Dance Charts 2017

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Dash BerlinDJ und Produzent Dash Berlin

Der niederländische DJ und Produzent ist mit seinen 37 Jahren schon lange im Musikbusiness aktiv. Sein Stil hat sich in den letzten Jahren enorm gewandelt. Von früherem Trance weg, ist er jetzt bei modernem Progressive House angelangt, der sich durch seine Piano-Sounds auszeichnet. Nahezu monatlich stellt er in seinem “SiriusXM“-Podcast neue Produktionen und (inoffizielle) Remixe vor. Oft sind es Remixe, die er selbst gar nicht mehr hochlädt und daher eher wenig Aufmerksamkeit erhalten, obwohl sie diese verdient hätten. Es wird Zeit auf das Jahr 2016 von Dash Berlin zurückzublicken.


The Chainsmokers – New York City (Dash Berlin Remix) (Januar)

Der erste der zahlreichen Remixe von Dash Berlin im Jahr 2016 wurde am 15. Januar veröffentlicht. Der Niederländer hat sich die Single “New York City“ von The Chainsmokers vorgenommen und überarbeitet. Die sanften Vocals der Nummer verbindet er geschickt mit einem einfachen Instrumental. Im Refrain stehen die Vocals voll und ganz im Mittelpunkt. Das Build-Up wurde mehr in den Hintergrund gerückt und ist von Vocals abgedeckt. Der Drop findet sich im guten alten Progressive-House wieder. Auffällig ist hier jedoch, dass Dash Berlin auf seine typischen Piano-Klänge im Drop verzichtete. Der ganze Remix war sehr gelungen. Ein super Einstand ins Jahr 2016!


Dash Berlin vs. BBE - One Week And Seven Days (März)

Im März folgte dann eine sehr gewöhnungsbedürftige Nummer. Am 2. März veröffentlichte der Produzent gemeinsam mit dem Duo BBE die Single “One Week And Seven Days“. Vor dem Release verkündete er, er tauche in ein neues Genre ein. Das sogenannte „Drive Trance“ zum Autofahren in der Nacht. Alle waren sehr gespannt, doch letztlich kam nur eine langsame Trance-Chill-Nummer, die nur wenigen gefallen hat. Die Single ist langweilig und zum Autofahren viel zu langsam. Dieses Genre wird wahrscheinlich nicht populär, denn die Nummer kam auch ziemlich schlecht bei den Fans an. Die schwächste Nummer von Dash Berlin 2016.

 


Eurythmics – Sweet Dreams (Dash Berlin Remix) (April)

Einen Monat später stellte er in seinem Podcast den zweiten Remix vor. Der Niederländer produzierte eine Neuauflage der legendären “Sweet Dreams“ von Eurythmics. Die meisten Cover dieses Klassikers sind dem Original nicht würdig und zerstören die Atmosphäre des Originals, doch Dash Berlin macht es anders. Der DJ kombiniert gekonnt die Vocals und Melodie des Originals mit modernen EDM-Sounds. Das Instrumental wurde während der Vocalparts beibehalten und nur das Tempo wurde erhöht. Im Refrain steht dann ein Build-Up, das einen klar in Richtung Progressive-House führt. Vor dem Drop wurden die Vocals auf das Build-Up gelegt und das funktioniert erstaunlich gut. Der Drop setzt auf die Melodie des Originals mit den modernen Progressive-House-Sounds und den üblichen Piano-Klängen. Eine weltklasse Neuauflage der “Sweet Dreams“, die auch bei den Fans auf den Festival extrem gefeiert wurde.


Zara Larsson & MNEK – Never Forget You (Dash Berlin Remix) (April)

Im gleichen Podcast stellte er mit der “Never Forget You” einen weiteren Remix vor. Nach “Sweet Dreams“ im April folgte eine Neuauflage des Radiohits “Never Forget You“ von Sängerin Zara Larsson und Produzent MNEK. Auch dieser konnte die Fans vollkommen überzeugen. Die ersten Vocalparts verzichten auf ein Instrumental, doch im Refrain wird das Instrumental immer lauter. Das Build-Up im Refrain ist wieder sehr typisch, aber dennoch gelungen. Wie bei “Sweet Dreams“ wurden Gesang und Sound großartig kombiniert. Der Drop setzt erneut auf die Melodie des Originals und den Piano-Klängen von Dash Berlin. Der beste Remix des Radiohits, der auf jedem Festival mitgesungen wurde!


Alan Walker – Faded (Dash Berlin Remix) (Juni)

Im Juni wagte sich der Niederländer an die nächste Herausforderung. Dieses Mal nahm er sich den Welthit “Faded“ und produzierte einen Remix. Das Schwierige dabei war, die Atmosphäre des Originals beizubehalten und dennoch im Progressive-House zu bleiben. Das hat der Produzent dann jedoch eindrucksvoll gemeistert. Die gefühlvollen Vocals von Sängerin Iselin Solheim wurden mit dem Instrumental und zusätzlichen Piano-Klängen unterlegt. Während des Refrains nimmt der Remix immer mehr an Tempo auf und das funktioniert echt gut. Die Vocals klingen großartig auf das schneller werdende Instrumental. Darauf folgt das Build-Up und das ist hervorragend, doch dann kommt der Drop und der toppt alles. Der Drop wurde mit sehr schnellen Piano-Klängen ausgestattet und umfasst die Melodie des Originals. Der nächste hervorragende Remix!


Dash Berlin & DBSTF feat. Jake Reese, Waka Flocka & DJ Whoo Kid - Gold (Juni)

Am 9. Juni erschien die wohl beste Single von Dash Berlin 2016. Die Single trägt den Namen “Gold“ und wurde von insgesamt sechs Leuten gestaltet. Für die Produktion hat sich der Dutch-DJ seine niederländischen Landsmänner von DBSTF sowie den US-amerikanischen Mixtape-King DJ Whoo Kid. Für die Vocals wurden der talentierte, niederländische X-Factor-Sieger Jake Reese, den man von Hardwells Tracks “Mad World“ und “Run Wild“ kennt, und den US-amerikanischen Rapper Waka Flocka Flame, der einem von der “Get Low“ mit Flo Rida bekannt vorkommen könnte, engagiert. Der Track ist eine sehr interessante Mischung aus gefühlvollen Pop-Vocals, lässigen, temporeichen Rapp-Parts und einem fetten, tanzbaren Future-Pop-Drop. Eine absolute Weltklasse-Nummer ist durch diese Zusammenarbeit entstanden!


Dash Berlin & Luca Perra - Without The Sun (August)

Kurz darauf folgt eine neue Single vom Star-DJ. Am 5. August erschien die “Without The Sun“ gemeinsam mit Luca Perra auf Armada Music. Mit Luca Perry hat sich Dash Berlin einen geeigneten Partner an die Seite geholt, der im Progressive-House-Bereich Zuhause ist. Dazu kommen dann noch die Vocals von Sängerin Benjamin Ingrosso. Der Schwede macht einen super Job und liefert gelungene Vocals. Das Build-Up und der Drop sind hier jedoch das absolute Highlight des Tracks. Das Build-Up klingt zusammen mit den Vocals richtig fett und macht Vorfreude auf den Drop. Der Drop übertrifft dann einfach alles. Eine grandiose Melodie mit hervorragendem Instrumental aus Piano-Sounds. Für alle Progressive House Fans gibt es hier Gänsehaut pur!


OneRepublic – Future Looks Good (Dash Berlin Remix) (Oktober)

Weiter geht es mit einem Remix zu einem eher unbekannten Song der amerikanischen Star-Band OneRepublic rund um Frontsänger Ryan Tedder. Am 6. Oktober veröffentlichte OneRepublic ihr aktuelles Album “Oh My My“. Auf dem Album war auch der Track “Future Looks Good“ vertreten, der jedoch momentan noch nicht ausgekoppelt worden ist. Dash Berlin überarbeitete die Nummer und zauberte daraus eine geniale Progressive-House-Produktion. Dabei setzt er auf die Piano-Sounds aus dem Original in höherem Tempo. Die Vocals wirken in dem neuen Tempo noch besser als im Original und funktionieren mit dem neuen Build-Up richtig gut. Die Stimme von Ryan Tedder eignet sich bestens für eine Progressive-House-Nummer. Der Drop ist mal wieder enorm gut gelungen und macht echt Spaß.


Dash Berlin feat. Do - Heaven (Oktober)

Auch im Oktober erschien eine Single vom Niederländer und die trug den Titel “Heaven“. Die Nummer erschien in Zusammenarbeit mit der niederländischen Sängerin Do, die man vielleicht als Vocalist von DJ Sammys Track “Heaven“ aus dem Jahr 2012 kennt. Nun covert sie für Dash Berlin die Nummer vom Kanadier Bryan Adams erneut. Im Gegensatz zu DJ Sammy geht Dash Berlin natürlich in Richtung Progressive House. Die Vocals kommen dabei ziemlich lange ohne hörbares Instrumental aus. Der Track baut sich sehr langsam auf und die Vocals sind sehr sanft. Überraschenderweise wird auf jegliches Build-Up verzichtet, sodass die Piano-Sounds erst im Drop hinzukommen. Der Drop setzt auf eine gute Melodie und klingt absolut in Ordnung, aber der Produzent hat auch deutlich Besseres zu bieten.


Maroon 5 – Don’t Wanna Know (Dash Berlin Remix) (Dezember)

Zum Abschluss des Jahres 2016 veröffentlichte Dash Berlin einen weiteren Remix. Dieses Mal hat sich der 37-Jährige eine Single von der amerikanischen Erfolgsband Maroon 5 geschnappt und überarbeitet. Ungewöhnlich ist hierbei, dass der Niederländer diesen Remix in Gegensatz zu den anderen auf seinem Account offiziell hochgeladen hat. Außerdem hat er hier mehr als bei vielen anderen Remixen eingegriffen. Man hört im Instrumental bereits das er am Werk war. Die Vocals werden im Laufe des Songs schneller und harmonieren gut mit dem Instrumental. Das Build-Up klingt dann in Kombination mit der Melodie des Originals sehr innovativ. Der Drop verwendet den gleichen Sound wie bei “Raging“ und klingt echt fett. Ein gelungener Abschluss für das Jahr 2016!

 

Fazit: Abschließend kann man sagen, dass Dash Berlin ein durchaus erfolgreiches und gelungenes Jahr 2016 durchlebt hat. Sowohl die Singles als auch die Remixe konnten durchweg positiv überzeugen. Neben überragenden Remixen, war die “Gold” das unübertreffliche Highlight im Jahr 2016! Der Sound hat sich zwar eher wenig entwickelt, aber eine leichte Veränderung hat sich bemerkbar gemacht, so ist er mit “Gold“ zum ersten Mal in Richtung Future Pop gegangen. Die Remixe ähneln sich zugegebener Maßen, aber wer auf feinen Progressive House steht, der kann die Remixe von Dash Berlin durchhören.

 

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Über den Autor
Henry Einck

Ich bin Henry Einck und der jüngste Autor in unserer Redaktion. Ich wohne im Münsterland und gehe auf ein Gymnasium. Nach steigendem Interesse an der elektronischen Musik bewarb ich mich als Autor bei Dance-Charts.de. Seit Mai 2015 bin ich in der Redaktion aktiv. Von schlichten Musikrezensionen über Biografien bis hin zu Boulevard-News, schreibe ich über alles, was mit EDM in Verbindung steht. Dance-Charts.de ermöglicht mir durch Interviews näheren Kontakt zu den DJs und erfüllt mir dadurch einen Traum. Ich bin froh, Teil dieses Teams zu sein und sowohl musikalische als auch journalistische Erfahrungen zu machen, die mich in vielen Sachen weiterbringen. Durch Dance-Charts.de ist elektronische Musik zu einer Leidenschaft geworden, die mich mein Leben lang begleiten wird.

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