Was wird der Sommerhit 2017?
Die Temperaturen in ganz Deutschland steigen und der Sommer 2017 hat begonnen! Zeitgleich hat das Rennen um den Sommerhit 2017 gestartet. Wie in jedem Jahr wird es auch 2017 DEN Sommerhit geben, der die Radiostationen im Sturm erobert und überall gespielt wird. Nach dem Sommerhit 2015 “Ain’t Nobody“ und dem Sommerhit 2016 “Don’t Be So Shy“ stellt sich nun die Frage, wer die Rolle in diesem Jahr einnehmen wird. Wir haben uns Gedanken gemacht und haben eine Liste mit 15 potentiellen Anwärtern auf den Sommerhit 2017 erstellt. Darunter sind Songs, die schon in den Charts vertreten sind, welche, die gerade dabei sind die Charts zu stürmen und ein paar Geheimtipps. Wir geben euch zu jedem Kandidaten allgemeine Fakten, Hintergrundinformationen, den bisherigen Erfolg und eine kurze Prognose. Wer Songs für seine Sommerplaylist sucht oder wissen möchte, was diesen Sommer so beliebt sein könnte, der ist hier genau an der richtigen Adresse.
Die US-amerikanische Girlgroup Fifth Harmony, die durch die Teilnahme an der zweiten Staffel der Castingshow “The X-Factor“ den Durchbruch schaffte, weiß, wie man einen erfolgreichen Sommerhit zu gestalten hat. 2015 steuerten sie mit Kid Ink die Dance-Pop-Nummer “Worth It“ dem Sommer bei. 2016 gelang dann mit dem Ohrwurm “Work From Home“ ein großer, internationaler Charthit. Im Dezember 2016 wurde überraschend bekannt gegeben, dass Sängerin Camila Cabello die Band verlassen wird und die vier übrigen Mädchen als Girlgroup weiter performen. Am 2. Juni erschien die erste Single der Band ohne Camila Cabello. Der Song trägt den Titel “Down“ und wurde mit Rapper Gucci Mane aufgenommen.
Kommen wir zum bisherigen, internationalen Erfolg der Fifth-Harmony-Nummer “Down“. Da sie erst seit einer Woche veröffentlicht ist, lassen sich noch nicht wirklich viele Worte über den Erfolg formulieren, denn Chartplatzierungen hat die Single natürlich noch nicht vorzuweisen. Dafür jedoch, mit einer Anzahl von sechs Millionen, eine Menge Spotify-Plays. “Down“ scheint bislang bei den Hörern anzukommen. Auch in den aktuellen Download-Charts hat sich die Nummer nach vorne gearbeitet. Die Chartplatzierungen werden wir in den nächsten Wochen sehen.
Wenn man sich den Song das erste Mal zu Gemüte führt, fühlt man sich doch recht schnell an den letzten Sommerhit “Work From Home“ erinnert, was jedoch nichts Schlechtes zu bedeuten hat. Die gleichen Elemente kommen im Instrumental zum Einsatz, das ist deutlich zu hören. Der moderne Sound im Hintergrund klingt groovig und wird von einem einfachen Schnipsen unterstützt, wie es schon bei “Work From Home“ der Fall war. Der Refrain bleibt im Ohr. Das Tempo wurde passend gestaltet, da es sommerlich und angenehm klingt. Der Rap-Part von Gucci Mane zeigt noch einmal, dass man das gleiche Konzept angewendet hat. Man hört, dass hier wieder der EDM-Produzent DallasK am Werk war, der auch die Vorgängersingle produziert hat. Dass das noch einmal funktioniert, ist zwar ziemlich unwahrscheinlich, doch “Down“ ist auf jeden Fall ein Geheimtipp.
>> Chance auf Sommerhit 2017: 5 % <<
Der Sänger des Kandidaten auf Platz 14 passt vom Namen nicht unbedingt in dieses Ranking. Der US-amerikanische Sänger Charlie Puth ist nämlich für ruhige Balladen mit gefühlvollen Texten bekannt. Neben seinen beiden kleineren Hits “Marvin Gaye“ und “One Call Away“, wurde er natürlich durch den Paul-Walker-Abschiedssong “See You Again“, einen der größten Charthits allerzeiten, bekannt. Dabei machte sich Charlie Puth durch seine außergewöhnliche Stimme einen Namen, die definitiv eine der markantesten Stimmen der aktuellen Musikszene ist. Am 21. April erschien seine neue Single “Attention“ auf Atlantic Records. Der Song schlug kommerziell relativ überraschend ein, da der Style des Songs für den Mainstream ziemlich untypisch ist.
Wie gesagt: Die Nummer startet international unerwartet durch. In Frankreich, Ungarn, Lettland, Mexiko, Neuseeland, Südkorea und Großbritannien steht die Nummer in den Top 10, was schon eine ziemliche Hausnummer ist. In Deutschland sieht das noch ein bisschen anders aus. “Attention“ benötigte eine längere Anlaufzeit von fünf Wochen, bis man sich erstmals in den Top 25 platzierte. Man könnte denken, dass dort noch eine Menge Potenzial verborgen ist, doch leider ist Charlie Puth bereits um einen Platz gefallen. Das könnte in Sachen Sommerhit zum Problem werden.
Dazu muss man jedoch auch sagen, dass der Song für einen Sommerhit absolut untypisch wäre. Charlie Puth versucht es weiter mit einer ruhigeren Nummer, was natürlich für einen Sommerhit eigenartig wäre. Im gesamten Song sind wenige Sommerelemente zu finden. Stilistisch bewegt sich der Sänger hier zwischen Pop und Rock. Auffällig ist das Instrumental im Refrain. Die E-Gitarre in Kombination mit den Vocals erinnert and die Soul- und Funksounds der 80er. Die ganze Nummer verbindet man nicht unbedingt mit dem Sommer. Bislang kam der Song ja immer noch ganz gut an, doch nun ist er in den Charts bereits gefallen und ein Sommerhit braucht nun mal Sommerelemente und sollte Sommergefühle erzeugen. “Attention“ wird es im Rennen um den Sommerhit 2017 definitiv schwer haben.
>> Chance auf Sommerhit 2017: 10 % <<
Unser dritter Kandidat kennt sich ebenfalls mit Charthits aus und weiß, wie man im Mainstream-Bereich Erfolge feiert. Der inoffiziell beste DJ und Produzent der Welt heißt Martin Garrix. Der Niederländer zeigt in letzter Zeit zwei Seiten von sich. Auf der einen Seite präsentiert er sich als EDM-Artist und liefert Kracher wie “WIEE“, “Make Up Your Mind“ oder “Byte“, aber auf der anderen Seite ist da der Dance-Pop-Artist der mit Songs wie “In The Name Of Love“ oder “Scared To Be Lonely“ die Charts erobert. Am 26. Mai erschien die nächste Mainstream-Single von Martin Garrix. Nach Bebe Rexha und Dua Lipa war nun der Australier Troye Sivan im Studio von Garrix zu Gast. Dabei entstand die Future-Bass-Nummer “There For You“.
Auch dieser Kandidat konnte in den Charts noch nicht so viel präsentieren, da die Veröffentlichung nicht allzu lange zurückliegt. In Deutschland ist “There For You“ auf Platz 41 eingestiegen, was für einen Einstieg recht gut ist. In den Spotify-Charts steigt der Song gerade nach oben auf und hat sich schon in den Top 25 festgesetzt. Da Martin Garrix und auch Troye Sivan in Deutschland eine große Fanbase haben, kann es gut sein, dass der Song durch weitere Käufe in die Radios kommt. Wenn dies eintreffen sollte, steht einem Charthit wie “Scared To Be Lonely“ nichts mehr im Wege!
Die Mischung aus den Vocals von Sänger Troye Sivan und den Sounds von Martin Garrix funktioniert ziemlich gut. Der Song wird langsam eingeleitet. Die Vocals sind anfangs noch sehr gefühlvoll und ruhig. Sie werden von einem langsamen Instrumental begleitet, das teilweise an das von “Faded“, jedoch mit anderen Claps, erinnert. Nach den ersten Vocalparts geht es relativ schnell zum Drop. Der Refrain ist nicht so lang wie üblich und Sivan leitet mit der titelgebenden Zeile den Drop ein. Der Drop ist im aktuell so beliebten Future-Bass-Style gehalten. Die Melodie wurde gut gestaltet und auch die Vocal-Chops gekonnt eingesetzt. Für DEN Sommerhit 2017 fehlen jedoch wahrscheinlich die nötigen Sommer-Elemente. Nichtsdestotrotz kann man mit “There For You“ im Sommer 2017 auf alle Fälle rechnen!
>> Chance auf Sommerhit 2017: 15 % <<
Weiter geht es mit einem Artist, der sich bislang alleine noch keinen wirklichen Namen gemacht hat. Liam Payne, ein britischer Sänger, war immer Teil der erfolgreichen Boyband One Direction, die 2010 bei der Castingshow “The X-Factor“ den dritten Platz erreichte. Im Juli 2016 unterschrieb Liam einen Solovertrag bei Capitol Records. Am 19. Mai erschien seine erste Solo-Single “Strip That Down“, bei der er sich Unterstützung von Rapper Quavo holte. Dazu kommt noch, dass den Part des Songwriters niemand Geringeres übernommen haben soll, als Megastar Ed Sheeran.
Daher ist es eigentlich schon klar, dass der Erfolg nicht ausbleiben kann. Einer der beliebtesten Sänger der Welt und ein großer Rapper nehmen einen Song mit dem Text von einem großen Musiker unserer Zeit auf. Das kommt nicht nur in der Heimat Großbritannien gut an, sondern auch bei uns in Deutschland. Der Song stieg auf Platz 50 ein und hat bereits einen Sprung auf Position 43 geschafft. Bei Spotify sieht das Ganze sogar noch etwas besser aus. Dort steht der Song schon in den Top 25, Trend aufwärts.
Stilistisch hätte man nicht damit rechnen können, dass Ed Sheeran an diesem Song beteiligt war, doch wenn man sich den Text genauer anschaut, macht es Sinn. Wenn man von Liam Payne eine ruhige Kuschelrocknummer wie von Harry Styles erwartet, dann liegt man falsch. Das ehemalige Mitglied folgt seinem Kollegen Zayn Malik und geht in die Dance-Pop-Richtung. Das Instrumental von “Strip That Down“ ist düster und geht in Richtung Trap. Einen Drop hat der Song zwar nicht, doch generell ist die Nummer sehr elektronisch angehaucht. Die Vocals von Quavo passen perfekt in das Konzept und geben dem Song eine eigene Note. Der Refrain groovt ziemlich und bleibt wie die vorigen Kandidaten im Ohr. Bei einem solchen Starensemble kann man nur von einem Sommerhit ausgehen. Um DER Sommerhit 2017 zu werden, fehlen jedoch die sommerlichen Elemente im Instrumental und der Gute-Laune-Faktor.
>> Chance auf Sommerhit 2017: 25 % <<
Kandidat vier ist kein Unbekannter mehr und kann schon ein paar Hits vorweisen. Damit ist nicht die Sängerin Maggie Lindemann gemeint, die weniger mit ihrer Musik, sondern mehr mit ihrem Aussehen und ihrer Beziehung zu Instagram-Star Carter Reynolds bekannt geworden ist. Wir meinen das US-amerikanische Musikertrio Cheat Codes, das wir vor einem Monat zum Interview getroffen haben. Die Jungs konnten 2016 mit ihren Songs “Sex“ und “Shed A Light“ den Durchbruch feiern. Aktuell sind sie mit ihrer Single “No Promises“ unterwegs. Das Original von “Pretty Girl“ erschien bereits vor einem Jahr und blieb relativ erfolglos. Im Frühjahr 2017 erschien das Remix-Paket mit einem Remix von Cheat Codes und CADE, der gerade dabei ist, sich zum Sommerhit zu entwickeln.
In den skandinavischen Charts ist der Remix schon seit einigen Wochen in den Top 10 und nun setzt er sich auch in Deutschland durch. Mittlerweile hat sich “Pretty Girl“ in Deutschland auf Rang 25 platziert und hat noch Potenzial nach oben, da der Song aktuell auch in den Radios rauf und runter läuft. Das Problem ist nur, dass die Nummer in den Spotify-Charts schon wieder sinkt. Trotzdem hat der Song über 93 Millionen Plays und somit gute Ambitionen zum Sommerhit zu werden.
Der Remix wird mit angenehmen Vocals eingeleitet, die von einem modernen, sommerlichen Instrumental begleitet werden. In den ersten Vocalparts wirkt das Instrumental ein bisschen mehr retro, doch im Refrain wieder modern. Die Vocals im Refrain werden schnell zum Ohrwurm und der Drop ist tanzbar und absolut sommerlich. Man hört schon heraus, dass Cheat Codes hier am Werk waren. Die Art und Weise des Drops ähnelt der von "Sex" und die kam ja extrem gut an. Cheat Codes haben dem Original neues Flair verliehen und ihn sommertauglich gestaltet. Wenn der Song nicht weiter bei Spotify fallen wird, kann man auch mit “Pretty Girl“ als Sommerhit 2017 rechnen.
>> Chance auf Sommerhit 2017: 30 % <<
Wenn man auf der Suche nach einem Sommerhit in Deutschland ist, sollte man den Blick nicht nur auf englische Songs richten. Die Latin-Pop-Songs mit spanischen Texten sind bei uns besonders im Sommer sehr beliebt. Da fallen einem natürlich zuerst die Namen Nicky Jam und Enrique Iglesias ein, die uns in den letzten Jahren mit Hits wie “Duele El Corazón“, “El Perdón“ oder “Bailando“ den Sommer versüßten. Aber auch ein Deutsch-Spanier namens Alvaro Soler machte sich in den vergangenen Sommern einen Namen, dessen aktuelle Single “Animal“ bislang floppt. Dieses Jahr werden sich voraussichtlich Enrique Iglesias mit seinen Kollegen Descemer Bueno und Zion & Lennox durchsetzen. Ihre gemeinsame Single “Súbeme La Radio“ wurde bereits am 24. Januar 2017 veröffentlicht.
Erst jetzt, wo es immer wärmer und sommerlicher wird, beginnt die Latin-Pop-Produktion zu zünden. Schon seit April befindet sich die Nummer in den Charts, vor allem auf den hinteren Plätzen. Woche für Woche stieg die Nummer ein paar Ränge hinauf. Mittlerweile hat sich “Súbeme La Radio“ sogar in den Top 20 der Single Charts platziert. So ähnlich sieht es auch in den Spotify- und Radio Charts aus. Auch international sieht es für den Song echt gut aus. In Spanien befindet sich die Nummer schon länger an der Spitze.
Stilistisch lässt sich der Song als typischer Latin-Pop-Song beschreiben. Man hört jedoch auch eindeutig, dass es sich nicht um irgendeinen Latin-Pop-Song handelt, sondern, dass hier Enrique Iglesias am Werk war. Das Instrumental besteht aus einem Klavier, einer Gitarre und einem mitreißenden Beat. Auffällig ist die Aufteilung der Vocalparts. Die Refrains werden von Enrique Iglesias und Descemer Bueno gesungen und auch den ersten Vocalpart übernimmt der Spanier. Der zweite Vocalpart gehört dann alleine Descemer Bueno. Zum Schluss tragen dann Zion & Lennox ihren Teil zum Song bei. Die Melodie bleibt sehr im Ohr. Der Song ist einfach sommerlich und perfekt für einen Grillabend geeignet. Ob “Súbeme La Radio“ nun wirklich DER Sommerhit 2017 wird, ist fraglich, doch die Chance auf einen Top-10-Hit ist sehr hoch.
>> Chance auf Sommerhit 2017: 35 % <<
Wenn ihr den Namen Ofenbach vorher noch nicht gehört habt, macht euch keine Sorgen. Die französischen Produzenten machen mit “Be Mine“ zum ersten Mal auf sich aufmerksam. Der Song wurde bereits im November des letzten Jahres veröffentlicht. In Frankreich ist der Ohrwurm schon lange ein Charthit, doch in Deutschland ist die unbekannte Nummer jetzt erst auf dem Weg an die Spitze der Charts. Der Song heizt die aktuell eingeschlafene Deep-House-Szene mit neuen unbekannten Sounds an und passt auch stilistisch perfekt in den Rahmen des Sommerhits 2017.
Bei dieser Nummer kann man den Erfolg deutlich besser messen. In Frankreich hat “Be Mine“ schon eine Platin-Auszeichnung erhalten und schaffte es auf Platz 5. In Deutschland hingegen hat es eine Weile gedauert, bis das Deep-House-Meisterwerk zündete. Nachdem Robin Schulz für die Nummer geworben hat, ging es in den Charts bergauf. Seit Mai geht der Song nun jede Woche knapp zehn Plätze nach oben und auch in deutschen Spotify-Charts ist “Be Mine“ auf dem Weg zur Spitze. Auf Spotify hat der Song übrigens schon über 37 Millionen Plays. Perfekte Ambitionen um in nächster Zeit so richtig durchzustarten!
Wenn man sich die Sommerhits der vergangenen Jahre anhört, dann fällt auf, dass sich meist ein Deep-House-Song durchgesetzt hat. Daher passt “Be Mine“ sehr gut in die Reihe der Sommerhits. Stilistisch geht es in eine ähnliche Richtung wie “This Girl“ von Kungs aus dem letzten Jahr. Die Sounds, die Ofenbach hier verwendet hat, sind in der Deep-House-Szene noch sehr innovativ und eine coole Mischung aus verschiedenen Instrumenten. Die Melodie des Songs ist einprägsam und wird schnell zum Ohrwurm. Die Vocals erinnern von der Tonlage an die Vocals von Milky Chance. Der erste wirklich sommerliche Song in dieser Liste. “Be Mine“ ist perfekt für das Radio und macht richtig Laune auf den Sommer. Da steckt viel Potenzial zu einem Sommerhit hinter!
>> Chance auf Sommerhit 2017: 45 % <<
Auch der Produzent des neunten Kandidaten weiß wie man einen sommerlichen Song gestaltet. Der britische Produzent Jonas Blue hat 2016 mit seinen beiden Songs “Fast Car“ und “Perfect Strangers“ große internationale Hits abgeliefert. Während “Fast Car“ im Frühjahr die Charts stürmte, entwickelte sich die Follow-Up-Single “Perfect Strangers“ zum Sommerhit. Dieses Jahr hat Jonas Blue Ähnliches vor. Am 5. Mai 2017 erschien sein persönlicher Sommerhitanwärter namens “Mama“. Dafür hat der Brite die Vocals vom international unbekannten Sänger William Singe eingeholt, der in der vierten Staffel von “The X-Factor Australia“ den dritten Rang belegte. Während im vergangenen Sommer JP Cooper den Part des Gesangs übernahm, stellt nun William Singe die Vocals für den Sommerhitanwärter.
International schlägt der Song bislang relativ gut ein. In seinem Heimatland Großbritannien hält sich der Sommersong konstant in den Top 10. In Belgien steht “Mama“ sogar an der Spitze der Charts. Bei uns hat es ein bisschen gedauert, bis die Nummer in die Gänge gekommen ist. Nach vier Wochen Anlaufzeit hat es Jonas Blue nun auf Platz 21 geschafft. Aber wenn der Sommer mal so richtig einbricht, dann werden die Leute eine solch passende Musik noch öfter hören.
Man muss gerade einmal die ersten paar Töne des Songs hören, damit man weiß, dass man es mit einem Song von Jonas Blue zu tun hat. Die hellen, sommerlichen Töne, die nach einem Xylophon klingen, haben sich zum Signatursound des Briten entwickelt. In jedem seiner Lieder ist ein Instrumental in diesem Tropical-House-Stil zu hören. Neben diesen Tönen ist eine treibende Kick zu hören, die dem Song ein bisschen Groove verleiht. Die ersten paar Vocalparts von William Singe klingen schon ganz in Ordnung, doch der Refrain zeigt wie gut seine Stimme mit dem Instrumental harmoniert. Der Refrain ist, wie erwartet, ein absoluter Ohrwurm, der den Drop kurz darauf einleitet. Der Drop besteht aus dem Signatursound und wird teilweise noch von Vocals des Sängers begleitet. Wenn man sich das Musikvideo ansieht und den Song hört, ist man zu 100% im Sommerfeeling! Definitiv ein heißer Anwärter auf den Titel!
>> Chance auf Sommerhit 2017: 50 % <<
Die Art des siebten Platzes ähnelt der von Charlie Puth. Die Rede ist von Mädchenschwarm, Songwriter und Sänger Shawn Mendes. Im letzten Jahr hat sich Shawn Mendes zu einem großen Star in Deutschland entwickelt. Seine Durchbruch-Single “Stiches“ erreichte Platz 2, der Sommerhit “Treat You Better“ Platz 4 und “Mercy“ Platz 16. Von daher kann man davon ausgehen, dass eine Nummer die Shawn Mendes veröffentlicht zu einem großen Hit wird. So war schon am 20. April (Tag der Veröffentlichung) klar, dass seine aktuelle Single “There’s Nothing Holdin‘ Me Back“ zu einem Hit reift. Mittlerweile hat sich diese These schon bestätigt.
Shawn Mendes hat schon jetzt mit “There’s Nothing Holdin‘ Me Back“ einen großen Charthit abgeliefert. Der Song steht in zwölf Ländern in den Top 10. Auch wenn er sich in keinem Land an der Spitze beweisen konnte, sind die Chartpositionen international mehr als beachtlich. Im Gegensatz zu den anderen Kandidaten dieses Rankings kam dieser Pop-Song sehr schnell in die Gänge. In der ersten Woche stieg die Produktion direkt auf Platz 15 ein. Nach einem kleinen Rückfall stieg “There’s Nothing Holdin‘ Me Back“ Woche für Woche und schließlich auf Platz 6 hinauf.
Die Art und Weise der Songs von Shawn Mendes ist für Sommerhits eigentlich kaum geeignet. Seine bisherigen Hits “Stitches“, “Treat You Better“ und “Mercy“ waren allesamt ruhig und lassen sich in die Kategorie Balladen einordnen. Dagegen ist die neue Single (zumindest stilistisch) aber mal ganz anders. “TNHMB“ (wie die Fans den Song abkürzen) ist eine Mischung aus Pop, Dance und Rock. Das Instrumental besteht aus einer E-Gitarre (Rock), der Gesang wechselt zwischen gefühlvoll und kraftvoll (Pop), der Uptempo-Beat und der Drop machen die Nummer tanzbar (Dance). Dabei habe man sich an älteren Produktionen von Justin Timberlake und Timbaland angelehnt. Die neue Mischung kommt jedenfalls sehr gut an. Vielleicht war die Veröffentlichung in Bezug auf die Chance zum Sommerhit relativ früh, doch der Stil und der bisherige Erfolg stimmen vollkommen.
>> Chance auf Sommerhit 2017: 60 % <<
Nun haben wir für euch einen weiteren Sommerhit-Experten am Start, der sich für seinen neuen Anwärter einen weiteren erfahrenen Sommerhit-Sänger dazu geholt hat. Wir sprechen von dem deutschen Produzenten Alle Farben und seinem Kollegen Janieck Devy. Alle Farben ist ein Experte in Sachen Sommerhit, denn er hatte in den letzten drei Jahren jeweils einen Sommerhit. 2014 war es “She Moves (Far Away)“ mit Graham Candy. 2015 war es “Supergirl” mit Anna Naklab und YOUNOTUS und 2016 war es “Please Tell Rosie” erneut mit YOUNOTUS. Dieses Mal ist zwar nicht YOUNOTUS der Partner, sondern der Belgier Janieck Devy, der 2015 mit Lost Frequencies “Reality“ zum Sommerhit machte. Ihre gemeinsame Single “Little Hollywood“ erschien am 7. April 2017.
International ist für “Little Hollywood“ zwar nicht so viel drin, da die Promotion dort nicht gerade gut war. In Deutschland kommt der Ohrwurm dafür umso besser an. Dabei war auch diese Nummer einer dieser Kandidaten, die nicht direkt eingeschlagen sind. Dann ging es jedoch jede Woche ein paar Plätze hinauf. Mittlerweile steht die Sommernummer auf Platz 14, doch stockt gerade ein wenig. Auch auf Spotify geht es momentan wieder etwas bergab. Das kommt dem Song im Rennen um den Sommerhit nicht unbedingt zu Gute.
Wer Lust auf Sommergefühle hat, ist bei diesem Song genau richtig. Schon nach wenigen Sekunden hört man, dass es hier sommerlich zugeht. Die ersten paar Takten werden von einer Gitarre übernommen. Dann stoßen die Vocals von Sänger Janieck dazu. Schon im ersten Vocalpart hört man die markante Stimme des Sängers heraus. Auch das Instrumental aus Klavier, Gitarre und Kick sticht positiv heraus. Schnell geht es über zum Refrain, dem besten Teil des gesamten Songs. Der Refrain ist ein absoluter Ohrwurm und bringt richtig Sommergefühle mit. Das Instrumental mit der Gitarre funktioniert erstaunlich gut in Kombination mit der markanten Stimme. Der ganze Song passt einfach zum Sommer und auch der Text klingt irgendwie sommerlich. Stilistisch würde “Little Hollywood“ zu 100 % passen, doch da dort nicht mehr allzu viel Potenzial vorhanden ist, stufen wir die Chance zum Sommerhit nur auf hoch ein.
>> Chance auf Sommerhit 2017: 65 % <<
Dagegen geht es Platz 5 völlig anders. Die Band dieses Songs kennt sich zwar mit Hits aus, doch einen Sommerhit hat man von diesen Jungs bislang nicht gehört, was bei ihrem Style nicht verwunderlich ist. Imagine Dragons hatten mit “Radioactive“, “Demons“, “On Top Of The World“ und “Sucker For Pain” ihre größten Hits. Der Style der Band ist unverwechselbar und kann mit keinem anderem in der Pop-Szene verglichen werden. Ihre Songs sind immer sehr kräftig und verbinden Rock mit Pop. Bei den meisten Leuten kommt diese Mischung ausgesprochen gut an, doch mit ihrem neuen Song “Thunder“ tauchen sie in ein bislang noch unbekanntes Genre ein. Die Nummer wurde am 28. April 2017 veröffentlicht.
Der Erfolg dieses Songs ist ziemlich erstaunlich und damit konnte man nicht unbedingt rechnen. Die Art des Songs ist außergewöhnlich, aber dazu gleich mehr. In den wichtigsten Musikländern, USA und Großbritannien, setzt sich “Thunder“ nicht durch, doch in Europa wird der Ohrwurm geliebt. Besonders überraschend ist, dass der Song in Deutschland so viele Menschen begeistert. Dort hat er sich nämlich auf Platz 5 vorgearbeitet und sich zum zweitgrößten Hit der Band in Deutschland entwickelt. Auch Spotify sagt, dass dort noch enorm viel Luft nach oben ist.
Wie gesagt: “Thunder“ von den Imagine Dragons geht in eine andere Richtung als man es von der Band gewohnt ist. Sie bleiben noch im Pop-Bereich mit einigen Rock-Elementen, doch dieses Mal wurde ein großer Teil des Songs elektronisch gestaltet. Die Vocals von Sänger Dan Reynolds sind angenehm zu hören und dieses Mal nicht ganz so kräftig. Sie harmonieren gut mit dem Refrain, der sich direkt im Kopf festsetzt. Der Song ist eine geniale Mischung, der Ohrwurmpotential, Radiotauglichkeit und gute Stimmung mitbringt. Diese Mischung kommt anscheinend perfekt an. Man kann gespannt sein, wie hoch der Titel in Deutschland steigt.
>> Chance auf Sommerhit 2017: 75 % <<
Auf Platz 4 haben wir für euch gleich ein ganzes Quintett an Stars. Der erste Artist dieser Reihe ist DJ Khaled. Der US-amerikanische DJ ist in seiner Heimat ein riesiger Star, doch in Deutschland gelang ihm zuvor noch nie ein Hit. Der zweite und größte Artist ist definitiv Justin Bieber. Der US-amerikanische Sänger liefert einen Hit nach dem anderen und ist einer der größten Musiker dieses Zeitalters. Der dritte Kandidat ist Rapper Quavo, der Teil des Rapper-Trios Migos ist und sich nur selten alleine präsentiert. Dann gibt es noch Chance The Rapper, den vierten im Bunde, der es in Deutschland noch nicht geschafft hat, einen Hit zu landen. Der letzte Artist ist Lil Wayne, dessen Songs man auch in Deutschland schon oft zu Ohren bekommt. Dieses Quintett hat am 28. April 2017 ihre gemeinsame Single “I’m The One“ veröffentlicht.
Die Nummer schlug direkt am ersten Tag wie eine Bombe ein. In den Verkaufscharts von fast jedem Land war “I’m The One“ am Tag der Veröffentlichung auf Platz 1. In den tonangebenden Ländern, USA und Großbritannien, kletterte sie natürlich auf Platz 1, genau wie in sechs weiteren Staaten. In Deutschland war bei Platz 4 Schluss. Der Ohrwurm ist jedoch nun schon wieder auf dem absteigenden Ast.
“I’m the One“ ist zumindest in Sachen Instrumental eine typische DJ-Khaled-Produktion. Man erkennt einen ganz leichten Hauch Trap, der jedoch in einer großen Menge Pop und Tropical House versinkt. Justin Bieber übernimmt in diesem Song den Refrain. Der Track beginnt mit dem Rap-Part von Quavo. Sein Rap funktioniert ziemlich gut im Kontext des kompletten Songs. Nach einem weiteren Part kommt Chance The Rapper dran. Sein Part bietet definitiv den besten Rap in diesem Song. Sein Stil ist wirkt ziemlich frisch. Der dritte und letzte Rap-Part kommt von Lil Wayne. Die Mischung dieses Songs stimmt einfach zu 100 Prozent, was der Erfolg natürlich auch bestätigt. Da er in Deutschland schon wieder sinkt, wird es im Rennen um den Sommerhit 2017 auf alle Fälle eng.
>> Chance auf Sommerhit 2017: 80 % <<
Wenn man von einem spanischen Sommerhit sprechen möchte, dann sollte man sich nicht nur “Súbeme La Radio“ anschauen. Da ist nämlich noch ein anderer riesiger Hit mit spanischen Lyrics, der nicht von Enrique Iglesias kommt. Der aktuelle Welthit “Despacito“ stammt von Luis Fonsi und Daddy Yankee. Der puerto-ricanische Sänger Luis Fonsi ist in Deutschland bislang noch nicht aufgefallen. Sein Landsmann Daddy Yankee steht auf Reggae und hatte mit “Gasolina“ bereits einen Hit in Deutschland. Zusammen haben sie eine spanische Sommerhymne produziert, die zu einem Welthit gereift ist. Neben dem Original vom 13. Januar 2017 gibt es noch eine Version mit einem Feature von Justin Bieber, die, trotz heftiger Aufmerksamkeit, nicht den gewünschten Erfolg einfahren konnte.
Es ist einfach nur unfassbar wie “Despacito“ weltweit eingeschlagen ist! Die Nummer stand oder steht in unglaublichen 40 Ländern auf Platz 1! Ob in Europa, Asien, Nordamerika oder Südamerika, auf der gesamten Welt wird aktuell dieser Ohrwurm gehört. Dafür brauchte man jedoch auch einen langen Anlauf, wenn man sich auf das Erscheinungsdatum beziehen möchte. Anfangs hieß es in Deutschland noch, dass “Despacito“ ein typischer Latin-Pop-Hit werde. Vielleicht schaffe es die Nummer in die Top 20 oder sogar in die Top 10, doch auf einmal stand der Latin-Pop-Song ganz oben und wollte da auch nicht mehr weg. Seit mittlerweile sieben Wochen hält sich die puerto-ricanische Produktion an der Spitze. Man kann gespannt sein, ob das über den Sommer anhält.
Es sollte auch gesagt werden, dass “Despacito“ keine gewöhnliche Latin-Pop-Single ist, wie man sie von Enrique Iglesias kennt. Die Single trägt eine gewisse Magie in sich, so dass man vom Song quasi verzaubert wird. Die überragenden Vocals der Sänger und die romantischen Lyrics steigern diese Magie auf den Höhepunkt. “Despacito“ bringt alles mit, was DER Sommerhit 2017 benötigt. Eine Menge Sommerfeeling, eine Ohrwurmgarantie, die nötige Radiotauglichkeit und dazu kommt noch, dass man super zu dieser Nummer tanzen kann. Das einzige größere Problem ist, dass der Song mittlerweile schon so oft gehört wurde, dass die Leute es bis zum Sommer leid sein könnten. Dass sich ein Song, der bereits im Juni sieben Wochen auf Platz 1 stand, über den ganzen Sommer an der Spitze halten kann, ist ziemlich unwahrscheinlich.
>> Chance auf Sommerhit 2017: 85 % <<
Da wurde die Veröffentlichung dieses Songs in Bezug auf den Sommerhit 2017 deutlich sinnvoller angesetzt. Der deutsche Star-DJ Robin Schulz hat sich den britischen Popstar James Blunt ins Studio geholt. Dabei entstand die Single “OK“, die am 19. Mai 2017 via Warner Music erschienen ist. Man merkt deutlich, dass man gezielt Richtung Sommerhit geht. Da passt die Veröffentlichung, der Text und die Art der Produktion perfekt zusammen. Bei einer solchen großartigen Kollaboration konnte man von Anfang an mit einem riesigen Hit rechnen.
Das spiegelt die Chartperformance ideal wider (zumindest in den deutschsprachigen Ländern). International funktioniert die Nummer leider überhaupt nicht, was ziemlich überraschend ist, da James Blunt besonders im Ausland eine Größe ist und Robin Schulz dort auch bekannt ist. Dafür kommt die Nummer in Deutschland, Österreich und Schweiz umso besser an. In allen drei Ländern steht “OK“ hinter “Despacito“ auf Platz 2. Direkt am Tag des Releases kletterte die Single in allen Verkaufscharts auf Platz 1. Eine Woche später gelang der Charteinstieg auf Platz 8 und die Woche darauf auf Platz 2. Sobald “Despacito“ fällt, könnte diese Produktion die Eins besetzen.
Auch stilistisch eignet sich die Deep-House-Nummer perfekt für den Sommer. Die Mischung aus dem Instrumental von Robin Schulz und den genialen Vocals von James Blunt stimmt. Neben Robin Schulz war nämlich auch der Produzent Steve Mac an der Produktion beteiligt. Der US-Amerikaner ist einer der erfolgreichsten Produzenten der Welt und hatte bislang 42 Nummer-1-Hits in Deutschland. Mit “OK“ hat er eine gelungene Single produziert, die man öfter hören muss, damit so richtig Gefallen an dem Song gefunden wird. Er ist jedenfalls ein extremer Ohrwurm, der durch sommerliche Atmosphäre punkten kann. Man kann eigentlich davon ausgehen, dass der Song in den nächsten Wochen auf Platz 1 steigt, wenn da nicht unser letzter Kandidat wäre…
Die beste Ausgangslage hat jedoch mit großem Abstand der erste Platz in unserer Liste der Kandidaten auf den Sommerhit 2017. Für einen potenziellen Sommerhit haben sich zwei Weltstars erstmals zusammengetan und einen neuen Song veröffentlicht. Zum einen haben wir da David Guetta. Der Franzose ist der erfolgreichste Produzent unserer Zeit und man hat bei ihm das Gefühl, alles was er anfasst, werde zu Gold. Zum anderen niemand Geringeres als Justin Bieber. Er ist auf gesanglicher Seite einer der erfolgreichsten Sänger unserer Zeit. Völlig überraschend haben sie am 9. Juni 2017 ihren Kandidaten um den Sommerhit 2017 namens “2U“ ins Rennen geschickt.
Über die Chartperformance lassen sich nicht allzu viele Worte verlieren, da “2U“ noch ganz frisch ist und noch nicht in den Charts landen konnte. Doch schon am Erscheinungstag konnte sich die Nummer in 48 Ländern auf Platz 1 der iTunes-Charts beweisen. Nach gerade einmal zwei Tagen hat die Nummer schon knapp 10 Millionen Plays auf Spotify. Einem Welthit auf Charts-Ebene steht nichts mehr im Weg.
Musikalisch kommt “2U“ relativ überraschend daher. Die Nummer geht voll und ganz in Richtung Future-Bass und das ohne angezogene Handbremse. Trotz der Tatsache, dass David Guettas letzte Future-Bass-Single “Another Life“ so derartig gefloppt ist, wie man es von dem Franzosen absolut nicht kennt, versucht es David Guetta noch einmal, dieses Mal zusammen mit Justin Bieber. Man hätte eigentlich davon ausgehen können, dass etwas Tropical-House-artiges kommt, doch der neue Style wird scheinbar in vielen Ländern geliebt. Die Vocals von Justin Bieber sind wie immer gelungen, aber nicht gerade auffällig. Dafür kommt der Drop mit sehr viel Kraft daher. Wenn das wirklich der Sound des Sommers wird (wovon man ausgehen kann), dann können sich viele EDM-Liebhaber freuen, denn dann ist Future-Bass voll und ganz im Mainstream angekommen. Wenn nichts Außergewöhnliches mehr passieren sollte, dann haben wir hier auf jeden Fall DEN Sommerhit 2017.
>> Chance auf Sommerhit 2017: 95 % <<
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