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Thursday, 08. December 2016

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21
Sep
2016

Auch Solo noch eine Menge zu bieten

What So Not - Divide & Conquer EP

What So Not gilt als einer der erfolgreichsten Trap- und Future-Bass-Produzenten überhaupt. Mittlerweile besteht das Projekt nur noch aus dem Produzenten Emoh Instead. Früher hat auch Flume mitgearbeitet. Mit der neuen EP “Divide & Conquer“ zeigt What So Not wieder mal, dass Sounddesign und Qualität ganz oben auf seiner Prioritätenliste stehen.

What So Not - Divide & Conquer EP


Die EP - eine Mischung aus neuem Sound und bekannten Stilmitteln

Wenn man eines von der “Divide & Conquer“ EP erwarten kann, dann sind es neue Sounds, die man so kaum bei anderen Produzenten hören kann. Das ist bei dieser EP auch so, wenn auch einige Tracks dabei sind die eher bekannten Standards folgen.

Das perfekte Beispiel für herausragendes Sounddesign ist direkt die erste Produktion auf der EP, die dem kompletten Release auch den Namen gegeben hat. “Divide & Conquer“ bricht komplett aus bekannten Genres aus und macht dabei sind ganz eigenes Ding. Am ehesten passt der Track vielleicht in die Trap-Sparte, obwohl auch hier die Unterschiede riesengroß sind. Definitiv ein must-listen Track, dessen Sounddesign einfach Spaß macht.

“Severance (Interlude)“ nennt sich der zweite Track auf dieser EP, auch wenn man das eigentlich nicht mal einen kompletten Track nennen kann. Die fast einminütige Nummer besteht zum Großteil aus einem Piano und ein paar sehr leichten Vocals. Es ist eine Überleitung zum nächsten Track namens “Lone“, der jedoch schon etwas länger veröffentlicht ist.

“Montreal“ ist der insgesamt fünfte Track. Hier treffen sehr stimmige Vocals auf einen überraschend dunklen und düsteren Mainpart. Auch hier sind die Ähnlichkeiten zum Trap-Genre wieder vorhanden.

“Trust“ wurde zusammen mit dem Produzenten BURNS komponiert. Die Nummer ist vielleicht die beste Single dieser EP. Emotionale und langsame Vocals werden mit einem melodischen Mainpart kombiniert, um eine gefühlvolle und frisch klingende Single zu erhalten.

“Adieu“ ist ähnlich aufgebaut wie “Severance (Interlude)“. Hier gibt es allerdings einen richtigen Drop, dher wieder mit seinem Sounddesign glänzt.

 

Fazit: Insgesamt sind auf der EP noch drei weitere Singles enthalten. Diese wurden jedoch schon im Vorhinein veröffentlicht. Die komplette EP kann man nur empfehlen. What So Not kann hier ein weiteres Mal komplett überzeugen.

 

Die komplette EP

 



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