Stilen aufnimmt. Rocksteady und Bluebeat aus der ersten "Wave" des Ska, mit dem Northern Soul und Blues machen auch die folgenden LPs "Give 'Em Enough Rope" (1978) und "London Calling" (1979) zu Verkaufserfolgen und Hot Rotation im Radio, ohne dabei die Seele des Punk zu verkaufen. 1986 löst sich die Band – punk-like – auf.



Platz 18: 
Santana

Die Band, um den Gitarristen Carlos Santana war gerade ab Mitte der 1970er mehr Konzept, als aus festen Band-Mitgliedern bestehend. Doch mit einem kleinen Knall erschien Santana auf der Bühne der bekannten Musiker einer Generation. Mit der Aufnahme des ersten Albums "Santana" (1969) tourte das Sextett auch beim Woodstock-Festival. Das Konzert blieb vielen Zuhörern im Gedächtnis und "Soul Sacrifice" wurde in den Festival-Film mit aufgenommen, womit Santana viele Zuschauer erreichte. Insbesondere das zweite Album "Abraxas" (1970), enthält die Klassiker "Samba Pa Ti", "Oye Como Va" und "Black Magic Woman". Der sphärische Stil passte in die Zeit. Das Album verkaufte sich 4 Millionen Mal. Immer sammelten sich die besten Instrumentenspieler um Carlos Santana, aber es wurde wieder ruhig um ihn. 1987 trat er im Palast der Republik in Ost-Berlin (DDR) auf, nur kleine Konzerte folgten lange Zeit, trotz der hohen Qualität. 1999 gab es ein Comeback mit "Supernatural" und erhielt dafür 8 Grammys im Jahr 2000. Im Juni 2019 erschien "Africa Speaks" als Long-Player. In den USA auf Platz 3, in Deutschland auf 6 blieb es dennoch eher unbemerkt in der Öffentlichkeit.



Platz 17: Fleetwood Mac

1967 gründete sich eine britische Bluesband, die ihr Gesicht bis in die Mitte der 1970er Jahre mit unterschiedlichen Musikern wandelte. Mittlerweile galt sie als Rockband mit amerikanischen und britischen Musikern. Santanas "Black Magic Woman" war übrigens ein Cover von Fleetwood Mac, doch das Album "Rumours" (1977) gehört mit über 40 Millionen Hard-Copies zu den meistverkauften Alben der Musikgeschichte. Zudem gehört es immer in die top-gelisteten Alben der Musikgeschichte. Unglaublich gut arrangierte Songs mit Tiefe und musikalischen Schichten spiegeln den Pop-Rock der 1970er wider. Noch immer, mittlerweile wieder mit vielen Musikern der 70er, tourt Fleetwood Mac.



Platz 16: 
Roxy Music

Das erfolgreichste Album "Avalon" ist erst 1982 erschienen, und im deutschsprachigen Raum war Roxy Music rund um den Ur-Hipster - oder doch Beatnik - Brian Ferry nie so richtig im Überflieger-Bereich. Warum ist die 1971 in London gegründete Combo trotzdem entspannt in den Top 20? Sie ist Wegbereiter einer New-Romantic Bewegung im New Wave Bereich. Fast 10 Jahre vor Spandau Ballet, Visage, The Human League oder Duran Duran spielte Roxy Music schmalzige Balladen und sonnigen Wave zwischen anarchistischem Punk und dunkler Wave Musik. Als Brian Eno die Band im Streit verließ kam das Album "Stranded" (1973), das so gar nicht in die rebellische Zeit passte und damit innovativ und wegbereitend wurde.



Platz 15: 
Kiss

Die Idee der bösen Jungs, mit den zwei "s", nah an den Sig-Runen und den schwarz-weiß geschminkten Gesichtern, uniformierten Outfits und großer Bühnenshow funktionierte. Die 1973 in New York gegründete Band war kommerziell sehr erfolgreich. Gleich das erste Album "Kiss" (1974) schlug ein. 10 Jahre lang kannte niemand die wahren Gesichter der Musiker. Das förderte den Kult der Band natürlich weiter. Heute sind sie eher das überzeichnete Bild der Glam-Rocker. Gene Simmons ist jedoch noch immer gerne, seit der Reality-Serie von 2006 "Gene Simmons Family Jewels" im Rampenlicht. Unsterblich wurde Kiss jedoch durch den Rock-Disco Klassiker "I Was Made For Lovin' You", der noch immer die Rock-Strecken der Dance-Floors füllt.



Platz 14: 
Sex Pistols

Nur ein Album (" Never Mind The Bollocks") und viele Drogen. Johnny Rotten gehörte mit zum Gründungs-Ensemble der ersten und der gerne als "echtesten" beschriebene Punk-Band. Ein Jahr nach der Gründung, im Jahr des Punk (1976), beschreibt die Punkhymne "Anarchy In The U.K." das Gefühl einer liegengelassenen Jugend, die sich aus dem "No Future" in eine musikalische Bewegung formiert. "God Save The Queen" trifft 1977 den Kern der britischen Jugendbewegung, doch das Album wird auf der ganzen Welt (durch den Manager Malcolm McLaren) gewinnbringend vermarktet. Nette Anekdote: Auf der England-Tour drohten Auftrittsverbote. So nannten sie sich SPOTS (Sex Pistols On Tour Secretly) und tourten ungehindert. Doch schon 1978 gab es Überwürfnisse und die Band löste sich auf.



Platz 13: 
Status Quo

Wer als musikverständiger Mensch über Status Quo schreibt, kann schnell gehässig werden. Immer wieder die drei Akkorde und gleichbleibender Boogie-Roll fühlt sich ein bisschen wie die internationale Version von Modern Talking an. Keine Skandale, fast jährliche Studioalben, kontinuierlicher Erfolg, es ist so wenig greifbar an der bereits um 1965 gegründeten Band. 1972 bis 1976 gilt als die Zeit, in der Status Quo am innovativsten war und mit vielen anderen guten Musikern gespielt hat. Dennoch bleibt die Band eher farblos. Über 100 Singles, oft in den Top 100, doch nur ein echter Number One Hit: "In The Army Now" war dabei. Und das war bereits in der Mitte der 1980er Jahre. Und der Hit war nicht einmal aus eigener Feder, sondern von Bolland & Bolland. Status Quo tourte bis 2016 weiter durch kleinere, aber immer auch größere Venues, da die ganze Welt die Songs mitgröhlen kann. Durch die innovative Zeit in den 1970ern, findet sie hier ihren Platz.



Platz 12: 
The Who

1964 gründeten unter anderem Pete Townshend und Keith Moon die Band The Who. Sie wurden die Kult-Band der Jugendlichen in England, die von den prüden Eltern, die nur an den Aufbau und die Arbeit dachten, flüchteten. Ein Merkmal war, dass die Band ihr gesamtes Equipment im Laufe der Live-Show zerstörte. "My Generation" traf dermaßen den Nerv, dass sogar das schräge Konzeptalbum "Tommy" (1969) erfolgreich wurde. "Qudrophenia" (1973) war wieder ein Kozeptalbum und wieder wurden die Jugendlichen abgeholt. Hierbei gab es klare Zugehörigkeiten. Entweder war man trug man einen Parka und fuhr gepimpte Roller oder man war Rocker und fuhr Motorrad mit Lederjacke. Der Film "Quadrophenia" (1979) zeigt die Jugendkultur der 1960er Jahre, bei der The Who eine entscheidende Rolle spielte.



Platz 11: Aerosmiths

Steven Tyler, Joe Perry und Tom Hamilton gründeten die Band 1970. Sie war das U.S.-amerikanische Gegenstück zu den Stones, in Europa nicht ganz so hoch eingestuft, waren sie in den USA Verkaufsschlager mit dem Stones Sexappeal und großen Mund. Alle Alben schlugen ein, doch die Drogen veränderten die Atmosphäre in der Band, was sich auf die Musik auswirkte. Tyler und Perry wurden die "Toxic Twins" genannt, aufgrund der Drogen-Eskapaden. Dank RUN-DMC wurde der alte Hit "Walk This Way" neu eingespielt und ist einer der Bindeglieder zwischen Rock und Rap.



Platz 10: 
Black Sabbath

Wieder Pioniere von Musikstilen. Heavy und Black Metal werden Black Sabbath zugeordnet. 1968 in Birmingham, einer britischen Arbeiterstadt, hatten die Musiker nicht viel zu lachen. Doch gleich das erste Album und danach direkt "Paranoid" hauten voll rein. Hohe Abverkaufszahlen und volle Hallen ließen Ozzy Osbourne und Co. zu musikalischen Bühnen-Legenden werden.  Durch die MTV Serie "The Osbournes" (bis 2005) erfuhr auch Black Sabbath wieder eine ungeahnte Renaissance, obwohl es bei der Show gar nicht um die Musik ging. In den 2010er Jahren spielte Black Sabbath noch einmal in Urbesetzung. Die größte (belegte) Legende bleibt jedoch, als Osbourne bei einem Konzert einer lebenden Fledermaus den Kopf abbeißt (1982). Er gab später an, dass er dachte, es sei eine Gummi-Fledermaus.



Platz 9: 
ABBA

Die zwei schwedischen Paare Agnetha Fältskog und Björn Ulvaeus sowie Benny Andersson und Anni-Frid Lyngstad gewannen zwei Jahre nach der Gründung im Jahr 1974 den Eurovision Song Contest (Waterloo). In den zehn Jahren bis zur Trennung verkauften sie 400 Millionen Tonträger und gehören damit zu den erfolgreichsten Bands der Musikgeschichte. Grund genug sie in diese Liste mit aufzunehmen. Die Welt wartet noch immer auf eine echte Re-Union, denn die verstrittenen Paare arbeiten wieder unregelmäßig zusammen. Mit einem eigenen Museum in Stockholm, Filme und Musikal hat sicherlich niemand der Zuschauer Probleme die Songs alle mitzusingen. Auf keiner Schlager-Party dürfen gleich mehrere Songs von ABBA nicht fehlen.



Platz 8: 
Deep Purple

1968 gegründet, nutzte den Ur-Hard-Rockern der psychedelische Name (Tiefpurpur = LSD) sicherlich um bekannter zu werden. Doch Deep Purple war mehr als Drogenkonsum und "Smoke On The Water" (1972 – 12 Millionen Single-Verkäufe). Kaum eine Band wird so oft von anderen Künstlern als musikalisch beeinflussend beschrieben. Das besondere war die technische Perfektion mit unterschiedlichen Stileinflüssen, insbesondere auch Klassik.


Platz 7: 
Genessis

Die 1967 gegründete britische Band wurde bekannt mit hoch-komplexen Arrangements mit Peter Gabriel als Lead-Sänger, der wiederum einen unverwechselbaren Stil besaß. Bis in die Mitte der 1970er Jahre gehörten sie zu den führenden Vertretern des Progressive-Rock. Phil Collins stieg als Drummer ein und übernahm Teile des Band-Leadings nach dem Weggang von Peter Gabriel und Steve Hackett. Der Stil der Band wechselte zum Mainstream und mit Phil Collins (insbesondere als Sänger) wurde sie am Ende der 1980er und zu Beginn der 1990er Jahre kommerziell sehr erfolgreich.



Platz 6: 
The Police

Hier ist Streit vorprogrammiert. Der Sound von The Police ist schon echt Pop-Wave der 80er Jahre. Aber vor allem, da sie mit Sound und Innovation als Wegbereiter der 80er Jahre gezählt werden können, die Band aber in den 1970ern ihre Erfolgskarriere startete. Das Album "Outlandos d’Amour", das zum Beispiel "Roxanne" enthält und noch immer auf keiner Ü-Party (mittlerweile eher Ü40-Party …) fehlen darf, ist 1978 erschienen. Auch "Reggatta de Blanc" ist noch 1979 erschienen und beherbergt Hits wie "Message In A Bottle" oder "Walking On The Moon". "Every Breath You Take" war dann erst auf dem fünften und letzten Long-Player 1983 zu finden. Nach über 20 Platin-Platten, allein in den USA trennten sich die drei Musiker. Sting ist bis heute ein gefragter Musiker und mittlerweilig weniger kauzig als früher. Die Re-Union 2007 füllte die Stadien, war aber nicht sonderlich beseelt, sondern eher "runtergespielt". Bleiben also die unsterblichen Songs



Platz 5: 
Led Zeppelin

Irgendwie Heavy Metal, aber doch psychedelischer Rock. 1968 wurde die Band in England gegründet und zählte mit über 300 Millionen verkauften Alben zu den erfolgreichsten Bands der 1970er Jahre, die bis heute nachklingen. So vielschichtig und prägend ihre Musik war, so einfach kann man sich durch ihre Dissographie finden. Nach Led Zeppelin kam Led Zeppelin II, danach Led Zeppelin III und dann – ein genialer Marketing-Schachzug – Led Zeppelin IV, das aber auch Four Symbols heißt und die größte, sich steigernde E-Gitarren-Ballade der Musikgeschichte enthält: Stairway To Heaven (1971). Kein Gitarrist kommt um den langen Riff herum, denkt doch jeder Anfänger (nach langem Üben) damit in der Champions-League mitmischen zu können.



Platz 4: 
The Rolling Stones

Eigentlich sind die "Tippelbrüder" schon in den 1960er Jahren groß im Geschäft und haben im Bereich der "weißen Musiker", neben den Beatles und Elvis Presley einen riesigen Stein ins Rollen gebracht (mehr Wortwitz geht nicht). Noch immer touren die "alten Männer" und rocken die großen Stadien, denn sie prägten mindesten zwei Jahrzehnte der Rock-Geschichte. Früher als absolute Sex-Symbole mit hohem Drogenverbrauch eroberten sie Anfang der 1970er Jahre durch Dauertouren auch Nordamerika, Australien und Asien. Ihre Musik und ihr Sexappeal waren eine Revolution bei der Jugend. Das heute noch immer die Haut auf den Knochen hält ist bemerkenswert, jedoch verlieren die britischen Musiker beim Auftritt ihr Alter und sind einfach zeitlose Rocker.



Platz 3: 
AC/DC

Angus Young in Schuluniform und ohne Ritalin; Malcolm Young, der im Hintergrund die Riffs reinbrät; Bon Scott, der 1980 im Suff stirbt und Brian Johnson, der irgendwie ein Ur-Pröller ist sind Voraussetzungen Legenden zu werden. 1974 ging es so richtig in Sydney los. "Dirty Deeds Done Dirt Cheap" (1976) oder "Highway To Hell" (1979) sind einfach unglaublich fette Bretter. Doch aus das erste Album mit Johnson "Back In Black" ist überirdisch guter, harter Rock. Durch die Jahrzehnte, bis heute blieben sie bekannt und beliebt. Mit "Thunderstruck" (1990 von Razor's Edge) gab es noch einemal einen Ruck und eine neue Generation Rocker war eingefangen. Nun wurde es auf den Konzerten wieder enger. Malcolm Young kann als Herz der Band gelten. Nach seiner Demenz und seinem Tod wirkt AC/DC wie eine gute Cover-Band von sich selbst.



Platz 2: 
Queen

Klar, Queen ist durch Freddie Mercury, dem Musical und dem Film "Bohemian Rhapsody" aus dem Jahr 2018 präsenter als andere Bands der 1970er Jahre. Doch das liegt nicht nur an ihrem Lead-Sänger und der Ikone, vielmehr hat Queen ein radiotaugliches Glanzstück nach dem anderen eingespielt. "We Are The Champions" und vielleicht noch mehr "We Will Rock You" lassen noch immer die Crowd auf die Knie sinken und auf den Boden klatschen. 180 Millionen verkaufter Alben zeigen die Wichtigkeit in der Musikgeschichte und Massenkompatibilität. "Bohemian Rhapsody" bleibt dabei das Paradestück einer modernen Symphonie, an der sich A-Capella-Bands ebenso abarbeiten wie 50-köpfige Schulbands.



Platz 1: 
Pink Floyd

Bereits 1965 gründete sich die britische Band Pink Floyd um Roger Waters und Syd Barrett. Sie werden zu den Vertretern des Psychedelic Rock gezählt, weshalb sie jedoch auf dem ersten Platz gelandet sind liegt daran, dass sie ihrer musikalischen Zeit – trotz gigantischer Erfolge – ihrer Zeit weit voraus waren. Pink Floyd hat die Idee des progressiven Konzepts (wie vielleicht beim weißen Album der Beatles) auf die Spitze getrieben. Moderne Symphonien mit Geräuschen und Synthesizern, dann wieder um sphärisch meditativ und leicht hörbar, folkig. Nichts war verboten, alles wurde ausprobiert. Das war der Spirit, kommend aus der "Love and Peace" übergehend in "No Future". Nach bereits vielen Alben waren "The Dark Side Of The Moon" (1973), "Wish You Were Here" (1975 und natürlich "The Wall" (1979) Meisterstücke, die den Pils der Zeit widerspiegelten.



Nachsatz

Es gibt sicher Leute, die sagen: "Wo sind die Eagles? 'Hotel California' hat eine ganze Generation geprägt." Oder: "'Creedence Clearwater Revival' gehört mit dem prägenden Swamp Rock in die Liste." Oder: "'Lynyrd Skynyrd' sind als (Anti-) U.S. Country-Rocker mit 'Sweet Home Alabama' unsterblich." – dann sagt Bescheid und es gibt eine weitere ultimative Top 20 Liste der 1970er Jahre Bands … 😉

 

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Über den Autor
Marco Boehm

Musik begleitet mich im Leben. Als Musiker, Songwriter und DJ sind Beats und Rhythmus die Grundlagen für das Musikgefühl. In Kombination mit musiktheoretischem Hintergrund wird daraus ein ganzheitliches Musikverständnis. Elektronische Clubmusik kann mich dabei genauso beeindrucken wie Pop, Rock oder Chartmusik. Selbst der Eurovision Song Contest fasziniert mich. Aus diesem Grund lasse ich mich auf keine Musikrichtung festlegen.

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