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Future-Bass Hymne

STEEL - Try

(Geschätzte Lesezeit: 1 - 2 Minuten)

STEEL - Try"Try" von STEEL.

Heute, am 16.02., veröffentlicht STEEL seine erste Single “Try“. Der deutsche DJ und Produzent legt hier mit einem Debüt vor, wie es wohl nur die wenigsten Produzenten zu Beginn getan haben. Warum ihr “Try“ definitiv mal anhören solltet und wieso dieser Track ein starker erster Anlauf ist, erfahrt ihr im Folgenden.


“Try“

Mit ruhigen Gitarren-Klängen und sanften Beats werden wir in den Song eingeführt. Dabei erreichen uns fast nur Mitten und Höhen, bevor dieser High-Pass-Filter in die erste Strophe mündet. Warme Vocals begrüßen uns und leiten bis zum Drop. Dazwischen befindet sich ein wortwörtlicher Break, der den Gesang – von Gitarren untermalt – in den Fokus rückt. Der Build-Up folgt und nimmt richtig Fahrt auf, bis wir die erste Kick des Drops hören. Spätestens jetzt stellt sich “Try“ als waschechte Future-Bass-Nummer heraus. Mit leichten Vocal-Chops schafft es diese, gleichzeitig eine angenehm ruhige sowie energiereiche Atmosphäre aufzubauen.

In klassischer Dance-Musik-Manier wiederholt sich das Konzept mit einer starken Innovation zu Beginn des zweiten Höhepunkts. Hier folgen Volume-Drops, die fast schon ein Headbang-Feeling erzeugen und sehr erfrischend klingen. Doch damit nicht genug: Es wurde ebenfalls ein Element des Genres Dubstep am Ende des Drops eingebaut, welches heutzutage immer seltener in Releases zu hören ist. Cooler Effekt!

Die Lyrics

Die Vocals werden in der zweiten Strophe vom Präsens ins Präteritum, also in die sprachliche Vergangenheit, bewegt, was erst unscheinbar wirken mag, aber letztendlich durchaus eine Message beinhaltet. Während zu Beginn noch von Zukunftsplänen die Rede ist, muss man nach dem ersten Drop verbittert feststellen, dass viele Dinge nur temporär sind. Auch, wenn wir bei jeder Beziehung das Gefühl haben, sie sei für die Ewigkeit geschaffen, blicken wir möglicherweise eines Tages zurück und können gar nicht begreifen, dass all dies nun vorbei ist. Wir erinnern uns an das, was Mal war.

Fazit: Die Debüt-Single “Try“ des Ruhrpott-DJs und -Produzenten STEEL kann insbesondere für ein erstes Mal durchaus überzeugen. Der nächste Chart-Hit wird der Track wahrscheinlich nicht werden, aber mit kleinen Schritten lernt man Laufen – und da haben wir es hier schon mit einem größeren zu tun.

 

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Über den Autor
Jonas Vieten

Ich bin Jonas Vieten und seit Oktober 2017 Teil der Redaktion. Bereits als Leser habe ich mich täglich auf neue Artikel und News rund um EDM gefreut. Nun auf der Seite der Verfasser sein zu dürfen, macht mich sehr froh. Ich hoffe, eines Tages im Musik-Business – bevorzugt als DJ – arbeiten zu können. Neben Bigroom-Feuerwerk oder chilligen Future-House-Beats können Film-Soundtracks mich ebenfalls begeistern.

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